Aus dem Schulleben

Aktuelle Informationen zum Schulleben in Zeiten von COVID-19: Informationen vom 02.04.2020

Henning Kratsch
Donnerstag, 02. April 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich möchte euch und Sie heute kurz über eine Maßnahme des Kultusministeriums informieren, über die Sie vielleicht auch schon in der Zeitung gelesen haben und die möglicherweise leichte Verunsicherung hervorgerufen haben mag.

Aufgrund der derzeitigen Situation und der Unklarheit, wie es nach den Ferien weitergehen wird, sind die Schulen dazu aufgefordert, den Leistungsstand aller Schülerinnen und Schüler bis zum 15. April auf Basis der bis zum Zeitpunkt der Schulschließungen erbrachten mündlichen und schriftlichen Leistungen bei den unterrichtenden Lehrkräften abzufragen und zu dokumentieren. Für die Jahrgänge 5 bis 11 handelt es sich hier um einen Ganzjahreszwischenstand, beim Jahrgang 12 um den Zwischenstand seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres. Diese Abfrage läuft an unserer Schule bereits. Sobald die Schule wieder losgeht, werden die Schülerinnen und Schüler natürlich über den aktuellen Leistungsstand informiert werden.

Das Kultusministerium möchte mit der Maßnahme erreichen, dass die Schulen auf alle möglichen Entwicklungen vorbereitet sind. Natürlich ist eine Benotung teils etwas schwierig, da etwa im Jahrgang 12 bislang nur die mündlichen Noten herangezogen werden können und die Facharbeiten bis zum 15.04. nicht in Gänze korrigiert sein werden. In den Jahrgängen 5 bis 11 ist die Notenfindung einfacher, da ja zumeist schon eine Halbjahresnote vorliegt. Ich bin allerdings sicher, dass meine Kolleginnen und Kollegen mit dem entsprechenden pädagogischen Sachverstand und notwendigen Augenmaß diesen Notenzwischenstand ermitteln werden.

Inwiefern diese Zwischennoten relevant sein werden, wird man sehen, wenn klarer ist, wann und in welcher Form das Schuljahr weitergeht. Aktuell besteht jedoch meiner Ansicht nach keine Veranlassung zu Sorgen oder Ängsten mit Blick auf diese Zwischenzensuren, etwa bezüglich möglicher Versetzungsgefährdungen. Ich bin sicher, dass man von Seiten des Kultusministeriums mit dieser Situation verantwortungsvoll und mit gutem Augenmaß umgehen und im Zweifel maßvolle Lösungen finden wird. Aber auch hier gilt es erst einmal abzuwarten und zu hoffen, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft das Schuljahr wieder aufnehmen können. Spätestens dann werden wir entsprechend ins Gespräch kommen und beraten, aber hierfür müssen zunächst die landesweiten Rahmenbedingungen stehen.

Ich werde euch und Sie entsprechend auf dem Laufenden halten und wünsche weiterhin alles Gute.

Mit herzlichem Gruß

Henning Kratsch
-Schulleiter-

Fröhlich fasziniert Fußball-AG mit Futsal

R. König
Donnerstag, 02. April 2020




Unser ehemaliger Schüler Hergen Fröhlich (Abiturjahrgang 2010) stattete seiner alten Wirkungsstätte einen Besuch ab und verzückte die Jungen der Fußball-AG (Sek. I) mit seiner Expertise in der brasilianischen Hallenfußballvariante Futsal.

Hergen Fröhlich kam erstmals im eigenen Sportunterricht der Schule 2006 mit dem Futsalball in Kontakt. Während seines Studiums an der Sporthochschule Köln schloss sich der über viele Jahre beim FSV Westerstede aktive Fußballspieler den „Futsal Panthers Köln“ an, mit denen er westdeutscher Futsalmeister wurde.

Beruflich hat es ihn wieder in den Norden verschlagen. Er ist als Sportreferent für Organisations-, Vereins- und Sportentwicklung in der „Sportregion Ammerland/Oldenburg/Wesermarsch“ tätig. Dies sollte sich als ein Glücksgriff für die Universitätsstadt Oldenburg erweisen. Denn in Kooperation mit dem VFL Oldenburg gelang es ihm, auch im Nordwesten das Futsal-Feuer zu entfachen, indem er in Oldenburg den „Futsal Falken“ als Initiator Flügel verlieh und sich gegenwärtig mit seinem Team als Spielertrainer auf dem Weg zur Niedersachsenmeisterschaft befindet.

Bei den ambitionierten 17 Schülern der Fußball-AG, in deren Fokus die Vermittlung von kognitiven Fertigkeiten wie Spielintelligenz und Handlungsschnelligkeit steht, sprang der „Fröhlichsche Futsal-Funke“ rasch über. Besonders erfreute sie, dass der Futsal-Coach nicht nur von außen instruierte, sondern in den Spielformen zeitweilig mit ihnen interagierte, sodass ein effizientes und motiviertes Lernen am und gemeinsam mit dem Modell möglich war. In der Reflexion zeigten sich die Schüler von der Vielfalt und Dynamik der Trainingseinheit beindruckt. In dieser Hinsicht wiesen sie insbesondere auf das kognitive Aufwärmen („Übungen für den Kopf“), das intensive Pass- und Rotationsspiel sowie auf das Aufzeigen von variantenreichen Spiellösungen an der Magnettafel und deren praxisnahes Durchspielen hin.

Die Schüler Jannes und Lukas Warnken (Werder Bremen U14 / JSG Westerstede), Lars Weihe (VFB Uplengen) und Marlon Kolossa (FTC Hollen) zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Futsaleinheit und den dargebotenen technisch-taktischen Verknüpfungsoptionen, indem sie stellvertretend für ihre Mitspieler resümierten: „Uns hat besonders gefallen, dass Hergen Fröhlich uns gezeigt hat, wo man Aspekte aus dem Futsal auch im Fußball wiederfinden und anwenden kann. Wir hoffen, dass er noch ein weiteres Mal zu uns in die AG kommen kann!“

‚Jugend trainiert für Olympia‘ – hochklassiger Basketball in der Artlandhalle

Mats Plate
Montag, 09. März 2020




Am Mittwoch, dem 12. Februar fand in Quakenbrück im Rahmen von ‚Jugend trainiert für Olympia‘ das Basketball-Bezirksfinale mit sechs teilnehmenden Schulen statt. Es ging um den Einzug ins Landesfinale, den nur die siegreiche Mannschaft erreichen konnte.

Unter diesen sechs Teams war auch unsere Schulmannschaft mit zehn Spielern. Begleitende Lehrkraft und zugleich Coach war Herr Ende. Die Funktion des Headcoaches allerdings hatte Jarne Poelmeyer aus der 11d inne. Er wählte immer die richtigen Taktiken, entwickelte neben dem Feld stets auch das Gefühl fürs Spiel und wusste, trotz kurzer Kennenlernphase, um die Stärken jedes Teammitgliedes. Also fuhren wir mit gutem Gefühl im Bus zur Artland Arena in Quakenbrück.

Nach ausreichendem Aufwärmen bestritten wir direkt unser erstes Spiel gegen den Gastgeber und späteren Gesamtsieger Quakenbrück. Dieser war, wie sich herausstellte, ein sehr starker Gegner und das Spiel verlief ebenso eng wie qualitativ hochwertig. Jedoch war am Ende das gegnerische Team präsenter. Nach ambitionierten Versuchen, das Spiel noch zu drehen, stand es am Ende 44:52.

Das demotivierte uns natürlich ein bisschen, dennoch ließen wir die Köpfe nicht hängen und gingen ins nächste Spiel gegen ein Emder Gymnasium. In diesem spielten wir sehr konzentriert und gewannen mit 34:13.

Dieser Sieg brachte uns die Halbfinal-Qualifikation gegen Vechta. Nach einer etwas längeren Pause wurde das Spiel dann auch pünktlich angepfiffen. Vechta war ebenfalls ein sehr starker Gegner. Sie waren ein eingespieltes Team, hatten ein gutes Zusammenspiel, waren siegessicher und koordiniert. Das Match verlief zunächst knapp, doch Vechta punktete in den entscheidenden Situationen und verteidigte sehr gut, was zur Folge hatte, dass sie sich immer weiter absetzen. Auch ungerechtfertigte Schiedsrichterentscheidungen und fehlendes Wurfglück bei unseren Distanzschüssen trugen dazu bei. Als der Schlusspfiff ertönte, war uns klar, dass das Turnier für uns vorbei war, denn der Endstand lautete 20:38.

Schweren Herzens bedankten wir uns bei den Schiedsrichtern und dem Kampfgericht, gratulierten den Gegnern und sahen uns noch das Finale zum Einzug ins Landesfinale an, bevor wir mit dem Bus wieder in Richtung Westerstede fuhren. Quakenbrück entschied das Finale für sich und darf demnächst an einem Turnier in Hannover teilnehmen. Nun freuen wir uns alle auf unser nächstes Turnier und wollen auch dort wieder alles geben!

1. Vortrag im Referentenprogramm des Wissenschaftsforum Westerstede

M. Timpe, D. Osewold
Samstag, 22. Februar 2020




Digitalisierung ist in aller Munde. Im Zuge des technischen Fortschritts sind Speicherkapazität, Datenerhebungsmöglichkeiten, aber auch die Übertragungs- und Verarbeitungsgeschwindigkeit erheblich angewachsen, so dass alle Lebensbereiche des Menschen durch diese technischen Veränderungen tangiert werden. Neben der technischen Begeisterung und den Verheißungen neuer Problemlösungen stellt sich vielfach auch das Gefühl eines menschlichen Kontrollverlustes ein, die Sorge, dass die bisher gültigen Kategorien unserer Lebensform im Zeichen der angeblich disruptiven Entwicklungen Geltung verlieren werden. Die Enthüllungen Edward Snowdens zur globalen Massenüberwachung, der Hinweis auf die Interessenlagen der IT-Industrie und nicht zuletzt der Aufbau einer digital-totalitären Überwachungs- und Umerziehungsinfrastruktur in China laden zu einer differenzierten Betrachtung der Digitalisierungsbestrebungen ein. Am Beispiel des Bildungswesens soll erläutert werden, dass Digitalisierung nur dann sinnvoll sein kann, wenn zuvor grundsätzliche anthropologische und gesellschaftspolitische Fragen geklärt sind. Letztlich geht es darum: Wie wollen wir leben?

Wir freuen uns auf eine breite Beteiligung.

Für Rückfragen stehen Dr. Daniel Osewold und Michael Timpe zur Verfügung.

Kulturtag als Bereicherung des Schullebens – Fortsetzung folgt?

B. Kraus / J. Pohlig
Montag, 17. Februar 2020




Am 2.12.2019 fand an unserer Schule zum ersten Mal ein Kulturtag in größerem Umfang statt. Die Idee war, Veranstaltungen, die sonst unabhängig voneinander und zu verschiedenen Terminen stattfinden, an einem gemeinsamen Tag zu „bündeln“, einerseits um wirkliche Vielfalt zu erleben, andererseits um die alltägliche schulische Arbeit nicht mehrfach zu unterbrechen. Veranstalter waren dieses Mal die Fachgruppen Englisch, Deutsch und Musik, das Planungsteam bestand aus Frau Kraus, Herrn Tegeler, Frau Michler, Frau Schlichting, Herrn Pohlig und der Schülervertretung.

Ein Programmpunkt dieses Tages waren drei Theater-Aufführungen in unserer Aula: Für die Jahrgänge 6 und 7 spielte ein vierköpfiges, ausschließlich aus Englisch-Muttersprachlern bestehendes Ensemble des „White Horse Theatre“ (Soest) die Mittelalter-Geschichte „The Green Knight“, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 bekamen das Jugendstück „Salt and Vinegar“ geboten und der 12. Jahrgang durfte Shakespeares „Romeo and Juliet“ erleben.

Der Musiker Kutlu Yurtseven, der die Schule schon einmal zusammen mit der Auschwitzüberlebenden Esther Bejarano besucht hatte, führte mit Schülern der Jahrgänge 8-11 einen Workshop zum Thema „Rap“ durch und stellte im Anschluss Teilnehmern der Jahrgänge 10 und 11 sein gemeinsam mit Rossi Pennino verfasstes Buch „Eine ehrenwerte Familie. Die Mocrophone-Mafia – mehr als nur Musik“ vor.

Auch der alljährliche Vorlesewettbewerb der 6. Klassen war in diesem Jahr als Programmpunkt des Kulturtags anberaumt: Schulsieger in der kleinen Aula wurde Tim Gronow aus der Klasse 6c. Herzlichen Glückwunsch! (Tim hat inzwischen schon am regionalen Vorlesewettbewerb der Schulsieger in der Stadtbibliothek in Westerstede teilgenommen und auch diesen für sich entschieden! Auch hierzu gratulieren wir herzlich!)

In den Pausen gab es in der Pausenhalle zudem vielfältige von der SV geplante Aktionen zum Welt-Aids-Tag.

Einzig die geplante Veranstaltung „Weihnachtsgeschichten mit Musik“ für den 5. Jahrgang musste aus Krankheitsgründen leider entfallen, sie wird aber (mit oder ohne Kulturtag) im Dezember 2020 auf jeden Fall wieder stattfinden!

Insgesamt war es ein lebendiger Vormittag und so hoffentlich eine Bereicherung des Schullebens. Eine Fortsetzung – so oder so ähnlich – könnte im kommenden Schuljahr folgen.

Nachwuchstalente vom Gymnasium Westerstede gewinnen den 3. Jugendkunstpreis des Kunstvereins Neuenburg

D. Schlichting
Montag, 10. Februar 2020




Sieben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Westerstede haben sich erfolgreich um den 3. Jugendkunstpreis des Kunstvereins Neuenburg beworben. In den Jahren zuvor hatte der Kunst-verein Preise für Malerei und Lyrik ausgeschrieben, im Jahr 2019 ging es um Songwriting. Unsere sieben Jungen und Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren reichten in unterscjiedlichen Konstellationen eigene Songs ein und treten nun am 29.02.20 um 16 Uhr beim Preisträgerkonzert auf der großen Bühne im Vereenshuus an der Urwaldstraße 37 in Neuenburg auf.

Mit dabei sind die 15-jährige Sängerin Geske Hinrichs und ihre Bandkollegen Niklas Behrens (Schlagzeug), Ole Kolpack (Klavier) und Max Schwabe (Gitarre). Sie haben sich 2017 im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Rockmusik unter der Leitung von Frau Schlichting zu der Gruppe „Maniac“ zusammengefunden. Erst vor einem Jahr kam der Bassist Christoffer Schöne hinzu. Die fünf treffen sich wöchentlich im Bandraum der Schule, und zwar dann, wenn (fast) alle anderen schon zu Haus sind: am Freitagnachmittag um 16 Uhr. Allein dieser Übungstermin zeigt, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen bei der Sache sind. In der Übungszeit wird nicht nur Musik gemacht, es wird auch leidenschaftlich und ausführlich über die Auswahl neuer Stücke und die nächsten Auftritte diskutiert sowie an den eigenen Songs herumgebastelt. Dabei geht es immer sehr lebhaft zu und die Band macht ihrem Namen „Maniac“ (= verrückt) oft alle Ehre.

In ihren Texten verarbeiten die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker ihre Alltagserfahrungen. So thematisiert der Song „Just be yourself“ die vielfältigen Erwartungen, die vor allem von Gleichaltrigen auf einen Teenager einprasseln, sei es über soziale Medien oder auch im direkten Kontakt auf dem Schulhof. Mutig setzen die fünf Westersteder ihre Botschaft dagegen: „Just be yourself“! Sei du selbst und kümmere dich nicht darum, was andere von dir denken! Diese Botschaft verpacken sie in einem eingängigen und melodiösen Pop-Song, dessen Refrain zum Mitsingen einlädt.

Als Solokünstlerin, die sich selbst auf dem Klavier begleitet, singt Geske Hinrichs in der Pop-Bal-lade „Every lovesong“ darüber, wie sich eine glückliche Liebe anfühlt. Aber auch in diesem Song ist nicht alles „eitel Sonnenschein“, denn auch die Ängste vor dem Scheitern der Beziehung werden angesprochen.

Auch die 15-jährige Josphin Meyer setzt sich in ihrem Song „Teenage Mind“ mit den Problemen Jugendlicher auseinander. Für die Party aufgestylt wünschen sich Teenager einerseits dazuzugehören, andererseits tun sie so, als würde es sie nicht interessieren, sollten sie nicht eingeladen sein. Im einen Moment vollkommen fertig, im nächsten gut drauf, finden sie keinen Ausweg aus ihrem komplizierten Gefühlsleben. Der Schlagzeuger Niklas Behrens und der Pianist Ole Kolpack begleiten Josephins kraftvollen Pop-Song.

Die Begeisterung des 11-jährigen Linus Zinn für das Klavierspielen sucht ihresgleichen. Schon als er als Grundschüler zum „Schnuppernachmittag“ des Gymnasiums kam, nahm er Kontakt zu den Musiklehrkräften auf und kündigte seine Teilnahme in der Arbeitsgemeinschaft „Juniorband“ an. Bei etlichen Schulkonzerten mischte der quirlige Sechsklässler schon mit, sei es als Pianist im Jugendorchester, in seiner Band „The Sane Insane“ oder als Solo-Interpret klassischer Klavierwerke. Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg erreichte er jüngst einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Sein Song „Magical world“ handelt davon, wie sehr er sich wünscht, zu der magischen Welt der Musikstars dazuzugehören, aber auch von seinen Selbstzweifeln, die ihn schüchtern und ängstlich werden lassen.

Als Preise erhalten die Jugendlichen eine professionelle Studioaufnahme ihrer Songs. Über ein großes Publikum beim Preisträgerkonzert würden sie sich freuen und laden alle herzlich ein, dabei zu sein! Der Eintritt ist frei.

Jetzt noch ein bisschen bequemer – 10 neue Sitzkissen im B³

D. Evers
Donnerstag, 23. Januar 2020




Die durchweg gut besuchte Schulbibliothek B³ ist bei unseren Schülerinnen und Schülern sichtlich beliebt. In jeder Pause sind nahezu alle Plätze belegt, oft lässt man sich hier sogar einfach auf dem Boden nieder, um zu lesen, zu spielen und Aufgaben anzufertigen. Das Sofa und die Sessel werden geradezu belagert.

So gab es nur eine Lösung: Um einerseits die Laufwege und die großzügige Wirkung der Räumlichkeiten zu erhalten und andererseits allen unseren Besuchern die Chance zu eröffnen, es sich bequem zu machen oder zumindest keinen kalten Allerwertesten zu bekommen, wurde die Anschaffung neuer, Platz sparender Sitzmöbel notwendig.

Nun gibt es zehn neue, passend zum Farbkonzept der Bibliothek ausgewählte Balancepads aus dem sporttherapeutischen Bereich in frischem Kiwigrün. Möglich wurde die Erweiterung der Ausstattung mit Hilfe des Förderkreises, der das Projekt vollumfänglich unterstützt hat. Das Team des B³ möchte sich an dieser Stelle erneut sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken!

Erasmus+Projekt: Austauschwoche auf Kreta

Zarah, Vanessa, Inka, Jann und Max (10c)
Sonntag, 12. Januar 2020




Anfang November waren wir auf Kreta, um dort am insgesamt dritten internationalen Treffen im Rahmen des Erasmus+Projekts „Water – A Combining Element“ teilzunehmen. Neben uns Deutschen waren auch noch jeweils fünf Schülerinnen und Schüler von den anderen Projektschulen aus Spanien, Italien und Finnland vor Ort.

Nachdem wir in der Erasmus-AG das Modul „Tourismus und Sport“ in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet hatten, setzten wir uns in dieser Woche nun mit den touristischen Attraktionen Kretas und den dortigen Sportmöglichkeiten auseinander. So unternahmen wir während der Woche viele Ausflüge und besichtigten den antiken Ort Knossos, die ehemalige Lepra-Insel Spinalonga und die hübschen touristischen Städte Agios Nikolaos und Rethymno. Auch sportlich waren wir sehr aktiv: Neben Tretbootfahren und Segeln standen auch Strandspiele, Rudern und Schwimmen auf dem Programm. Besonders genießen konnten wir auch die Freizeit, in der wir mit den Schülerinnen und Schülern aus den anderen Ländern viele Dinge unternahmen – sei es Bowlen, Quatschen, Shoppen oder auch Feiern. In dieser Woche sind viele neue internationale Freundschaften entstanden, sodass bei der großen Abschiedsparty am letzten Abend so einige Tränen flossen.

Insgesamt sind wir sehr froh darüber, an diesem Projekt teilzunehmen, da wir so die Chance bekommen haben, die griechische Kultur und ihre große Gastfreundschaft kennenzulernen, neue Freundschaften zu schließen und unsere Englischkenntnisse zu verbessern.

Wir freuen uns sehr darauf, unsere Gäste aus Spanien, Italien, Finnland und Griechenland im Mai bei uns in Westerstede begrüßen zu dürfen.

Save the ocean: Weglassen statt Wegwerfen

Umwelt AG
Mittwoch, 04. Dezember 2019




„Save the ocean: Weglassen statt Wegwerfen“ ist die erste Wochen-Challenge für euch zum Mitmachen! Dies ist nur der Anfang, und der geht sauber los.

Wir wollen mit einer möglichst plastikfreien Woche starten. Wie das gehen soll? Ganz einfach: Versucht, eine Woche lang auf einwegverpackte Lebensmittel und Getränke zu verzichten, und benutzt stattdessen Brotdosen und wiederbefüllbare Wasserflaschen!

Werdet ihr Probleme haben, diese so viel umweltfreundlichere Variante zu leben? Wahrscheinlich nicht, und es lohnt sich doch wirklich, den ganzen Verpackungsmüll wegzulassen und damit die Plastikflut im Meer zu reduzieren! Denn viele dieser Plastikflaschen und ähnlichen Verpackungen werden überhaupt nicht recycelt, sondern verbrannt, oder sie landen im Meer.

Wir fordern euch auf, nächste Woche Mut zu zeigen und euch und eure Freunde zu motivieren, einfach mal was Gutes zu tun.

! Mach mit !

Unsere Austauschfahrt nach Oss (NL)

Benedikt Schäfer (10a)
Montag, 02. September 2019




Nach dem Besuch der Niederländer in Westerstede im vergangen September stand für uns, die 10a, im Frühsommer (6.-10. Mai) der Rückaustausch an, den wir in der ca. 90.000 Einwohner großen Stadt Oss und den umliegenden Orten verbrachten.

Die Hinfahrt war recht unterhaltsam, die ca. vier Stunden vergingen dank Musik, Gesprächen und Mario Kart-Duellen doch recht schnell. Als wir ankamen, war es zunächst ein wenig komisch, da beide Gruppen ein paar Berührungsängste hatten; da jedoch sofort der erste Programmpunkt, der Besuch einer Kletterhalle, anstand, verflogen diese recht schnell. Nach einer kurzen Erfrischung in den Gastfamilien ging es abends gleich weiter: Der Freundeskreis meines Austauschschülers traf sich in einer Snackbar, in der es Pommes und Weiteres, aber auch typisch niederländisches Essen wie zum Beispiel Frikandeln gab. Wir verbrachten den anschließenden Abend bei einem der Austauschschüler zu Hause.

Am nächsten Tag stand unser Amsterdam-Besuch an. Dort hatten wir zunächst eine Stadtführung, die von ehemaligen Obdachlosen organisiert wurde. Dazu wurden wir in mehrere Gruppen aufgeteilt, wobei meiner Gruppe hauptsächlich das Rotlichtviertel von Amsterdam gezeigt wurde. Dort erfuhren wir viel über die zahlreichen Bordelle und Coffeeshops: Mit diesen Themen wird in Amsterdam bzw. generell in den Niederlanden sehr viel offener umgegangen als in Deutschland. Natürlich konnten wir sie nicht von innen besichtigen, weil man dazu volljährig sein muss, aber auffällig war, dass man den Geruch des Marijuanas in der gesamten Stadt wahrnehmen konnte. Danach hatten wir Freizeit, in der ich mit mehreren Niederländern Shoppen war, vor allem bei „De Bijenkorf“, dem größten Mode-Kaufhaus in Amsterdam. Den Rest unserer Freizeit verbrachten wir in den kleineren Gassen der Altstadt, bevor wir uns auf den Weg zum Rijksmuseum machten, in dem vor allem Gemälde niederländischer Künstler wie Rembrandt oder van Gogh ausgestellt sind. Die Führung dort war recht interessant, jedoch war die Zeit knapp bemessen. Zurück in Oss gingen wir abends in die Bar h32, da dort das Champions League-Halbfinale zwischen Barcelona und Liverpool übertragen wurde. Außerdem konnte man dort sehr gut essen und trinken.

Am Mittwoch stand unser Besuch im Freizeitpark „Efteling“ an, jedoch war das Wetter leider nicht sonderlich gut, weshalb wir am Ende des Tages ziemlich nassgeregnet waren. Das minderte den Spaß an den Attraktionen jedoch nur geringfügig. Die Aufgabe, einen Vlog zu drehen, erledigten alle Gruppen (die Videos haben wir uns dann am letzten Tag gemeinsam in der Schule angesehen). Abends trafen wir uns wieder, diesmal bei einem der Niederländer zu Hause, um das andere Halbfinale, Amsterdam gegen Tottenham, zu schauen.

Den Donnerstag verbrachten wir in Oss. Wir trafen uns bei der Schule und gingen dann gemeinsam zum örtlichen Kreativzentrum „Muzelinck“, wo wir in Gruppen verschiedene Workshops belegten. Diese lauteten „Beatboxen“, „Greenscreen-Effekte“ und „Malen des Gegenübers mit Darstellung verschiedener Charakterzüge“. Danach hatten wir wieder Freizeit und schauten uns in Oss um. Um die Stadt noch besser kennenzulernen, bildeten wir Gruppen, die nun die Aufgabe hatten, Fotos von verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu machen. Diese Fotos wurden mit Punkten bewertet und am Freitag ausgewertet – die Sieger bekamen ein kleines Präsent. Zum Abschluss gingen wir alle gemeinsam im „Frietenhuis“ die berühmten niederländischen Pommes essen, wozu es auch wieder Frikandeln oder andere landestypische Snacks gab.

Den letzten Abend verbrachten wir dann nochmal zusammen im h32, und nachdem ich von meiner Gastmutter am Morgen der Rückreise auch noch einige kleine Gastgeschenke bekommen hatte, bestieg ich den Bus endgültig mit gemischten Gefühlen. Ich wusste, dass ich einige der niederländischen Schüler vermissen würde.

Ich kann den Austausch mit den Niederlanden nur als sehr positiv beschreiben, zumindest, was meine persönlichen Erfahrungen betrifft. Dieses Land, das uns allen gut bekannt zu sein scheint, birgt eine interessante Kultur, und ich fand den Austausch sehr gut, um neue Erfahrungen zu machen und die Niederlande mal auf eine andere Art und Weise kennenzulernen. Auch einen Einblick in ein anderes Schulsystem zu bekommen war sehr gut. In dieser Schule arbeiten die Schüler nämlich ausschließlich mit iPads, und generell war die Schule technisch sehr gut ausgestattet. Meine Gastfamilie war sehr freundlich, fürsorglich und darauf bedacht, dass ich mich wohlfühle. Mit meinem eigenen Austauschpartner habe ich mich in Oss auch besser verstanden als noch zuvor in Westerstede.

Allerdings wäre das alles vielleicht noch gelungener, wenn die niederländischen Austauschpartner nicht ein Jahr jünger wären als die deutschen Schüler. Es war kein echtes Problem, aber gespürt hat man den Altersunterschied schon.

Und ganz allgemein muss man sagen, dass die verschiedenen Austauschreisen unserer zehnten Klassen sehr unterschiedlich lang sind, auch dies könnte verbessert werden.

Insgesamt kann ich aber nur jedem, dem die Möglichkeit geboten wird, an so einem Austausch teilzunehmen, empfehlen, diese wahrzunehmen.

Europa! Wir kommen!

Bente Carstengerdes
Montag, 19. August 2019




Eine Europaschule ohne Europa-AG – ein verwunderliches Konzept, weshalb kurzerhand zu Beginn dieses Schuljahres eine solche Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen wurde, mit dem Ziel, allen Beteiligten Europa ein Stück näher zu bringen. So wurde in der ersten Schuljahreshälfte zunächst der Begriff „Europa“ räumlich, historisch, politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich kreativ untersucht und definiert, um in der zweiten Hälfte die anstehende Europa-Wahl und die Jungfernfahrt in die „heimliche Hauptstadt“ Brüssel vorzubereiten.

Mit dem Zug reisten die AG-Teilnehmenden der zehnten Klassen am 29. März frühmorgens von Oldenburg über Osnabrück und Amsterdam nach „Brüssel Centraal“. Die acht Stunden Anreise vergingen mit zahlreichen Spielen, aufschlussreichen Unterhaltungen und viel Schlaf wie im Flug. Vor Ort nächtigten wir im Stadtteil Molenbeek und damit fußläufig vom Innenstadtkern entfernt, was sich für die Ausgestaltung des gemeinsamen Programms als sehr hilfreich erwies.

Mit leckeren belgischen Spezialitäten – Waffeln, Pommes, Schokolade – war die Verpflegung für die nächsten zwei Tage gewährleistet und die Gruppe auf ihrer umfangreichen Tour zu den europäischen Highlights im historischen Brüssel gut gestärkt: Ausgehend vom Grand Place besuchten wir die Kathedrale St. Michael, den Mont des Arts-Park und die Statue du Roi Albert 1er. Im European Quarter sahen wir den Koningsplein und das Palais Royal und erreichten schließlich das Europäische Parlament. Im Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Parlaments, führte uns ein Multimedia Guide durch die spannende Geschichte der Europäischen Union und wir lernten die Arbeit der unterschiedlichen Gremien besser kennen – vor allem in Bezug auf die Herausforderungen, die Europa gegenwärtig bevorstehen. Abgerundet wurde dieses Bild durch weitere Besuche der Brüsseler Innenstadt und belgischer Wahrzeichen wie dem Manneken Pis und dem Atomium. Neben all diesen Highlights war besonders das spontane Kräftemessen mit einheimischen Jugendlichen im Basketball am Freitag- und Samstagabend ein besonderer Höhepunkt – ein sportlicher Beleg dafür, dass Europa Menschen miteinander verbindet!

Für alle Beteiligten war es eine ganz besondere Fahrt, nicht nur, weil wir die ersten waren, die diese in einem solchen Rahmen durchführten, sondern auch, weil wir so vielfältige Eindrücke und Erfahrungen sammeln und dabei auch vermeintliche Banalitäten wie die Orientierung in der Großstadt, die Übernahme von Verantwortung und selbstständiges Handeln und Planen erleben und vertiefen konnten. Eine Leistung, die nur gemeinschaftlich von allen Beteiligten, den mitfahrenden Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs sowie den begleitenden Lehrkräften Frau Tüchsen und Herrn Tegeler, erreicht werden konnte.

Wir freuen uns schon aufs nächste Schuljahr, dann vielleicht auf Straßburg!

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Unterrichtszeiten

Stunde

Westerstede

Apen

1./2. Stunde 08:00 - 09:30 08:00 - 09:35
1. große Pause 09:30 - 09:50 09:35 - 09:55
3./4. Stunde 09:50 - 11:20 09:55 - 11:30
2. große Pause 11:20 - 11:45 11:30 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15 11:45 - 13:20
Mittagspause 13:15 - 14:10 13:20 - 14:00
7./8. Stunde 14:10 - 15:40 14:00 - 15:30

Aktuelles

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich hoffe, dass Sie und Ihre Kinder die Zeit der Schulschließung nach wie vor gut überbrücken und gestalten können. Vor allem hoffe ich, dass Sie und Ihre Familien bei guter Gesundheit sind.

Anders als zunächst angekündigt, steht in den Schulen nun auch während der Osterferien eine Notbetreuung zur Verfügung. Diese richtet sich insbesondere an Kinder aus Familien, in denen die Eltern in den „Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz“ tätig sind oder ansonsten „zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge“ nötige Dienste versehen. Die Notbetreuung wird daher für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-8 aufrechterhalten.

Sollten Sie für Ihre Kinder von diesem morgendlichen Angebot Gebrauch machen wollen, so melden Sie diese bitte jeweils bis 12 Uhr per Email bei Frau Manßen unter ulrike.manssen@gym-wst.eu an. Das Sekretariat ist in den Ferien geschlossen.

Die Außenstelle in Apen bleibt geschlossen, eine Betreuung würde dann in der Hauptstelle in Westerstede stattfinden. Denken Sie bitte daran, dass die Personenbeförderung per Bus teilweise nur eingeschränkt erfolgt.

Mit freundlichem Gruß und besten Wünschen in diesen herausfordernden Zeiten

Henning Kratsch


ISERV-Anmeldung

www.gym-wst.eu


Vertretungsplan (Os)

Einsehbar unter IServ - Vertretungsplan

Aktuelle Termine

20Apr
20.04.2020 - 22.04.2020
4Mai
04.05.2020 - 05.05.2020
4Dez
04.12.2020 19:30 - 21:00
Europaschule