Aus dem Schulleben

Rica Schellstede mit Hans-Riegel-Fachpreis im Fach Physik ausgezeichnet

Daniel Osewold
Montag, 14. November 2022




Rica Schellstede aus dem Seminarfach "Science on stage" (SF 306, Frau Kemnitz und Herr Dr. Osewold) konnte mit Ihrer Facharbeit "Shepard Scale – eine akustische Täuschung – Analyse und Weiterentwicklung eines Exponats" beim Dr. Hans Riegel-Fachpreis die Jury im Fachgebiet Physik überzeugen. Ricas Semiarfacharbeit wurde mit einem hervorragenden 3. Platz ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Der Dr. Hans Riegel-Fachpreis wird jährlich für herausragende Facharbeiten der MINT-Fächer verliehen. Für die Region Ammerland wird der Fachpreis in Zusammenarbeit mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vergeben, deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die eingereichten Facharbeiten begutachten.



Schüleraustausch Jahrgang 10: Besuch aus Wroclaw (Breslau)

Mia Specht / Jelle Haase (10d)
Montag, 07. November 2022




Deutsch: streng, geordnet und immer pünktlich – das hatten sich die zwanzig polnischen Austauschschüler noch vor ihrer Ankunft vorgestellt. Der von der Schule organisierte und vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk geförderte Austausch mit der Hochschule Lyzeum im polnischen Wroclaw vom 7. bis zum 14. Oktober stellte sich als kleiner Kulturschock heraus. Insgesamt war es jedoch ein tolles Erlebnis und eine lehrreiche Erfahrung.

Nachdem wir uns an den ersten Tagen näher kennengelernt und unsere Gäste aus Polen sich in die Familien eingefunden hatten, stand eine dreitägige Exkursion nach Hannover an. Diese war thematisch im Bereich der neugedachten Mobilität in Großstädten angelegt, weswegen ein erstes Zwischen-Anlaufziel die Fahrradstadt Bremen war. Unserer langen Anreise zum Trotz waren alle gespannt bei der Sache und konnten vom Besuch im „Repair Café‟ und einer informativen Rundführung durch das Fahrradquartier Bremen einiges mit auf den weiteren Weg nehmen. Gelernt haben wir, warum die Umgestaltung zu einem hohen Fahrradanteil im Individualverkehr von Großstädten relevant ist und wie die dafür erforderliche Planung überblickt und umgesetzt wird. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, Bremen weiter zu erkunden, uns zu stärken und auf Shoppingtour zu gehen. All dies trug dazu bei, dass sich die polnische und die deutsche Gruppe während der gemeinsamen Erlebnisse immer mehr vermischten.

Daran anschließend folgte das Einchecken in der Akademie des Sports in Hannover und eine Sporteinheit in der dortigen Turnhalle. Nach dem Ausklingen des anstrengenden Tages am Buffet konnten wir uns für den anstehenden Besuch in der Autostadt ausruhen, denn diese war unser nächstes Ziel. Angekommen in Wolfsburg teilten wir uns zunächst in Gruppen auf und nahmen an einer Führung durch das Zeithaus teil. Hier wurde ein Bogen gespannt, der von der reichhaltigen Historie der Automobilindustrie bis hin zur von Elektromobilität und den Gedanken an das Klima geprägten Zukunft reichte. Auch die Aura des ausgestellten „Bugatti Veyron‟ machte Eindruck. Doch nicht nur Autoliebhaber kamen auf ihre Kosten – spannende Architektur, weitere Modelle und auch eine Rutsche sorgten für viel Freude und einen sehr gelungenen Ausflug.

Im weiteren Tagesverlauf genossen wir das Umfeld der Akademie und eine Kleingruppe begab sich auf den Weg zur Hannoveraner Innenstadt bei Dunkelheit. So gut, wie wir uns mittlerweile kannten und aufeinander eingespielt waren, wurde unter den in der Unterkunft Gebliebenen währenddessen viel gespielt und gelacht. Alles in allem kann das Programm nicht nur als lehrreich betrachtet werden, sondern es hat uns näher zusammenrücken lassen. Auch die anfangs hinderliche Sprachbarriere haben wir gemeinschaftlich überwunden. Die polnischen Austauschschülerinnen und -schüler nutzten nach eigenen Worten die Möglichkeit, mit der deutschen Kultur in Kontakt zu kommen und sich in dieser wohlzufühlen. Besonders beeindruckt waren sie von der Größe Hannovers und dem hohen Stellenwert des Fahrrads in Deutschland. Einen schönen Abschluss fand diese spannende Woche bei einem gemeinsamen Grillabend in Großsander.

„Wie arm sind die, die nicht Geduld besitzen!“ – Shakespeares Othello am Schloss Gödens Sande

Julian Niemann und Jonas Hemken
Montag, 26. September 2022




Wie bereits im letzten Jahr durften Schülerinnen und Schüler der 11., 12. und 13. Klasse sowie einige interessierte Shakespeare-Liebhaber am 14. September am Schloss Gödens in Sande ein Theaterstück der American Drama Group genießen. Auch 8 Lehrkräfte unserer Schule wollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Dieses Jahr auf dem Programm: Shakespeares Othello.

Vor beleuchteter Schlosskulisse und in leicht dämmriger Abendstimmung führte das mehrköpfige Künstlerteam diesen Klassiker des englischen Theaters auf. Kurz gesagt handelt die Tragödie von Intrigen, Liebe, Eifersucht und Mord. Interessante Dialoge und spannende Situationen spielte die American Drama Group professionell und detailreich, mit guter Rhetorik und Gestik erzeugten die Darstellerinnen und Darsteller eine dem Meisterwerk würdige Stimmung und zogen die aufmerksamen Zuschauer in ihren Bann. Auch einige humoristische Aspekte konnten das Publikum überzeugen: Versteckter Witz, oft kaum merklich eingeflochten, machte das Stück noch unterhaltsamer als es ohnehin war. Der tobende Applaus gab ihnen Recht!

Insgesamt kann man den Abend guten Gewissens als sehr gelungen bezeichnen und wärmstens empfehlen, dem Spektakel im nächsten Jahr oder bei gegebener Gelegenheit wieder beizuwohnen. Im kommenden Jahr kann man die American Drama Group in einem weiteren Shakespeare-Stück im Schlossgarten sehen: Dann wird Romeo und Julia aufgeführt. Dabei sollte auch fest gehalten werden, dass man keineswegs Shakespeare-Enthusiast sein muss, um Gefallen an diesen Aufführungen zu finden – besonders auf Romeo und Julia könnte dies zutreffen, denn es ist einfach ein wahrer Klassiker!

Eine Insel mit 1100 SchülerInnen

C. Michler
Montag, 19. September 2022




Man hätte meinen können, das Vorhaben sei waghalsig, übermütig oder auch überambitioniert, doch wir alle wurden am 6. September 2022 eines Besseren belehrt: Dank der gelungenen Vorbereitung des Planungsteams verbrachten knapp 1100 Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Schule alle zusammen einen außergewöhnlichen Tag auf Spiekeroog.

Bereits morgens um 8:00 Uhr starteten 21 Busse an drei unterschiedlichen Standorten im regnerischen Westerstede und in Apen zur selben Zeit in Richtung Neuharlingersiel. Knapp 90 Minuten dauerte die reibungslos verlaufende Fahrt; kein Fahrgast war unpünktlich oder wurde vergessen – alle waren anwesend.

In Neuharlingersiel angekommen bot sich ein fast biblisches Bild. Unter dem noch dunkel mit Wolken verhangenen Himmel bestiegen zahlreiche Klassen das Schiff. Die Assoziation zur Arche Noah lag ganz nah, dabei handelte es sich natürlich um die Spiekeroog 1 und 2.

Gegen 9.30 Uhr legte die Spiekeroog 1 mit 600 Passagieren ab, die zweite Fähre folgte kurze Zeit später mit dem Rest. Die Fähren waren voll, die Stimmung gut und die wenigen regulären Fahrgäste nahmen es sportlich. Die Insel empfing die gesamte Schule zunächst noch mit leicht bedecktem Himmel, als aber alle Klassen am Strand versammelt waren, riss der Himmel auf und die Sonne setzte sich durch.

Sogleich begannen die Klassen ihren Tag auf der Insel zu gestalten. Ob Volleyball, Wikingerschach, Fußball, Völkerball, Tauziehen, Ultimate Frisbee, Muscheln Sammeln oder auch Inselspiele – die Stimmung war gut und die Schülerinnen und Schüler beschäftigt. Die einen verharrten die ganze Zeit am Strand und genossen die Sonne und den Wind, die anderen zogen gegen Nachmittag durch die niedlichen Straßen der Insel. Möglicherweise war das eine kleine Überforderung für den pittoresken Inselkern, aber Eisdiele und Co arbeiteten die Schulgruppen in aller Ruhe ab. Gegen 15.30 Uhr versammelten sich die Inselbesucherinnen und -besucher wieder am Fährhafen und stiegen bei Sonnenschein erneut auf die Spiekeroog 1 und 2. Dem Festland entgegenblickend erinnerte man sich bereits an einen schönen Tag, der ganz im Sinne der Schulgemeinschaft stand.

Am Hafen sammelten die Busse alle Lerngruppen wieder ein und es ging zurück nach Westerstede. Und auch hier ist festzuhalten: Es wurde niemand vergessen. Nicht auf alle mag dieser Tag gleichermaßen gewirkt haben, festzuhalten ist dennoch, dass wir als Schulgemeinschaft bewiesen haben, dass wir alle zusammen in der Lage sind, gemeinsam eine Sache zu machen.

Und somit schauen wir optimistisch in Richtung Fortsetzung…

Eine erfahrungsreiche Reise der Fußball-Schulmannschaft

Jannes Warnken (10d)
Dienstag, 26. Juli 2022




Nach zwei coronabedingten Jahren Pause des Fußball-Schulturniers traten wir, die WK II-Jungs (Jahrgänge 2006-2008), dieses Jahr wieder bei dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ an. Die Reise begann am 11. Mai nach monatelangem Training in der Fußball-AG auf der heimischen Hössensportanlage mit dem Kreisentscheid, bei dem wir uns auf dem Kunstrasen mit der KGS Rastede und dem Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht messen durften und um den Einzug in den Kreisgruppenentscheid kämpften. Im ersten Spiel für uns gegen die KGS Rastede zeigten wir unser ganzes Können und konnten mit tollen Kombinationen und Toren das Duell mit 5:1 für uns gewinnen. Danach kam es zum Entscheidungsspiel um die nächste Runde gegen das Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht. Wir gingen früh mit 1:0 in Führung, doch anschließend übernahmen die Gäste das Ruder und drängten uns tief in die eigene Hälfte, mit kaum Entlastung nach vorne unsererseits. Es kam dann folgerichtig zum verdienten Ausgleich. Doch wir ließen uns davon nicht aus dem Konzept bringen, mobilisierten nochmals alle Kräfte und setzten uns zum Schluss verdient mit 3:1 durch. Der erste Schritt war getan, wir zogen in die nächste Runde, den Kreisgruppenentscheid, ein. Das Trainerduo König/Ahmadi war am Ende des Tages hochzufrieden mit der gezeigten Leistung. Wir hatten sowohl fußballerisch als auch kämpferisch eine gute Leistung geboten.

Die Fortsetzung der Reise fand am 2. Juni mit dem Kreisgruppenentscheid auf der Hössen statt. Nach Absagen zweier anderer Teams mussten wir lediglich über eine Spieldauer von 2 x 35 Minuten gegen die KGS Wittmund antreten. Zwar gewannen wir das Spiel wieder deutlich mit 4:1, doch wir ließen uns zu oft von der teilweise unfairen und aggressiven Spielweise des Gegners anstecken und konzentrierten uns zu wenig auf unsere Stärken. Dennoch war es eine ordentliche Leistung, die den Einzug ins Bezirksfinale bedeutete.

Der Bezirksentscheid fand am 20. Juni auf der Sportanlage des Regionalligisten BW Lohne statt. Wir trafen uns früh an der Brakenhoffhalle und machten uns dann gemeinsam mit dem Bus auf den Weg nach Lohne. Im Gepäck hatten wir ein neues, vom Trainerduo König/Ahmadi ausgetüfteltes taktisches System mit zwei Stürmern und den von Jelle Haase initiierten neuen Schlachtruf („Rhodo-dendron“), der das Ammerland bzw. unsere Stadt Westerstede symbolisieren sollte. Nun zum Wesentlichen: Die insgesamt sechs Mannschaften wurden zu zwei Dreiergruppen aufgeteilt, so dass es zuerst zwei Gruppenspiele über 2 x 10 Minuten gab, in denen wir um den Halbfinaleinzug kämpften. Wir erwischten leider die deutlich stärkere Gruppe, wie sich im Nachhinein herausstellte, denn unsere Gruppengegner standen sich am Ende des Turniers im Finale wieder gegenüber. Zuerst trafen wir auf das Schulzentrum „Sonnenhügel“ aus Osnabrück – eine der wenigen DFB-Eliteschulen im Land. Der neue königliche Schlachtruf vor dem Spiel verleihte uns eine Extra-Portion Motivation. Dieser zusätzliche Schub war auch notwendig, denn das gegnerische Team bestand aus zahlreichen Spielern, die aktuell beim VfL Osnabrück im Nachwuchsleistungszentrum spielen und somit eine sehr gute fußballerische Ausbildung genießen. Wir waren also der klare Underdog. Dennoch verkauften wir uns sehr teuer, konnten auf dem hohen Niveau mithalten und spielten uns auch viele Torchancen heraus. Als der Schlusspfiff ertönte, hieß es jedoch aus unserer Sicht leider 0:2, sodass wir das erste Gruppenspiel als Verlierer beendeten. Im zweiten Gruppenspiel gegen die starke Truppe vom Franziskusgymnasium Lingen ging es also um alles oder nichts. Trotz einer erneut starken Leistung hatten wir wieder mit 0:2 das Nachsehen und verpassten daher das Halbfinale: Das Ende einer langen Reise. Die mangelnde Chancenverwertung und einfache Fehler, die auf diesem Niveau eiskalt bestraft wurden und zu Gegentreffern führten, hinderten uns daran, an diesem Tag mehr zu erreichen.

Doch war dies kein Grund, um traurig zu sein, vielmehr überwiegte der Stolz auf das Erreichte. Denn wir hatten im Vergleich zu allen Gegnern, auf die wir auf unserer Reise trafen, einen deutlich jüngeren Kader, da die gegnerischen Mannschaften bis auf kleine Ausnahmen nur aus Spielern des Jahrgangs 2006 bestanden, wobei wir nur fünf 2006er dabei hatten.

Abschließend kann man also sagen, dass wir aus unseren Möglichkeiten das Maximum herausgeholt haben. Für uns alle war es eine tolle Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden. Außerdem war es besonders, dass wir außerhalb des Vereinssports gegen Mannschaften aus ganz anderen Regionen und gegen Spieler, die sonst in viel höheren Ligen aktiv sind, spielten und dass viele von uns auch so einiges von den eigenen Mitspielern lernen konnten, die ebenfalls auf einem höheren Niveau im Verein spielen. Zudem war es ein schönes schulgemeinschaftliches Erlebnis, da unsere Mannschaft aus Spielern mehrerer Jahrgänge und Klassen bestand. Wir lernten neue Gesichter kennen und entwickelten uns zu einer Einheit – insgesamt eine tolle Sache, für die wir uns bei Herrn König bedanken wollen, der uns das alles ermöglicht hat. Für seinen unermüdlichen Einsatz in den zahlreichen Trainingseinheiten in der Fußball-AG und in der sonstigen Organisation können wir nicht oft genug Danke sagen, denn das alles ist nicht selbstverständlich, und das Turnier ist ein Event, an dem nur wenige Schulen teilnehmen. Für das nächste Schuljahr hoffen wir auf eine erneute Teilnahme und auf eine wieder so erfolgreiche Reise!

Klassenfahrt der 10a nach Lautenthal im Harz

Vanessa und Emilie, 10a
Montag, 18. Juli 2022




Am 04.07.2022 kam die 10a, nach einer achtstündigen Zugfahrt mit vielen Komplikationen, im schönen Lautenthal an. Die Klasse freute sich, vier Tage lang in einem großen Haus nur für sich zu wohnen, zu leben und zu kochen. Doch die Realität zeigte uns, dass es nicht nur Komplikationen beim Zugfahren geben kann, sondern auch beim Liefern der Brötchen, sodass wir täglich den Brötchenbestand unseres ,Nahkaufs‘ aufkaufen mussten.








Natürlich war die Klassenfahrt mit der dreistündigen Wanderung bergauf durch die Harzer Berge zur Sommerrodelbahn auch sportlich geprägt!

Der letzte Tag wurde dann mit einem frühen Besuch des Bergbaumuseums, einem Spielenachmittag und einem Grillabend mit einer Runde Werwolf am Lagerfeuer beendet. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eher ein Abenteuerurlaub als eine Klassenfahrt war!

Sportabzeichen-Wettbewerb der Sparkassen-Finanzgruppe

Julia Timling, LzO
Montag, 11. Juli 2022




Europaschule Gymnasium Westerstede unter den bundesweiten Preisträgern, LzO überreicht Preisgeld in Höhe von 2 000 Euro.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist seit 2008 nicht nur Partnerin des Deutschen Olympischen Sportbundes und damit Förderin des Leistungssports, sondern auch Partnerin des Deutschen Sportabzeichens. Seit Beginn dieser Partnerschaft gibt es jedes Jahr den Sportabzeichen-Wettbewerb, der nicht nur sportliche Leistungen auszeichnet, sondern auch herausragendes Engagement ehrt. Sportlich aktive Schulen, Vereine und Institutionen können am Wettbewerb teilnehmen und sich somit die Chance auf sportbezogene Preisgelder in Höhe von bis zu 100.000 Euro Gesamtwert sichern. Die Europaschule Gymnasium Westerstede hat nun einen der begehrten Geldpreise gewonnen.

Die Auszeichnung der bundesweit sportlichsten Teams erfolgte in den Themenschwerpunkten Inklusion, Innovation, Integration, Kooperation, sportliche Leistungen und Sonstiges. Mit ganz besonderem Engagement für das Deutsche Sportabzeichen präsentierte sich dabei die Europaschule Gymnasium Westerstede. Sie kann sich nun über einen sachbezogenen Geldpreis in Höhe von 2.000 Euro freuen. Olaf Harbers, Leiter der LzO-Filiale in Westerstede, übergab den Gewinn nun im Rahmen der Sportabzeichentage an Robert König, Lehrer und Leiter der Fachgruppe Sport, sowie an dessen Kolleginnen und Kollegen. „Sport fördern heißt, Standorte lebenswert machen“, begründete Harbers das sportliche Engagement der LzO. „Wir legen seit Jahren hohen Wert auf die Förderung des Breitensports in der Region – und das nicht nur im Rahmen des Sportabzeichen-Wettbewerbs.“

Neues Jahr – neue Chancen. Auch in diesem Jahr sucht der Deutsche Olympische Sportbund gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe auf www.sportabzeichen-wettbewerb.de bundesweit besonderes Engagement für das Deutsche Sportabzeichen. Bewerbungen werden bereits in Empfang genommen.

Schulfaustball-Turnier in Brettorf: Westersteder Oberstufenschüler erfolgreich!

Jens Kolb
Montag, 04. Juli 2022




Mit einem 7., 5. und 2. Platz im Gepäck sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Westerstede am 23.06.2022 vom diesjährigen Schulfaustball-Turnier aus einer der Faustball-Hochburgen im Landkreis Oldenburg zurückgekehrt. Bei bestem Wetter und guter Stimmung wurden die Spiele auf der Sportanlage des TV Brettorf absolviert – gespielt wurde in den Altersklassen 1 und 2 (von der 9. bis zur 12. Klasse).

"Es ist toll, mal gegen andere Teams zu spielen!", freut sich Lehrer J. Kolb: "Die Schüler waren noch einmal neu motiviert und begeistert! Es hat wirklich Spaß gemacht."

„Flucht ohne Ende“ – renommierter Migrationsexperte spricht im Rahmen des Westersteder Wissenschaftsforums am Gymnasium

H. Kratsch
Dienstag, 21. Juni 2022




Dass Wanderungsbewegungen seit jeher fester Bestandteil menschlichen Lebens sind, ist inzwischen wohl unumstritten. Neben vielen Formen freiwilliger Migration sind dabei insbesondere Flucht, Vertreibung und Deportation Spezifika, die in Vergangenheit, Gegenwart und wohl auch Zukunft die Geschichte der Menschheit mitbestimmten und weiter prägen werden.

Zu einer Vortragsveranstaltung im Rahmen des Wissenschaftsforums hatte die Europaschule Gymnasium Westerstede am Donnerstagabend in die Aula geladen. Henning Kratsch als Schulleiter des Gymnasiums sowie Dr. Daniel Osewold als Organisator des Westersteder Wissenschaftsforums zeigten sich erfreut, mit Jochen Oltmer einen der führenden Experten des Landes im Bereich der Migrationsforschung begrüßen zu können.

Oltmer, Professor am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, warf in seinen Ausführungen insbesondere einen Blick auf die Bedingungen, Formen und Folgen gewaltbedingter Migration sowie auf die Hintergründe dieser Prozesse.

Inhaltlich fundiert, launig und sprachlich prägnant präsentierte der Historiker die vielschichtigen Bereiche der Migrationsforschung. Ausgehend von vielfältigen freiwilligen Formen der Migration, etwa zur Verwirklichung vermeintlich besserer Lebenschancen (z.B. Auswanderer in die USA; Bildungs- oder Arbeitsmigranten) schlug der Historiker einen Bogen vom 20. Jahrhundert als Jahrhundert der Flüchtlinge hin zu aktuellen Herausforderungen etwa mit Blick auf die Zufluchtsbewegungen aus der Ukraine. Auch wenn natürlich jede Epoche ihre Eigenheiten hat, wurden die großen Linien und vergleichbaren Muster gewaltbedingter Migration in Europa doch allzu gut deutlich. Des Weiteren skizzierte Oltmer die immer wiederkehrenden Debatten, die in Deutschland und Europa über die Aufnahme und Nichtaufnahme von Schutzsuchenden geführt werden: Hier plädierte er für einen kritischen, reflektierten Umgang insbesondere mit Begriffen, Bildern und Debatten.

Da Migration als Konstante historischer Geschehnisse seit Jahren auch fester Bestandteil der niedersächsischen Lehrpläne im Fach Geschichte in der gymnasialen Oberstufe ist, hatte sich Professor Oltmer bereit erklärt, schon am Nachmittag mit Schülerinnen und Schülern der Geschichtskurse im Jahrgang 12 ins Gespräch zu kommen. Insbesondere mit Blick auf aktuelle Unterrichtsthemen wie „die Völkerwanderung“ wurden die Chancen und Grenzen der Anwendung heutiger Theorien und Konzepte auf Phänomene der alten Geschichte diskutiert. Hier zeigte sich der Historiker nicht nur als kenntnisreicher Gesprächspartner, sondern es gelang ihm zudem, die Schülerinnen und Schüler immer wieder auch für die eigentlichen Zielsetzungen des Faches Geschichte zu sensibilisieren: kritischer, reflektierter Umgang mit Informationen, Begrifflichkeiten und Konzepten sowie daraus resultierende Urteilsfähigkeit. Es sind ebendiese Fertigkeiten, derer es gerade in der heutigen Informationsgesellschaft mehr denn je bedarf.

Jonas Burgdorff erfolgreich im Finale der Mathe-Olympiade in Göttingen

Dr. Thomas Burgdorff
Dienstag, 14. Juni 2022




Der 21. Mai 2022 war ein besonderer Tag für Jonas Burgdorff aus der Klasse 5d, nicht nur weil er nach Göttingen fahren durfte, sondern weil er seine Schule bei der Finalrunde der Mathematik-Olympiade in Niedersachsen vertreten konnte.

Die Olympiade ist ein Einzelwettbewerb, der getrennt nach Klassenstufen verläuft, jährlich bundesweit angeboten wird, aber in jedem Bundesland selbstständig durchgeführt wird. Jedes Jahr nehmen 40.000 Teilnehmer von über 1.300 niedersächsischen Grundschulen und weiterführenden Schulen an diesem Wettbewerb teil.

Bereits in den beiden Jahren zuvor hatte sich Jonas in der 3. und 4. Klasse für die sogenannte Landesrunde qualifiziert und jeweils einen 1. und 2. Preis gewonnen. Dieses Jahr war es aber das erste Mal für Jonas, dass er zum Mathematischen Institut der Universität Göttingen fahren durfte. Dazu gehörte auch ein frühes Aufstehen am Samstag, aber die Müdigkeit war schnell verflogen, als er dann vor dem Gebäude der Universität Göttingen stand und dort schon viele Eltern und Kinder gespannt auf den Beginn der Klausur warteten. Nach 3 Stunden hoher Konzentration und Nachdenken über die besten Lösungswege war das Mittagessen draußen auf dem Gelände des Instituts sehr willkommen. Die Eltern, die aus allen Teilen Niedersachsens angereist waren, hatten in der Zwischenzeit bereits eine interessante Stadtführung in Göttingen genießen können und lustige Anekdoten über die Geschichte der Stadt und ihre Persönlichkeiten gehört.

Natürlich war die Anspannung nach der Klausur noch nicht komplett verschwunden, weil jetzt alle Finalisten und ihre Eltern auf die Verkündung der Ergebnisse warteten. Zwischendurch gab es noch die Möglichkeit, etwas Praktisches zu machen und mit Holzstäben stabile Brücken zu konstruieren, sowie die Gelegenheit, einen echten Hörsaal kennenzulernen, in dem der YouTuber Andreas Sens einige spannende Aufgaben seiner Jagt Mr X - Mathe-Show vorstellte und zum Mitmachen einlud.

Dann war es aber soweit und die Ergebnisse der Klausur lagen vor. Vor der Siegerehrung in der prächtigen und ehrwürdigen Aula der Universität Göttingen stand aber noch ein kleiner Fußmarsch durch die lebhafte Innenstadt an. Die offizielle Zeremonie mit der Verleihung der Preise bildete den Höhepunkt dieses ereignisreichen Tages. Auch wenn alle Finalisten bereits Gewinner waren, weil sie sich für diese finale Landesrunde qualifiziert hatten, gab es am Ende auch einige Enttäuschungen, weil naturgemäß nicht alle einen Preis gewinnen konnten.

„Der schönste Moment war, als ich auf der Bühne stand, mit einer Bronzemedaille und einer Urkunde in der Hand. Über den 3. Preis habe ich mich sehr gefreut und möchte mich bei meiner Mathelehrerin Frau Weber, dem Fachobmann für Mathematik Herrn Gradl und meinem Klassenlehrer Herrn Zäck für ihre Begleitung und Unterstützung bedanken. Auf die nächste Matheolympiade freue ich mich schon jetzt!“, so Jonas.

Besuch des Ministerpräsidenten an unserer Schule

Tjark Ubbens und Jonas Köster (11a)
Montag, 30. Mai 2022




Am Montag, 23. Mai 2022 wurde unsere Schule vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil besucht, der sich in einer Podiumsdiskussion zum Thema „Europas Innen- und Außenpolitik“ den Fragen von Schülerinnen und Schülern stellte.

Nachdem das Schulorchester den Ministerpräsidenten mit der Europa-Hymne begrüßt hatte, eröffnete unser Schulleiter Henning Kratsch die Veranstaltung. Auch Stephan Weil begann mit einer kurzen Rede, in welcher er einige Hintergründe zur Situation unseres heutigen Europas erläuterte. Im Anschluss an einen weiteren Beitrag des Orchesters begann die Podiumsdiskussion.

Neben der Moderatorin Sarah und dem Moderator Tim nahmen sechs weitere Schülerinnen und Schüler aus dem elften Jahrgang an dem politischen Diskurs mit Stephan Weil teil. Eingeleitet durch einen Impulsvortrag des Schülers Jona widmete sich der erste Teil der Diskussion der Frage nach der inneren Stabilität der Europäischen Union. Ein zweites Thema auf dem Podium war daraufhin die von der Schülerin Elsi eingeleitete Frage nach einer möglichen Ungleichheit zwischen der Flüchtlingspolitik des Jahres 2015 und jener der aktuellen Ukrainekrise.

Im Nachgang zu den aus den Impulsvorträgen resultierenden Diskussionen konnten auch die Zuhörerinnen und Zuhörer noch Fragen stellen. In diesem Zuge widmete sich Stephan Weil beispielsweise kommenden Gesetzesänderungen im Bereich der erneuerbaren Energien. Am Schluss der Podiumsdiskussion stand dann noch die Nachfrage, wann „Bubatz“, also Cannabis, legalisiert würde, was den Ministerpräsidenten sichtlich verwirrte, jedoch nicht aus dem Konzept brachte.

Beendet wurde die Veranstaltung mit dem Lied „I have a dream“, vorgetragen vom Schulchor, und Schlussworten unseres Schulleiters. Der Ministerpräsident, von der Professionalität der Schülerinnen und Schüler in der Podiumsdiskussion positiv überrascht, bedankte sich ausdrücklich für diese sehr gelungene und gut vorbereitete Diskussionsrunde.

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Unterrichtszeiten

Stunde

Westerstede

Apen

1./2. Stunde 08:00 - 09:30 08:00 - 09:35
1. große Pause 09:30 - 09:50 09:35 - 09:55
3./4. Stunde 09:50 - 11:20 09:55 - 11:30
2. große Pause 11:20 - 11:45 11:30 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15 11:45 - 13:20
Mittagspause 13:15 - 14:10 13:20 - 14:00
7./8. Stunde 14:10 - 15:40 14:00 - 15:30

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