Aus dem Schulleben

Erfolgreiche Teilnahme an dritter Runde der Mathematik-Olympiade

Janne Ahlswede (Jg. 10)
Montag, 25. April 2016




In diesem Jahr fand die 55. Mathematik-Olympiade an der Fakultät für Mathematik der Universität Göttingen statt. In der dritten Runde kommen ca. 15-20 Schülerinnen und Schüler pro Jahrgang aus ganz Niedersachsen zusammen, um sich im Wettbewerb zu messen. Aus den Klassenstufen 5-12 nahmen insgesamt 220 Schülerinnen und Schüler an dem zweitägigen Event teil. Es fand am Freitag (26.2.) und Samstag (27.2.) statt, an beiden Tagen wurde jeweils eine vierstündige Klausur geschrieben.

Die Schwierigkeit der Aufgaben liegt in dieser Runde nicht mehr lediglich darin, das richtige Ergebnis zu ermitteln, sondern auch einen Beweis für die Richtigkeit zu erstellen. Hilfsmittel wie die Formelsammlung oder der Taschenrechner sind dabei nicht zugelassen, sodass die Schülerinnen und Schüler auf ihre eigenen Fähigkeiten angewiesen sind.

Nachdem ich die erste und zweite Runde erfolgreich überstanden hatte, war ich in Göttingen dabei. Übernachtet wurde in diesem Jahr nicht, wie sonst üblich, in der Jugendherberge, sondern in einem Hotel, sodass alles sehr komfortabel war. Nach der Bewältigung der Klausuren konnten wir den Samstagnachmittag zu Vorträgen, mathematischen Spielen oder einem Gang durch die Göttinger Innenstadt nutzen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden wiederum die besten Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen geehrt. So auch ich selbst: In meiner Klassenstufe belegte ich den dritten Platz, für den mir eine Urkunde und eine Bronzemedaille überreicht wurde. Ich freue mich sehr darüber, am meisten aber bedeutet mir das Lob vieler Freunde und Bekannten: Vielen Dank für eure Unterstützung!

Bild: (mo-ni.de)

Politik-Kurs auf Berlin-Exkursion

Tammo Frey (Jg. 12)
Montag, 18. April 2016




„Zu den Zierden Deutschlands gehören seine Städte. Unter ihnen ist Berlin weder die älteste noch die schönste. Unerreicht aber ist seine Lebendigkeit.“ So spricht der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker im Jahr 1990 über die Hauptstadt der Bundesrepublik. Um diese Lebendigkeit am eigenen Leib zu erfahren und uns außerdem sowohl kulturell als auch politisch weiterzubilden, schmiedeten wir, die 14 Schülerinnen und Schüler des Politik-Kurses PO 634, den Plan, im Rahmen einer Exkursion vom 3. bis zum 5. März selbst dorthin zu reisen. Unter der Regie von Herrn Hethey organisierten wir in kurzer Zeit Anreise und Unterkunft, wobei wir kurzfristig noch durch 6 Schülerinnen und Schüler eines weiteren Kurses ergänzt wurden.

Den wichtigsten Programmpunkt unserer Berlinfahrt stellte sicherlich am Freitagmorgen die Besichtigung des Bundestages dar, zu der uns der SPD-Abgeordnete Dennis Rohde aus dem Ammerland eingeladen hatte und die der urspüngliche Anlass für die Fahrt gewesen war. Er konnte uns zwar unglücklicherweise nicht persönlich empfangen, wurde aber durch seinen Büroleiter Sören Heinze vertreten, der uns in einem anderthalbstündigen Gespräch interessante Einblicke in die Hintergründe und Aufgaben eines Parlamentsabgeordneten gab. Des Weiteren kam uns zugute, dass wir im Anschluss daran kurzfristig noch den Grünen-Abgeordneten Peter Meiwald treffen konnten. Das Gespräch mit ihm kann wohl als einer der Höhepunkte der Exkursion bezeichnet werden, da eine rege und offene Diskussion über das aktuell mit den USA verhandelte Freihandelsabkommen TTIP entstand. Dies war vorher bereits im Unterricht besprochen worden, sodass sich viele von uns einbringen und neue Erkenntnisse zu diesem Thema gewinnen konnten. Neben dem Bundestag besuchten wir einige weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie etwa das Brandenburger Tor oder die East Side Gallery, und konnten uns außerdem Bild von Berlin bei Nacht machen. So gewannten wir viele Eindrücke, ohne uns aber dabei hetzen zu lassen, was sehr angenehm war.

Um die von Weizsäcker gepriesene Lebendigkeit Berlins intesiver zu erfahren, sind die zwei Tage, die wir dort verbracht haben, natürlich viel zu wenig. Dennoch hat sich die Reise sehr gelohnt, und gerade diejenigen unter uns, die zum ersten Mal in Berlin waren, haben sich nun ein eigenes Bild von der Hauptstadt machen können.

Einladung zur Spendengala der SV

SV
Freitag, 08. April 2016

Rezept zum Glücklichsein

Seminarkurs Britta Wachtendorf
Montag, 04. April 2016




Unser Seminarfach beschäftigt sich schon von Anfang an mit verschiedensten Konzeptionen von Glück und Unglück überall auf der Welt. In diesem Zusammenhang stolperten wir über einige interessante Artikel von Dr. Eckart von Hirschhausen, der unter anderem für seine vielfachen Veröffentlichungen zum Thema Glück allseits bekannt ist. Nach einigen von seinem Büro äußerst freundlich beantworteten E-Mails konnten wir dann sogar seine aktuelle Show „Wunderheiler“ in Aurich besuchen, was nicht zuletzt dadurch möglich war, dass wir mehrere Eintrittskarten von ihm geschenkt bekamen. Außerdem erhielten wir alle bereits im Voraus jeweils eine Ausgabe seines „Glückstagebuchs“, und als Kurs bekamen wir seine vorige Bühnenshow auf DVD dazu. Über eine solch großzügige Einladung waren wir natürlich sehr überrascht und wollten im Gegenzug die Show unterstützen, indem wir in der Pause der Veranstaltung die bekannten roten Nasen für von Hirschhausens Stiftung „Humor Hilft Heilen“ verkauften.

Nach einem humorvollen und abwechslungsreichen Programm, das darauf abzielte, den Zuschauern Lachen und Humor als Alternative zur bzw. als Unterstützung der Schul- und Komplementärmedizin näherzubringen, bekamen wir anschließend die Gelegenheit, Dr. Eckart von Hirschhausen persönlich zu treffen. Er war gleich sehr interessiert an unserem Seminarfachthema, und im Gespräch schlugen wir ihm vor, dass wir an unserer Schule einen Kuchenverkauf organisieren würden, dessen Erlös ebenfalls „Humor Hilft Heilen“ zugute kommen solle. Begeistert von dieser Idee stellte er uns als Geschenk verschiedene CDs zu seinem Programm zur Verfügung, die wir ebenfalls verkaufen konnten.

Für uns ergab sich an diesem Abend die Möglichkeit, das Thema Glück aus einer weiteren spannenden Perspektive zu betrachten und einen Blick hinter die Kulissen des medizinischen Kabaretts zu erhaschen.

Jugend trainiert für Olympia: Dritter Platz beim Bezirksfinale Volleyball

Kim Brüntjen, 10b
Mittwoch, 02. März 2016




Am 9. Februar 2016 haben wir Mädchen der Schulvolleyballmannschaft uns gemeinsam mit unserem Coach Herrn Pleines auf den Weg nach Bad Iburg (südlich von Osnabrück) gemacht, um am Bezirksentscheid der Weser-Ems-Region teilzunehmen.

Mit dem Bus fuhren wir um sieben Uhr morgens an unserer Schule ab und erreichten nach ungefähr zwei Stunden das Gymnasium in Bad Iburg. In der dortigen Sporthalle versammelten sich insgesamt sechs Schulmannschaften, die gegeneinander um den Einzug ins Landesfinale antreten mussten. Die Mannschaften wurden in zwei Gruppen eingeteilt, aus denen sich die jeweils Erst- und Zweitplatzierten fürs Halbfinale qualifizierten. Wir spielten in der Gruppe B, in der wir im ersten Spiel zunächst als Schiedsrichter fungierten. Im zweiten Spiel setzte es für uns ein deutliche 0:2-Niederlage gegen das mit zahlreichen Auswahlspielerinnen gespickte Team aus Emlichheim. Im nächsten Spiel gegen die IGS Flötenteich aus Oldenburg gewannen wir dann 2:0 und erreichten somit das Halbfinale. Dort warteten die Mädchen aus Lohne auf uns, denen wir schließlich in 0:2-Sätzen unterlagen. Turniersieger wurde erwartungsgemäß Emlichheim. Der Spieltag endete um 16 Uhr, sodass wir gegen 18 Uhr wieder in Westerstede eintrafen. Trotz der beiden Niederlagen war es ein aufregender und spannender Spieltag, auf den wir alle zufrieden, wenn auch erschöpft, zurückblicken.

Informatik-Biber 2015 – 5. Teilnahme des Gymnasiums Westerstede

J. Brasch / D. Osewold
Montag, 22. Februar 2016




So zahlreich war unsere Schule noch nie vertreten: Das Gymnasium Westerstede hat vom 09. bis zum 13. November 2015 mit 248 Schülerinnen und Schülern am Informatik-Biber, dem mit 248.092 Startern größten Informatikwettbewerb Europas, teilgenommen. „Wir danken dem Gymnasium Westerstede und allen Wettbewerbs¬teilnehmern für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit den mehr als 245 Teilnehmern wurde dieses Ziel am Gymnasium Westerstede mehr als erfüllt“, erklärt der Veranstalter des Wettbewerbs und BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.

Herausragende Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler

Im schuleigenen Lehrplan der Mathematik ist die Teilnahme am Biber-Wettbewerb im 6. Jahrgang ein verpflichtender Baustein. Auch in diesem Jahr waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 6 Jahrgangs besonders erfolgreich: Hier konnten 5 Schülerteams die 1. Preisstufe erreichen. Greta Wilken/Neele Henkel aus der Klasse 6a und die Teams Rahel Elling/Greta Marie Schwengels sowie Linus Gauler/Johannes Liebl aus der Klasse 6d konnten sich ebenso über einen Sachpreis (einen USB-Stick) freuen wie aus der Klasse 6f das Team mit Paul Hullmann, Vincent Vogt und Jannic Beck. Des Weiteren konnten im 8. Jahrgang Alina Koschin (8e) und Jendrik Haut (8c) als Einzelteilnehmer jeweils die erste Preisstufe erreichen und sich ebenfalls über einen Sachpreis freuen. Zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler konnten einen 2. und 3. Platz erringen. Wir beglückwünschen alle Schülerinnen und Schüler zu ihrer erfolgreichen Teilnahme!

Im Herbst diesen Jahres (07. - 11. November 2016) wird das Gymnasium Westerstede wieder am Informatik-Biber teilnehmen.

Kinder frühzeitig für das Thema Informatik interessieren

„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht Pohl. Vielmehr wird das Ziel verfolgt, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der achten Auflage des Motivationswettbewerbs unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen. Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Jugend trainiert für Olympia Tischtennis: Zwei dritte Plätze beim Bezirksentscheid in Hatten

Jens Kolb
Dienstag, 16. Februar 2016

Am Mittwoch, 10.02.2016, traten gleich drei Teams des Gymnasiums Westerstede beim Bezirksentscheid im Tischtennis an. Hierbei mussten wir anerkennen, dass der Tischtennis-Stützpunkt KGS Schinkel momentan das Maß der Dinge im Bezirk ist. In allen drei Klassen mit unserer Beteiligung setzten sich die dortigen Teams durch.

Unsere Ergebnisse:
Mädchen WK IV: WST-Saterland 3:5, WST-Schinkel 0:5 (Platz 3)
Jungen WK III: WST-Leer 2:5, WST-Saterland 5:3, WST-Schinkel 0:5 (Platz 3)
Jungen WK II: WST-Emden 0:5, WST-Ramsloh 2:5, WST-Schinkel 0:5 (Platz 4)

Trotz der deutlichen Ergebnisse gebührt unseren Schülern ein großes Lob: Sie zeigten großes Engagement, boten ansprechende Leistungen und zeigten dabei z.T. tolle Ballwechsel.

Erna de Vries: Eine Zeitzeugin berichtet

Julius Meiwald und Hanno Hinrichs (10a)
Montag, 08. Februar 2016

Schon zum zweiten Mal ist Erna de Vries in unser Gymnasium gekommen, um uns von ihrer persönlichen Geschichte zu erzählen. Am Mittwoch, dem 21.01.2016, hatten der 10. und 11. Jahrgang die Möglichkeit, deutsche Geschichte aus einer anderen Perspektive zu erleben. Frau de Vries, eine Zeitzeugin des Nationalsozialismus, berichtete von ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Verfolgte dieses Regimes.

Die gebürtige Erna Korn, geboren am 21. Oktober 1923, wuchs bei ihrer Mutter in Kaiserslautern auf, nachdem ihr Vater sehr früh verstorben war. Ihre Mutter war Jüdin, die nach dem Tod ihres Mannes sein Geschäft zunächst erfolgreich weiterführte, bis die Nationalsozialisten ihr nach und nach die Möglichkeiten der Geschäftsführung beschränkten und sie schließlich ganz aus dem Geschäft drängten. Als Jugendliche erlebte Erna Korn schon sehr bald Anfeindungen, Ausgrenzung und Diskriminierung, was u.a. dazu führte, dass sie keinen Schulabschluss und keine Berufsausbildung machen konnte. Die Zerstörung ihres Elternhauses durch die Nationalsozialisten erlebten Erna und ihre Mutter am 10. November 1938, sodass sie gezwungen waren, Kaiserslautern zu verlassen und bei Verwandten in Köln unterzukommen. Die ursprüngliche Hoffnung, dass beide durch ihren christlichen Vater geschützt wären, hatte sich nicht erfüllt.

Im Juli 1943 wurde ihre Mutter abgeholt und sollte nach Auschwitz-Birkenau deportiert werden. Auf ihren eigenen Wunsch hin und aus Angst, von ihrer Mutter getrennt zu leben, setzte Erna Korn es durch, dass sie diese begleiten durfte. Anders als Millionen anderer überlebte sie die Greueltaten und die Zwangsarbeit, wurde durch einen Zufall gerettet und kam nach zwei Monaten ins KZ Ravensbrück. Allerdings musste sie ihre Mutter in Auschwitz zurücklassen. In der Hoffnung, dass ihre Tochter überleben würde, gab die Mutter dieser bei ihrem bitteren Abschied einen Auftrag mit auf den Weg: „Du wirst überleben und erzählen, was man mit uns gemacht hat.“

In Ravensbrück lebte sie daraufhin zwar unter anderen, aber nach wie vor schrecklichen Umständen und musste auch weiterhin Zwangsarbeit leisten. Zum Kriegsende konnten die gerade einmal 21-jährige Frau und mit ihr einige andere Gefangene nach dem sogenannten „Todesmarsch“ von den Amerikanern befreit werden. Damit beendete Frau de Vries ihre Erzählung und wir erhielten die Gelegenheit, ihr einige Fragen zu stellen.

Diese Veranstaltung hat uns nicht nur einen deutlichen und zutiefst erschreckenden Einblick in die Geschehnisse der NS-Zeit und die damit verbundenen Vergehen an ganzen Völkergruppen gegeben, sondern hat uns auch das Leid der Opfer des Holocausts sehr nahgebracht.

Besondere Wichtigkeit ist diesem Besuch in unserer Schule deshalb beizumessen, weil Frau de Vries eine der wenigen noch lebenden Zeitzeuginnen ist. Menschen wie sie und ihre Erzählungen sind essentiell für die Aufarbeitung deutscher Geschichte und wir sind dankbar dafür, eine Gelegenheit wie diese erhalten zu haben. Bei weiterem Interesse empfehlen wir ihr Buch „Der Auftrag meiner Mutter. Eine Überlebende der Shoah erzählt“.

Exkursion ins Fitnessstudio

Julius Meiwald und Timon Papenfuß, 10a
Dienstag, 02. Februar 2016




Kurz vor den Weihnachtsferien besuchte der Sporttheoriekurs des zehnten Jahrgangs den „Aktiv Fitnessclub“ an der Hössen. Dabei stand die praktische Vertiefung der im Unterricht erarbeiteten Themen „Muskeln und ihre Funktionen“ sowie „Training der Kraftausdauer“ im Zentrum.

Durch diesen von einer Fitnesstrainerin angeleiteten Praxisexkurs haben wir vor allem interessante Einblicke in die Trainingsgestaltung erhalten, die sich an den Belastungsmerkmalen Intensität, Umfang, Dauer und Dichte (Verhältnis von Belastung und Erholung) orientiert. Die eine Hälfte der Trainingszeit verbrachten wir zur Verbesserung der Kraftausdauer auf Spinningrädern, die andere nutzten wir, um an Geräten einzelne Muskelgruppen gezielt zu trainieren. Dabei achteten wir auch darauf, welche Muskeln bei welchen Belastungen beansprucht werden.

In einem gemeinsamen Cool-Down führten wir anschließend einige lockere dynamische Dehnübungen durch, um die Durchblutung der beanspruchten Muskulatur schneller wieder zu normalisieren und damit die Regeneration zu fördern.

Unser Besuch im Westersteder Rathaus

Moritz Holtz und Marvin Elling (8d)
Montag, 25. Januar 2016




Unsere Klasse, die 8d, hat am 23.11 2015 im Politik-Wirtschaft-Unterricht mit Frau Kirmis einen Ausflug ins Westersteder Rathaus unternommen. Hier nahm uns Bürgermeister Klaus Groß herzlich in Empfang und führte uns alle in den Konferenzraum, wo reichlich für uns eingedeckt war. Er zeigte uns dort eine Power Point-Präsentation über die Gemeinde Westerstede und erzählte dann, wie schwierig es sei, eine Gemeinde zufriedenzustellen. Danach durften wir ihm Fragen stellen. Dabei wurden viele Fragen zum Thema Flüchtlinge gestellt, aber auch viele persönliche, wie z. B. „Was macht Ihnen an Ihrem Beruf Spass?“ oder „War Bürgermeister Ihr Traumberuf?“ Im Anschluss an die Fragen zeigte uns Herr Groß sein Büro und besondere Gegenstände, z.B. ein Schwert, das er einmal als Gastgeschenk der Partnerstadt Pleszew in Polen bekommen hat.

Nach einer kurzen Pause trafen wir im Konferenzraum den Leiter des Amtes für Finanzen der Gemeinde Westerstede, Herrn Rico Busch. Dieser erklärte uns vieles über die Finanzen in Westerstede, also auch, wodurch die Einnahmen überhaupt zustande kommen. Dabei konnte man feststellen, dass die örtlichen Firmen sehr wichtig sind. Danach ging es um die Ausgaben der Stadt, die sehr vielseitig sind. Uns interessierten besonders die Kosten für unser Gymnasium. Zudem erklärte uns Herr Busch, wie sich große Ereignisse wie die Finanzkrise auch auf eine kleine Stadt wie Westerstede auswirken. Er erzählte sehr lebendig und ging oft auf uns ein, sodass wir die Regelung der Einnahmen und Ausgaben gut verstehen konnten. Insgesamt hat uns der Ausflug viel Spaß gemacht und war sehr lehrreich. Wir haben viele neue Einblicke in die kommunale Politik bekommen.

TechnoGrashüpfer bei der FLL erfolgreich

Britta Kemnitz
Dienstag, 19. Januar 2016




Es war ein Tag der Emotionen. Angetreten waren wir bei der First Lego League (FLL) mit der Devise, beim ersten Auftritt wenigstens nicht mit null Punkten nach Hause zu kommen. Doch es kam ganz anders als alle erwartet hatten.

Auch wenn in unserer eigenen Wahrnehmung die Teamaufgabe nicht so gut lief, konnte die Präsentation zum Forschungsauftrag mit dem selbstgewählten Thema „Pfandflaschen-Recycling in der Schule“ überzeugen. Die Fragen, die den Schülern sowohl zum Bau ihres Roboters als auch zur Programmierung gestellt wurden, prüften die Jungforscher auf Herz und Nieren – und sie schlugen sich gut in der Kategorie Roboter-Design. Beim Herzstück des Wettbewerbs, dem Robo-Game, musste der selbst programmierte Roboter in 2,5 Minuten so viele Aufgaben wie möglich lösen. Mit jedem Durchgang steigerte sich das Team. Die kuchenwürdige Marke von 100 Punkten wurde bereits im ersten Durchlauf mit 161 Punkten erreicht und im zweiten Durchlauf auf 221 Punkte gesteigert. Als dann im dritten Durchlauf der dritte Platz nur einen Klick entfernt schien, kochten die Emotionen besonders hoch. Am Ende wurde es mit völlig unerwarteten 287 Punkten ein toller sechster Platz im Robo-Game.

Und dieses Ergebnis wurde noch übertroffen! Bei der Siegerehrung erhielt das Team durch die in allen Bereichen überzeugende Leistung eines Newcomers den Sonderpreis der Jury! In der Gesamtwertung erhielten die TechnoGrashüpfer entgegen allen Erwartungen sogar den vierten Platz!

Wir gratulieren ganz herzlich dem Team TechnoGrashüpfer mit Aaron Dulle, Antje Wirth, Jasmin Cölsmann, Nils Neumann, Paul Hullmann, Steffen Weerts und Thore Meyer!

Außerdem gilt unser besonderer Dank dem Förderkreis, der dieses aufregende Erlebnis erst ermöglicht hat. Wer erleben möchte, was die Teammitglieder in der AG tun, und vielleicht selbst Interesse am Roboterbau und vor allem der Programmierung hat, der kann Dienstags ab 13.30 Uhr in O4/02 und O4/03 vorbeischauen!

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Aktuelles

Sportwahl für aktuellen Jg. 10: Wahl starten

Seminarfachwahl für aktuellen Jg. 10: Wahl starten

Sportwahl für aktuellen Jg. 11: Wahl starten


IServ: https://www.gym-wst.eu


Änderungsmeldungen zum Vertretungsplan an: Gb

Aus der Presse

Unterrichtszeiten

Westerstede Apen
1./2. Stunde
     8:00 - 9:30
1./2. Stunde
     8:00 - 9:35
1. große Pause
     9:30 - 9:50
1. große Pause
     9:35 - 9:55
3./4. Stunde
     9:50 - 11:20
3./4. Stunde
     9:55 - 11:30
2. große Pause
     11:20 - 11:45
2. große Pause
     11:30 - 11:45
5./6. Stunde
     11:45 - 13:15
5./6. Stunde
     11:45 - 13:20
Mittagspause
     13:15 - 14:10
Mittagspause
     13:20 - 14:00
7./8. Stunde
     14:10 - 15:40
7./8. Stunde
     14:00 - 15:30