Aus dem Schulleben

Exkursion des 9. Jahrgangs in den Niedersächsischen Landtag

Julian Krieger
Samstag, 14. Februar 2026





Bereits um 8 Uhr morgens startete der 9. Jahrgang zu einer spannenden Exkursion in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover. Mit zwei Bussen machte sich die Gruppe auf den Weg. Aufgrund eines kurzen Staus im Raum Bremen trafen wir mit leichter Verspätung am Landtag ein – der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch.

Gegen 11:30 Uhr erhielten die Schülerinnen und Schüler im traditionsreichen Leibniz-Saal eine anschauliche Einführung in die Arbeit des Landtages durch Mitarbeitende des Parlaments. Im Anschluss nahmen alle um 12 Uhr auf der Besuchertribüne Platz, um das aktuelle Sitzungsgeschehen live mitzuerleben.

Im Plenum wurden zwei Anträge intensiv und kontrovers diskutiert: „Demokratie und Grundordnung schützen – Antifa- und Klimaterrorismus wirkungsvoll bekämpfen!“ (AfD) sowie „Schulleitungen jetzt entlasten – Verwaltungsassistenz und IT-Administration an allen Schulen dauerhaft verankern.“ (CDU)

Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei einen eindrucksvollen Einblick in den parlamentarischen Alltag und konnten beobachten, wie Debatten geführt werden und welche zentrale Rolle der Meinungs­austausch für eine lebendige Demokratie spielt. Der Jahrgang wurde von den Saaldienern für ihre Aufmerksamkeit und Disziplin gelobt.

Nach rund einer Stunde Debatte folgte ein besonderes Highlight: Drei Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei kamen Björn Meyer (SPD), Jens Nacke (CDU) und Lena Nzume (Bündnis 90/Die Grünen) ordentlich ins Schwitzen. Zunächst ging es um den Alltag als Abgeordnete, die Arbeit im Parlament und die Parlamentskultur. Anschließend diskutierten die Schülerinnen und Schüler engagiert mit den Politikerinnen und Politikern über Themen wie Drogenpolitik und eine mögliche Absenkung des Wahlalters. Die Diskussion soll zu einem späteren Zeitpunkt weitergeführt werden. Nach den inhaltlich anspruchsvollen Stunden blieb noch Zeit, Hannover auf eigene Faust zu erkunden. Die Schülerinnen und Schüler nutzten das vielfältige Angebot an Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten.

Sichtlich begeistert trat die Gruppe schließlich die Rückfahrt ins Ammerland an. Der Exkursionstag bot einen nachhaltigen Einblick in die „Maschinerie Demokratie“ – ein Erlebnis, das den Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Informatik-Biber 2025 – 15. Teilnahme des Gymnasiums Westerstede

Daniel Osewold
Montag, 26. Januar 2026





Das Gymnasium Westerstede hat mit 182 Schülerinnen und Schülern im November 2025 an dem mit 542 997 Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas teilgenommen (Rekordteilnahme) und die Ergebnisse liegen nun vor. „Wir danken dem Gymnasium Westerstede und allen Wettbewerbs­teilnehmern für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit den mehr als 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde dieses Ziel am Gymnasium Westerstede mehr als erfüllt“, erklärt der Veranstalter des Wettbewerbs und BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.


Herausragende Ergebnisse des Gymnasiums Westerstede

Im schuleigenen Lehrplan der Mathematik ist die Teilnahme am Biber-Wettbewerb im 6. Jahrgang ein verpflichtender Baustein. Auch in diesem Jahr waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 6. Jahrgangs besonders erfolgreich. In dieser Jahrgangsstufe konnten insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler die 1. Preisstufe erreichen. Emil Krebs (5c), Anna Jahn (6a) und Matthea Spekker (6a), Helena Heibült (6d) und Emilia Sulkowski (6d), Bastian Seum (6d) und Sebastian Höckmann (6d), Lena Busch (6e) und Emilia Schmal (6e) Tammo Groß (6e), Viola Gutzeit (6e) und Luana Rolfs (6e), Leo Osterloh (6e) und Phil Janßen (6e) konnten sich über einen Sachpreis (ein Kartenspiel) freuen. In den höheren Jahrgangsstufen konnten zwei weitere Schüler die erste Preisstufe erreichen. Über einen USB-Stick freuten sich Joschua Niedermeier (7d) und Jordan Fischer (Jg. 13). Des Weiteren konnten sieben Schüler:innen die 2. Preisstufe erreichen. Die 2. Preisstufe erreichten Linda Grieger (6b), Piet Gradl (6e) und Johannes Schulze (6e), Maximilian Kruse (6e) und Lewin Behme (6e), Peer Meyer (7d) und Adrian Kühn (8b). Sie freuen sich über einen Biber-Kugelschreiber als Anerkennung für ihre Leistungen. Zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler konnten die 3. Preisstufe erreichen.

Zur Würdigung der Ergebnisse sei hier auf die Zuordnungen der erbrachten Ergebnisse auf die Preisstufen zu verweisen.


Altersgruppen 1. Preis 2. Preis 3. Preis Anerkennung Teilnahme
Stufen 5 und 6 117-144 101-116 57-100 33-56 0-32
Stufen 7 und 8 157-180 141-156 89-140 53-88 0-52
Stufen 9 und 10 133-180 121-132 85-120 53-84 0-52
Stufen 11 bis 13 133-180 120-131 78-119 53-77 0-52

Die 1. Preisstufe erreichen somit lediglich die besten 2% aller Teilnehmenden in der Altersgruppe am Wettbewerb und 5,15% erreichen dann die 2. Preisstufe. Insgesamt erreichen lediglich maximal ein Drittel der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in ihrer Altersklasse die 3. Preisstufe.

Wir beglückwünschen alle Schülerinnen und Schüler zu einer erfolgreichen Teilnahme.

Kinder frühzeitig für das Thema Informatik interessieren

„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht Pohl. Vielmehr wird das Ziel verfolgt, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der fünfzehnten Auflage des Motivationswettbewerbs unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. Die Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Westerstede im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Ehemaligentreffen der Schulbands

Dagmar Schlichting
Montag, 12. Januar 2026





4/4 You, Beetroot, Dead Fuse, Disrupted, Drowned In A Daydream, Eskalation, Everend, Fuzzels, Gehörsturz, Rock of AGes, Löwenzahn, Maniac, N3/2, Nachtaktiv, Remedy, tendenziös persuasiv, The Unknown Royals, TON, TSI...

Das ist das Who is Who der Westersteder Rock- und Popmusik!

Du fühlst du dich angesprochen? Dann solltest du unbedingt den folgenden Beitrag von Dagmar Schlichting lesen.


Liebe ehemalige Schulbandmitglieder,

seit mehreren Jahrzehnten gibt es Schulbands am Gymnasium Westerstede.

Manche Jugendliche haben nur wenige Konzerte mitgestaltet, manche haben bereits in der siebten Klasse begonnen und sind bis zum Ende ihrer Schulzeit dabei gewesen, manche haben sogar noch nach dem Abitur regelmäßig an Proben teilgenommen und bei Konzerten mitgespielt.

Jetzt wird es Zeit für ein großes Ehemaligentreffen!

Es sollen nicht nur gemeinsame Erinnerungen ausgetauscht, sondern es soll natürlich auch Musik gemacht werden. Im Dezember 2025 trafen sich bereits etwa 30 Interessierte zu einer Vorbesprechung. Die Fotos zeigen, dass viele der Anwesenden Spaß auf der Bühne hatten.

Folgendes ist weiterhin geplant:

Alle sind herzlich eingeladen am 31.10.26, um 19.30 h in der Aula des Gymnasiums Westerstede das große Konzert der ehemaligen Schulbandmitglieder mitzugestalten.

Hierzu treffen wir uns am 31.10.26 ab 11 h in der Schule zum Proben.

Wer gerade nicht probt, hat Zeit für Gespräche, Snacks und Getränke. Mit einer After-Show-Party klingt der Abend aus, vielleicht auch noch bei handgemachter Musik?


Alle, die bei diesem Event auftreten wollen, melden sich bitte unter Nennung der Mitwirkenden und der/des geplanten Songs an: dagmar.schlichting@gym-wst.eu

Keine falsche Scheu: Wenn ihr bei der Probe feststellt, dass es doch nicht so läuft wie gedacht, kann der Beitrag natürlich auch gestrichen werden.

Zunächst ist die Anzahl der Songs pro Person/ Band nicht begrenzt, es könnte aber sein, dass das später noch passieren muss, wenn sich zu viele anmelden. Die „aussortierten“ Beiträge könnt ihr auf der After- Show- Party präsentieren.

Natürlich kann man auch einfach so, ohne etwas zum Konzert beizutragen, ab 11 h oder auch erst am Abend in die Schule kommen und alte Bekannte treffen.

Neben den ehemaligen Schüler*innen des Gymnasiums Westerstede, egal welchen Alters, sind selbstverständlich auch alle Lehrkräfte herzlich willkommen, die die „Rock- AG“ jemals geleitet haben, z.B. Herr Peters, Herr Powileit, Herr Plöhn, Frau Radtke, Herr Schneider und Frau Weber und ...

Mädchen und Technik Kongress

Tilda Reddemann, 11
Montag, 15. Dezember 2025





Hi, ich bin Tilda! Obwohl ich ein Mädchen bin, habe ich mich schon immer für technische und handwerkliche Tätigkeiten interessiert. Bis vor ein paar Wochen habe ich aber noch nie etwas in diese Richtung unternommen und eigentlich bin ich ja sowieso damit alleine. 

DACHTE ICH … denn unsere Schule hat dieses Jahr am 17.11.2025 zum zweiten Mal am Mädchen und Technik Kongress, kurz MuT, der Leibnitz Universität Hannover teilgenommen. Hier werden die unterschiedlichsten Workshops und Kurse zu den sogenannten MINT Jobs angeboten. MINT ist die Abkürzung für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, in denen zurzeit allerdings wenige Frauen Studiengänge belegen. Im Wintersemester 2023/ 2024 haben sich 1,05 Millionen Menschen für diese Studienfächer an Hochschulen eingeschrieben, jedoch gehörten nur 32% Frauen dazu. Das Ziel des MuT-Kongress ist es, der geschlechtsstereotypischen Berufswahl vorzubeugen und den ersten Kontakte zwischen MINT-interessierten Mädchen und Hochschulen herzustellen. Damit wollen sie den Teilnehmerinnen die vielen beruflichen Möglichkeiten im MINT-Bereich zeigen und sie zu einem Studium oder einer Ausbildung ermutigen.

Als ich von diesem Tag erfahren habe, meldete ich mich sofort an und meine Vorfreude begann, sobald ich die Bestätigung, dass ich dabei bin, von der Leibniz Universität erhalten hatte.

Für mich, und viele weitere interessierte Schülerinnen, ging es dann am 17.11.2025 früh morgens los. Begleitet von Frau Görtemaker und Frau Anweiler sind wir die mehrstündige Fahrt nach Hannover im Bus angetreten. An der Leibniz Universität angekommen, gab es zu aller erst eine Begrüßung durch das MuT-Teams, bevor wir in unseren ersten Workshop gestartet sind. Für vormittags hatte ich mir das Schweißen ausgesucht. Ich war total gespannt und auch ein bisschen aufgeregt, denn wer schweißt schon mal spontan an einem Montagvormittag? Trotzdem habe ich mich, dick in Schutzkleidung eingepackt und genauestens den Anweisungen unserer Mentorin dieses Kurses folgend, an die Arbeit gemacht. Wider erwarten war Schweißen weder sonderlich kompliziert noch hat man die Hitze des Schweißgerätes gespürt. Stolz, mit meinem selbstgeschweißten Schildkrötenschlüsselanhänger, den Kurs verlassend, war ich schon auf dem Weg zu dem Mittagsprojekt. Für mich ging es nun zu einem Kurs über Aerodynamik. Hier haben wir mit dem Modell eines Windkanals experimentiert und verschiedene Formen auf ihr Verhalten in der Luft überprüft. Auch diese, sehr schnell vergangene, Stunde hat meine Interessen weiter geweckt, doch hungrig wie wir Mädels alle waren, haben wir uns erstmal auf das Mittagsbuffet mit einer Auswahl an Suppen, belegten Brötchen, Getränken und vielem mehr, gestürzt. Anschließend ging es für uns mit dem Nachmittags- und letzten Kurs an diesem Tag weiter. Meine Wahl ist auf das Fräsen, Drehen, Bohren und Gravieren meines eigenen Schlüsselanhängers gefallen. Während der einzelnen Arbeitsschritte wurden wir von ausgebildeten Fachkräften begleitet und haben Stück für Stück ein Unikat erstellt. Auch die zweite handwerkliche Tätigkeit dieses Tages hat mich sehr fasziniert und auch, wenn manchmal etwas eintönige Arbeit dazu gehörte, war diese ein meditativer Ausgleich zu dem Trubel, der mich den ganzen Tag begleitet hatte! Gegen späten Nachmittag haben wir uns auf den Heimweg gemacht und ich verließ zufrieden, aber auch sehr erschöpft, mit meiner selbst erstellten Ausbeute das Gelände des MuT-Kongresses. Für uns Schülerinnen war es insgesamt ein lehrreicher Tag, der uns sowohl Einblick als auch Zuversicht und Mut gegeben hat.

Ich kann dies Projekt im Ganzen für alle MINT-interessierten Mädchen uneingeschränkt empfehlen. Jedem, der sich einen Beruf in diesen Bereichen wünscht, sollte es möglich sein, seinen Traum zu leben und keinen Gechlechterstereotypen zu unterliegen. Also mein Appell an jedes einzelne Mädchen, das meine Interessen teilt: Lass dich nicht verbiegen, sondern fahre nächstes Jahr einfach mal mit zum MuT-Kongress der Leibniz Universität Hannover! Du bist nicht alleine, also hab MuT!

Austausch mit unserer Partnerschule in Polen

Klasse 10d
Sonntag, 07. Dezember 2025





Der Austausch mit unserer Partnerschule in Polen fand vom 25.09.25 bis zum 02.10.25 statt und war ein spannendes Erlebnis für alle Schülerinnen und Schüler unserer Klasse 10d und denen der polnischen Schule. Wir ist mit voller Vorfreude an den Austausch herangegangen und waren bereit, den polnischen Gästen Deutschland und unsere Kultur nahezubringen.

Am Donnerstag kamen unsere Gäste an und lernten zunächst ihre Gastfamilien kennen. Den späten Nachmittag des ersten Tages verbrachten wir damit, Kennlernspiele zu spielen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Am Freitag erkundeten wir Oldenburg mithilfe einer Stadtrallye. Auch am Wochenende verbrachten wir viel Zeit in Oldenburg: Viele Austauschschülerinnen und -schüler besuchten am Samstag, dem Familientag, gemeinsam mit ihren Gastfamilien den Kramermarkt. Am Sonntagabend sahen wir uns außerdem das erste Heimspiel der Saison der EWE Baskets an. Obwohl das Oldenburger Basketballteam eine Niederlage erlitt, hatten wir dennoch viel Spaß und feuerten mit großer Begeisterung an.

Auch in der folgenden Woche erlebten wir viele interessante Ausflüge. Am Montag wanderten wir durch das Watt in Schillig, einem Ortsteil der Gemeinde Wangerland. Dabei lernten wir viel über Naturschutz, Klimawandel und die Tierwelt im Watt.

Am Mittwoch fuhren wir nach Hamburg, wo wir den Grünen Bunker, die Elbphilharmonie und das Westfield-Center besichtigten.

Am Dienstag und Donnerstag waren wir in der Schule: Einerseits arbeiteten wir an Projekten zu den Themen der Woche, andererseits verbrachten wir Zeit in der Turnhalle. Zudem feierten wir am Dienstag eine Abschlussfeier mit unseren Gästen, Eltern und Lehrern.

Abschließend kann man sagen, dass uns der Austausch insgesamt sehr gut gefallen hat – was sich auch daran zeigte, dass vielen von uns der Abschied besonders schwerfiel.

Wir freuen uns schon sehr darauf, im April 2026 unsere Austauschschülerinnen und -schüler in Polen wiederzusehen!

Exkursion nach Kalkriese

Jonte Birkner
Montag, 01. Dezember 2025





Ende September fuhren alle Lateinschüler des 7. Jahrgangs nach Kalkriese. Unsere Exkursion startete mit einer Wanderung über das Gelände der Varusschlacht. Dort stellten wir auch einen Kampf zwischen Römern und Germanen nach. Danach liefen wir zu dem Museum. Dort machte ein Mitarbeiter einen Rundgang mit uns. Wir sahen uns verschiedene Exponate an wie den ältesten gut erhaltenen Römerpanzer und eine römische Reitermaske. Drei Römerlegionen waren als Miniaturfiguren dargestellt. Außerdem stellten Murmeln, die eine Wand herunterrollten, dar, wie viele Römer bei der Schlacht gestorben sind. Zum Schluss haben wir noch römische Goldmünzen gesehen. Nach dem Rundgang haben wir eine kurze Pause auf dem Turm des Museums gemacht. Dort hatten wir einen guten Überblick über das ganze Gelände. Nach der kurzen Pause haben wir in mehreren Gruppen Stop-Motion-Filme gedreht, in denen es z. B. um eine Römerwanderung durch den Wald oder um eine Flussüberquerung der Römer geht.

Die Varusschlacht fand im Jahr 9 n. Chr. in Kalkriese statt. Dort kämpften Römer gegen Germanen. Arminius, der eigentlich zu den Römern gehörte, plante mit den Germanen eine List gegen die Römer. Obwohl die Römer drei Legionen (zusammen ca. 18.000 Soldaten) hatten, konnten die Germanen die Römer trotzdem besiegen. Denn die Germanen kannten sich besser auf dem Gelände aus und hatten durch Arminius Informationen über die Römer. Denn Arminius war eigentlich Germane. Die Römer und Germanen gaben untereinander Kinder von wichtigen Leuten als Geiseln. So wuchs Arminius in Rom auf und arbeitete sich in der römischen Armee hoch. Er war sehr angesehen und führte eine römische Reitertruppe an. Er sagte, er wolle die Germanen beseitigen. Als er zu den Germanen ritt, sagte er zu den Römern, er bräuchte Hilfe. Die Germanen positionierten sich schlau und griffen den römischen Tross von den Seiten an. Dadurch konnten sie die Römer mit weniger Leuten, die nicht mal Soldaten waren, besiegen.

Quelle der Abbildung: Homepage – Varusschlacht Museum und Park Kalkriese

Für vier Wochen zum Schüleraustausch nach Frankreich – mit dem Programm Sauzay

Svea Rennwanz, Aukje Janßen, Jan-Ibo Ertelt (8a)
Dienstag, 18. November 2025





Anfang dieses Jahres bekamen einige Französischschüler und -schülerinnen des damals 7. Jahrgangs die Zusage für eine Teilnahme an einem einmonatigen Austausch nach Südfrankreich, in die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Im März und April 2025 kamen zuerst die französischen Austauschschüler für vier Wochen zu uns nach Westerstede, und wir verbrachten eine sehr schöne Zeit zusammen in Deutschland.

Ende August ging es dann für uns mit dem Flugzeug nach Marseille. Dort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. In den ersten Tagen lernten wir direkt das typisch französische Essen kennen sowie die Umgebung. Da wir in der ersten Woche in Frankreich noch Sommerferien hatten, unternahmen wir viele Ausflüge gemeinsam mit unseren Gastfamilien, zum Beispiel besichtigten wir mehrere Museen, unternahmen Tagesausflüge in Marseille und vieles mehr. Nach den Ferien erlebten wir dann die „rentrée“, den Schulstart nach den langen Sommerferien.

Der französische Schulalltag unterscheidet sich stark von unserem, da die Schule deutlich länger ist, der Unterricht ganz anderes aufgebaut und die französischen Schulen anders ausgestattet sind als die deutschen. In dieser Zeit haben wir viele neue Wörter gelernt und haben so unser Vokabular erweitern können und dabei viele neue Formulierungen kennengelernt. Die Zeit in Frankreich verging sehr schnell und schon traten wir die Rückreise an. Den Austausch können wir allen empfehlen, die Lust haben neue Eindrücke zu erleben, neue Freunde zu finden und die französische Kultur in der Realität kennenzulernen.

Abschließend können wir sagen, dass es eine Reise mit vielen neuen Eindrücken sowie Höhen und Tiefen war, die uns verändert hat.

„Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“: Eröffnung einer Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin am Gymnasium Westerstede

Henning Kratsch
Donnerstag, 06. November 2025





Am 3. November 2025 wurde die Wanderausstellung „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ des Anne Frank Zentrums Berlin an der Europaschule Gymnasium Westerstede eröffnet. Die Ausstellungseröffnung bildet damit den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen zur Förderung der Erinnerungskultur im Monat November. In den kommenden Wochen werden speziell dafür als Peer Guides ausgebildete Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, Schulklassen und Kurse der eigenen aber auch benachbarter Schulen durch die Ausstellung begleiten sowie auch für die interessierte Öffentlichkeit Gelegenheiten bieten, mehr über das Leben Anne Franks und ihre Relevanz für die Gegenwart zu erfahren.

Eingebettet in musikalische Beiträge verschiedener schulischer Ensembles (Jugendorchester und Kammerchor) und Solisten, fand die Feierstunde zur Eröffnung in der Aula des Gymnasiums und damit inmitten der Ausstellung statt.

Nach der musikalischen Einführung ergriff der Schulleiter der Europaschule, Henning Kratsch, das Wort und hieß die Gäste sowie die Klassensprecherinnen und Klassensprecher als Vertreter der Schülerschaft herzlich willkommen. Er betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Ausstellung für die Schulgemeinschaft und den ganzen Ort Westerstede. Besonders hob er hervor, wie wichtig es sei, dass junge Menschen sich heute mit der Geschichte von Anne Frank und den aktuellen gesellschaftlichen Fragen, die sie aufwirft, auseinandersetzten. Die Ausstellung sei mehr als eine historische Rückschau. Sie erzähle nicht nur vom Leben eines jüdischen Mädchens, das im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurde. Sie erzähle auch davon, wie ein Mensch – trotz Angst, Enge und Unfreiheit – an das Gute im Menschen glauben konnte. Und sie lade alle dazu ein, über unsere eigene Haltung, unsere Werte und unsere Verantwortung in der Gegenwart nachzudenken. Sie sei eine Einladung, sich zu erinnern – aber auch ins Gespräch zu kommen über die Werte unserer Demokratie, über Freiheit, Toleranz, Menschenwürde.

Herr Kratsch dankte insbesondere den Sponsoren der Ausstellung, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich sei. Neben der EWE-Stiftung, die den Hauptteil der Finanzierung übernommen hat, unterstützen der Rotary Club Westerstede, der Lions Club Ammerland, das Projekt „Demokratie Leben“ der Kreisvolkshochschule, die Westersteder „Initiative gegen das Vergessen“, der Förderkreis und die Buchhandlung „Lesezeichen“ das Projekt der Schule. Es folgte ein Grußwort des Westersteder Bürgermeisters Michael Rösner, der auf die Relevanz und Eindringlichkeit des Tagesbuchs von Anne Frank verwies und auf die Lehren, die er ganz persönlich aus ihrem Leben gezogen habe.

Im Zentrum der Ausstellungseröffnung stand eine Ansprache der Präsidentin des Niedersächsischen Landtags, Hanna Naber, die in sehr bewegenden Worten zunächst das Leben Annes rekapitulierte. 80 Jahre nach ihrem Tod im KZ Bergen Belsen seien die Botschaften ihres Tagesbuchs erneut von erschreckender Aktualität. Frau Naber betonte den Wert von Rechtsstaat und Demokratie und verwies immer wieder auf Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Man habe Anne Frank im Nationalsozialismus alles nehmen können. Rechte, Freiheiten, Chancen und am Ende sogar das Leben. Ihre Würde aber habe man ihr nicht nehmen können und diese wirke quasi durch die Wirkung ihres Tagesbuchs fort.

Frau Naber, sprach in ihrer Ansprache von der Verantwortung der heutigen Generation, das Erbe von Anne Frank lebendig zu halten und forderte insbesondere die Generation der Schülerinnen und Schüler auf, dafür zu sorgen, dass der Holocaust nie vergessen wird – und dass wir in unserer Gesellschaft wachsam bleiben gegenüber jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung.

Ein bewegender Moment der Eröffnung war der Auftritt des Jugendorchesters Westerstede unter der Leitung von Christine Hackbarth. Die Musikerinnen und Musiker spielten Auszüge aus „Schindlers Liste“ von John Williams. Die eindrucksvolle Musik des berühmten Films, der sich mit der Rettung von Juden während des Holocausts befasst, brachte dabei musikalisch die tieftraurige Geschichte des jüdischen Leidens in den Fokus.

Im Anschluss gab Alexandra Riha vom Anne Frank Zentrum Berlin einen fundierten Einblick in die Konzeption der Ausstellung. Sie erklärte, wie die Wanderausstellung das Leben von Anne Frank nicht nur historisch dokumentiert, sondern auch die Möglichkeit bietet, ihre Werte und ihre Botschaft der Hoffnung in die Gegenwart zu übertragen.

Die Schlussworte wurden von Christine Hackbarth und Jan Kleen, die sich beide maßgeblich für die Organisation und Umsetzung der Ausstellung in Westerstede engagiert haben, formuliert.

„Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ist mehr als eine Ausstellung. Sie ist ein lebendiges Mahnmal für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde und wird hoffentlich die Schülerinnen und Schüler sowie alle Gäste beeindrucken.

Auftaktveranstaltung des Projekts Balu und Du

Jennifer Hanneken
Dienstag, 04. November 2025





Am 30.09.2025 haben 14 Schülerinnen und Schüler aus dem Seminarfach SF702 ihre Moglis, Grundschulkinder der Brakenhoffschule, bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung kennengelernt. Gemeinsam mit den Eltern der Moglis, Frau Hanneken, Frau Kollmann (Schulsozialarbeiterin), Frau Stroeve und Herrn Wedemann (Schulleiter der Brakenhoffschule) kamen alle bei Kaffee und Kuchen zusammen und nutzten die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen.

Zu Beginn waren viele sichtlich nervös – schließlich ist das erste Zusammentreffen für alle etwas Besonderes. Doch die Freude darüber, sich endlich kennenzulernen, überwog schnell. Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten Gemeinsamkeiten entdeckt, Gespräche geführt und das Eis war schnell gebrochen. Dieses erste Kennenlernen ist von großer Bedeutung: Die Balus und Moglis werden nun ein Jahr lang als Tandems zusammenarbeiten und sich einmal pro Woche treffen. Dabei geht es nicht um Nachhilfe, sondern um gemeinsame Unternehmungen im Alltag: spielen, basteln, lesen, spazieren gehen oder einfach Zeit miteinander verbringen. Ziel ist es, die Moglis in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, ihre Stärken zu entdecken und ihnen verlässliche Bezugspersonen an die Seite zu stellen.

Balu und Du ist ein bundesweites Mentoring-Programm, das bereits seit vielen Jahren erfolgreich läuft. Die Idee: Junge Erwachsene (Balus) übernehmen ehrenamtlich eine Patenschaft für ein Grundschulkind (Mogli) und fördern so dessen Selbstvertrauen, Motivation und soziale Kompetenzen.

Für das Gymnasium Westerstede ist es bereits die zweite Runde dieses Projekts. Nach den positiven Erfahrungen im vergangenen Jahr freuen wir uns, auch diesmal wieder viele engagierte Schülerinnen und Schüler sowie neugierige Moglis auf ihrem gemeinsamen Weg begleiten zu dürfen.

Gedenkmonat – drei Projekte zur Erinnerungskultur im November

Christina Michler
Dienstag, 28. Oktober 2025





Vom 03. November bis zum 03. Dezember 2025 zeigt das Gymnasium Westerstede die Wanderausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte.“ Diese Ausstellung thematisiert die Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie, bietet aber auch einen Einblick in die Geschichte ihres Tagebuchs, das zu einem der meistgelesenen Bücher der Welt zählt. Darüber hinaus spannt die Ausstellung einen Bogen von der Geschichte zur Gegenwart und regt zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen von Identität und Diskriminierung an.

Kern dieses Wanderausstellungsprojekts ist der pädagogische Ansatz der Peer Education, bei dem jugendliche Guides jugendliche Gruppen durch die Ausstellung begleiten. Durch die Begleitung von jugendlichen Peer Guides werden junge Besucher und Besucherinnen ermutigt, sich aktiv mit Themen aus Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Für die interessierte Öffentlichkeit gibt es jeweils an den vier Sonntagen im November jeweils zwischen 10.00 und 15.00 Uhr die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen. Der Eintritt ist frei. Ergänzend bietet der November ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Musik und einer Lesung, das thematisch die Ausstellung begleitet.

Die Initiative Gegen das Vergessen, bestehend aus Westersteder Jugendlichen, verbindet den diesjährigen Gedenkgang zur Reichspogromnacht am 9. November mit einer Einladung in die Anne-Frank-Ausstellung am Ende des Rundgangs. Als neue Form der Erinnerungskultur wird auf dem Gedenkgang ein Erinnerungszeichen für die Familie Polak vor der Stadtbibliothek enthüllt. Es ist das erste in einer Reihe von Erinnerungszeichen, die ehemalige Wohnorte jüdischer Familien in Westerstede zukünftig sichtbar machen sollen. Der Gedenkgang beginnt um 19.00 Uhr vor dem Rathaus auf dem Marktplatz. Weitere Informationen unter www.gegen-das-vergessen-wst.de.

80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erleben wir in den letzten Jahren die Rückkehr von Krieg nach Europa und ein Anwachsen antidemokratischer, antisemitischer und autoritärer Strömungen - auch in unserem Land. Die drei Projekte zur Erinnerungskultur im November sollen eine demokratische und geschichtsbewusste Haltung in Westerstede fördern.

Woche der Wiederbelebung am Gymnasium Westerstede

Jennifer Hanneken
Donnerstag, 23. Oktober 2025





Im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung besuchte uns Dr. Thies Bruns, Oberarzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin an der Ammerlandklinik, gemeinsam mit seinem Team, um den Schülerinnen und Schülern lebensrettende Techniken nahezubringen.

In einer praktischen Schulung wurde dem 7. Jahrgang die Kette der Wiederbelebung – Prüfen, Rufen, Drücken – sowie die stabile Seitenlage vermittelt. Die Jugendlichen übten unter Anleitung, wie man einen Bewusstlosen überprüft, die Atmung einschätzt, den Notruf absetzt und Herzdruckmassagen durchführt. Wichtig zu wissen: Bei einem Notruf wird man telefonisch durch die Leitstelle angeleitet – Schritt für Schritt, sodass niemand Angst haben muss, etwas falsch zu machen.

Das Bundeswehrkrankenhaus trug ebenfalls zur Aktion bei: In den Pausen informierte das Personal über Reanimation.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Fortbildung der Schulsanitäterinnen und -sanitäter: In der 5. und 6. Stunde wurden 18 Schulsanis geschult. Dr. Bruns hatte eine breite Themenauswahl mitgebracht, aus der die Schulsanis wählen durften. Neben einer kurzen Auffrischung zur Reanimation behandelte er insbesondere Allergien und die Atemwegssicherung. Dabei wurden verschiedene Instrumente vorgestellt, die im üblichen Erste-Hilfe-Kurs selten zur Sprache kommen – eine spannende Erweiterung des Wissens.

Die Reaktionen waren eindeutig positiv: Den Schülerinnen und Schülern hat das Training Spaß gemacht, und sie konnten wertvolle Fähigkeiten für den Notfall erwerben.

Zur Einordnung: In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 136.000 Menschen außerhalb von Krankenhäusern einen Herz-Kreislauf-Stillstand – das sind etwa 370 Fälle pro Tag. Nur durch schnelles Handeln kann geholfen werden. Obwohl in rund der Hälfte der Fälle Laien mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, überleben im Schnitt nur etwa 11 % der Betroffenen. Fachleute betonen, dass deutlich mehr Leben gerettet werden könnten, wenn sich noch mehr Menschen trauen würden, sofort mit dem Drücken zu beginnen.

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Unterrichtszeiten

1./2. Stunde 08:00 - 09:30
1. große Pause 09:30 - 09:50
3./4. Stunde 09:50 - 11:20
2. große Pause 11:20 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15
Mittagspause 13:15 - 14:10
7./8. Stunde 14:10 - 15:40

Musikzweig

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