Aus dem Schulleben

Wer bin ich?

Dennis F. (7c) / Constance Wolter
Donnerstag, 23. April 2020

Hallo, ich bin… ach nein, das verrate ich euch noch nicht. Vielleicht werdet ihr es beim Lesen dieser Zeilen herausfinden, wenn ich euch von meiner Entwicklung erzähle.

Damals, als Johannes Gutenberg zwischen 1440 und 1450 die beweglichen Lettern erfand, wurde ich immer mehr zum Massenmedium. Ich sorgte dafür, dass immer mehr Menschen lesen und schreiben lernten, um z.B. religiöse Schriften oder medizinische Erkenntnisse in mir festhalten und weitergeben, also auch mit meiner Hilfe etwas lernen zu können. Außerdem konnten sich die Menschen dank mir eine eigene Meinung verschaffen, indem sie z.B. kritische Texte lasen.

Ich glaube, nun wissen alle, wer ich bin.

Genau, ich bin das gedruckte Buch, eine sehr wichtige Errungenschaft der Menschheit. Ich meine, wer sonst soll Liebe, Laune, Angst und Fantasie in die Welt bringen oder die Weltanschauung verändern, wie es geschah, als ich z.B. die Ideen der Aufklärer verbreitete… – außer vielleicht das E-Book. In letzter Zeit sind die ja total in und viele meinen, die E-Books seien viel leichter zu lesen, weil man keine Seiten mehr umblättern müsse. Dabei bin ich viel unempfindlicher und darf sogar mal in den Sand fallen. Ich muss zugeben, das Lesen von E-Books ist günstiger, man macht sich dadurch aber transparent. Unternehmen wie Google, Apple und Amazon erfahren z.B., was, wo und wie man liest. Wer diese Informationen nicht mit Fremden teilen möchte, sollte besser auf mich zurückgreifen, bis es für dieses Problem eine Lösung gibt.

Trotzdem könnte ich mir eine Freundschaft mit meiner digitalen Fassung vorstellen, da wir ja eigentlich beide dasselbe Ziel verfolgen: Wir wollen den Menschen Unterhaltung und Wissen bringen. Bei allem geht es ja nur um den inneren Wert, und der ist bei mir und meiner digitalen Fassung gleich.

Ich hoffe, dass ich euch neugierig gemacht habe und wir uns bald sehen… spätestens am 23.04.2020 zum Welttag des Buches.

Dennis F., Klasse 7c


Was wäre wenn…

… heute ein ganz normaler Schultag wäre?

Dann wäre Donnerstag. Donnerstag, der 23. April 2020.
Was wäre daran so besonders?

1995 wurde der 23. April zum UNESCO-Welttag des Buches erklärt – weltweit wird an diesem Tag das Lesen, Vorlesen, werden Bücher und die Rechte der Autorinnen und Autoren gefeiert. Ihr kennt diesen Tag bestimmt auch – denn viele Lehrerinnen und Lehrer bestellen für ihre vierten und fünften Klassen das kostenlose Büchlein „Ich schenk dir eine Geschichte“. Erinnert ihr euch?

Jedes Jahr finden an diesem Tag in vielen Buchhandlungen und Bibliotheken Veranstaltungen rund ums Lesen statt. Auch für dieses Jahr waren Veranstaltungen geplant, die nun leider verschoben werden müssen. Eine dieser Veranstaltungen war der Bezirksentscheid zum diesjährigen Vorlesewettbewerb, auf dem Tim aus der 6c uns vertreten hätte – ach, was heißt hätte! Vertreten wird! Denn aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben!

Tim war Klassensieger der 6c, dann hat er sich beim Schulentscheid und später beim Kreisentscheid durchgesetzt! Wir halten Euch auf dem Laufenden, wann es weitergeht, und werden Tim die Daumen drücken, wenn er beim Bezirksentscheid antritt!

Constance Wolter

NACHRUF: Hans Eden (* 3. Mai 1940, † 6. April 2020)

Die Schulleitung
Freitag, 10. April 2020

Am 6. April 2020 ist unser sehr geschätzter ehemaliger Kollege und stellvertretender Schulleiter, Herr Studiendirektor Hans Eden, im Alter von 79 Jahren verstorben.

Herr Eden war seit 1969 Lehrer an unserer Schule. Er unterrichtete die Fächer Englisch und Französisch und wurde 1977 stellvertretender Schulleiter. Diese Funktion nahm er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 wahr. Geboren im Neuenburgerfeld, kam Herr Eden bereits als Schüler mit dem Gymnasium Westerstede in Berührung. 1959 legte er hier erfolgreich seine Abiturprüfung ab, bevor er in Göttingen und Paris studierte. Nach seinem Studium und der Zeit als Lehramtsanwärter, die er auch an unserer Schule verbrachte, fand Herr Eden eine erste Stelle in Delmenhorst, ehe er zu Beginn des Schuljahres 1969 zurück ans Gymnasium Westerstede wechselte, an dem seine Frau Ursula bereits unterrichtete. Es folgten seine Beförderungen zum Oberstudienrat und schließlich zum Studiendirektor und zum Ständigen Vertreter des Schulleiters, zunächst von Friedrich Hüffmeier und ab dem Jahr 2000 dann von Norbert Brumloop.

Diejenigen, die Hans Eden kannten, beschreiben ihn als einen Menschen, der sich durch unermüdlichen Einsatz für „seine“ Schule auszeichnete. Ausgestattet mit einem besonderen Verantwortungsbewusstsein und zugleich großer Menschlichkeit prägte Hans Eden Generationen von Schülerinnen und Schülern ebenso wie unzählige Kolleginnen und Kollegen, die er im Laufe der Jahre begleitete, unterstützte und förderte. Als besonnener Stundenplaner und als „Macher“ ist er vielfach in Erinnerung geblieben.

Großzügigkeit, Bescheidenheit und immer wieder das Interesse, unsere Schule, das Gymnasium Westerstede, zu fördern und verantwortungsvoll zu begleiten, zeichneten ihn all die Jahre seiner Berufstätigkeit und auch darüber hinaus als Pensionär aus. Unzählige Schulreformen, vor allem die Umsetzung der Reform der gymnasialen Oberstufe in Westerstede in den frühen 1970er Jahren, wie auch die Begleitung zahlreicher baulicher Erweiterungen unserer Schule tragen seine Handschrift. Insgesamt sollen es 16 Bauphasen gewesen sein, die Hans Eden mit Herzblut begleitet hat. Wie viele Lehrerinnen und Lehrer seiner Generation engagierte sich auch Hans Eden im Zuge der deutschen Wiedervereinigung für den Aufbau neuer schulischer Strukturen in der ehemaligen DDR. So brachte er etwa das in Westerstede seit vielen Jahren etablierte Kurssystem an unsere damalige Partnerschule im brandenburgischen Kyritz.

2005 wurde Hans Eden pensioniert, er blieb unserer Schule jedoch eng verbunden. Solange es seine Gesundheit zuließ, war er häufiger und gern gesehener Gast etwa bei kulturellen Veranstaltungen seines alten Gymnasiums.

Wir trauern mit den Angehörigen und werden Herrn Eden ein ehrendes Andenken bewahren.

Fröhlich fasziniert Fußball-AG mit Futsal

R. König
Donnerstag, 02. April 2020




Unser ehemaliger Schüler Hergen Fröhlich (Abiturjahrgang 2010) stattete seiner alten Wirkungsstätte einen Besuch ab und verzückte die Jungen der Fußball-AG (Sek. I) mit seiner Expertise in der brasilianischen Hallenfußballvariante Futsal.

Hergen Fröhlich kam erstmals im eigenen Sportunterricht der Schule 2006 mit dem Futsalball in Kontakt. Während seines Studiums an der Sporthochschule Köln schloss sich der über viele Jahre beim FSV Westerstede aktive Fußballspieler den „Futsal Panthers Köln“ an, mit denen er westdeutscher Futsalmeister wurde.

Beruflich hat es ihn wieder in den Norden verschlagen. Er ist als Sportreferent für Organisations-, Vereins- und Sportentwicklung in der „Sportregion Ammerland/Oldenburg/Wesermarsch“ tätig. Dies sollte sich als ein Glücksgriff für die Universitätsstadt Oldenburg erweisen. Denn in Kooperation mit dem VFL Oldenburg gelang es ihm, auch im Nordwesten das Futsal-Feuer zu entfachen, indem er in Oldenburg den „Futsal Falken“ als Initiator Flügel verlieh und sich gegenwärtig mit seinem Team als Spielertrainer auf dem Weg zur Niedersachsenmeisterschaft befindet.

Bei den ambitionierten 17 Schülern der Fußball-AG, in deren Fokus die Vermittlung von kognitiven Fertigkeiten wie Spielintelligenz und Handlungsschnelligkeit steht, sprang der „Fröhlichsche Futsal-Funke“ rasch über. Besonders erfreute sie, dass der Futsal-Coach nicht nur von außen instruierte, sondern in den Spielformen zeitweilig mit ihnen interagierte, sodass ein effizientes und motiviertes Lernen am und gemeinsam mit dem Modell möglich war. In der Reflexion zeigten sich die Schüler von der Vielfalt und Dynamik der Trainingseinheit beindruckt. In dieser Hinsicht wiesen sie insbesondere auf das kognitive Aufwärmen („Übungen für den Kopf“), das intensive Pass- und Rotationsspiel sowie auf das Aufzeigen von variantenreichen Spiellösungen an der Magnettafel und deren praxisnahes Durchspielen hin.

Die Schüler Jannes und Lukas Warnken (Werder Bremen U14 / JSG Westerstede), Lars Weihe (VFB Uplengen) und Marlon Kolossa (FTC Hollen) zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Futsaleinheit und den dargebotenen technisch-taktischen Verknüpfungsoptionen, indem sie stellvertretend für ihre Mitspieler resümierten: „Uns hat besonders gefallen, dass Hergen Fröhlich uns gezeigt hat, wo man Aspekte aus dem Futsal auch im Fußball wiederfinden und anwenden kann. Wir hoffen, dass er noch ein weiteres Mal zu uns in die AG kommen kann!“

‚Jugend trainiert für Olympia‘ – hochklassiger Basketball in der Artlandhalle

Mats Plate
Montag, 09. März 2020




Am Mittwoch, dem 12. Februar fand in Quakenbrück im Rahmen von ‚Jugend trainiert für Olympia‘ das Basketball-Bezirksfinale mit sechs teilnehmenden Schulen statt. Es ging um den Einzug ins Landesfinale, den nur die siegreiche Mannschaft erreichen konnte.

Unter diesen sechs Teams war auch unsere Schulmannschaft mit zehn Spielern. Begleitende Lehrkraft und zugleich Coach war Herr Ende. Die Funktion des Headcoaches allerdings hatte Jarne Poelmeyer aus der 11d inne. Er wählte immer die richtigen Taktiken, entwickelte neben dem Feld stets auch das Gefühl fürs Spiel und wusste, trotz kurzer Kennenlernphase, um die Stärken jedes Teammitgliedes. Also fuhren wir mit gutem Gefühl im Bus zur Artland Arena in Quakenbrück.

Nach ausreichendem Aufwärmen bestritten wir direkt unser erstes Spiel gegen den Gastgeber und späteren Gesamtsieger Quakenbrück. Dieser war, wie sich herausstellte, ein sehr starker Gegner und das Spiel verlief ebenso eng wie qualitativ hochwertig. Jedoch war am Ende das gegnerische Team präsenter. Nach ambitionierten Versuchen, das Spiel noch zu drehen, stand es am Ende 44:52.

Das demotivierte uns natürlich ein bisschen, dennoch ließen wir die Köpfe nicht hängen und gingen ins nächste Spiel gegen ein Emder Gymnasium. In diesem spielten wir sehr konzentriert und gewannen mit 34:13.

Dieser Sieg brachte uns die Halbfinal-Qualifikation gegen Vechta. Nach einer etwas längeren Pause wurde das Spiel dann auch pünktlich angepfiffen. Vechta war ebenfalls ein sehr starker Gegner. Sie waren ein eingespieltes Team, hatten ein gutes Zusammenspiel, waren siegessicher und koordiniert. Das Match verlief zunächst knapp, doch Vechta punktete in den entscheidenden Situationen und verteidigte sehr gut, was zur Folge hatte, dass sie sich immer weiter absetzen. Auch ungerechtfertigte Schiedsrichterentscheidungen und fehlendes Wurfglück bei unseren Distanzschüssen trugen dazu bei. Als der Schlusspfiff ertönte, war uns klar, dass das Turnier für uns vorbei war, denn der Endstand lautete 20:38.

Schweren Herzens bedankten wir uns bei den Schiedsrichtern und dem Kampfgericht, gratulierten den Gegnern und sahen uns noch das Finale zum Einzug ins Landesfinale an, bevor wir mit dem Bus wieder in Richtung Westerstede fuhren. Quakenbrück entschied das Finale für sich und darf demnächst an einem Turnier in Hannover teilnehmen. Nun freuen wir uns alle auf unser nächstes Turnier und wollen auch dort wieder alles geben!

1. Vortrag im Referentenprogramm des Wissenschaftsforum Westerstede

M. Timpe, D. Osewold
Samstag, 22. Februar 2020




Digitalisierung ist in aller Munde. Im Zuge des technischen Fortschritts sind Speicherkapazität, Datenerhebungsmöglichkeiten, aber auch die Übertragungs- und Verarbeitungsgeschwindigkeit erheblich angewachsen, so dass alle Lebensbereiche des Menschen durch diese technischen Veränderungen tangiert werden. Neben der technischen Begeisterung und den Verheißungen neuer Problemlösungen stellt sich vielfach auch das Gefühl eines menschlichen Kontrollverlustes ein, die Sorge, dass die bisher gültigen Kategorien unserer Lebensform im Zeichen der angeblich disruptiven Entwicklungen Geltung verlieren werden. Die Enthüllungen Edward Snowdens zur globalen Massenüberwachung, der Hinweis auf die Interessenlagen der IT-Industrie und nicht zuletzt der Aufbau einer digital-totalitären Überwachungs- und Umerziehungsinfrastruktur in China laden zu einer differenzierten Betrachtung der Digitalisierungsbestrebungen ein. Am Beispiel des Bildungswesens soll erläutert werden, dass Digitalisierung nur dann sinnvoll sein kann, wenn zuvor grundsätzliche anthropologische und gesellschaftspolitische Fragen geklärt sind. Letztlich geht es darum: Wie wollen wir leben?

Wir freuen uns auf eine breite Beteiligung.

Für Rückfragen stehen Dr. Daniel Osewold und Michael Timpe zur Verfügung.

Kulturtag als Bereicherung des Schullebens – Fortsetzung folgt?

B. Kraus / J. Pohlig
Montag, 17. Februar 2020




Am 2.12.2019 fand an unserer Schule zum ersten Mal ein Kulturtag in größerem Umfang statt. Die Idee war, Veranstaltungen, die sonst unabhängig voneinander und zu verschiedenen Terminen stattfinden, an einem gemeinsamen Tag zu „bündeln“, einerseits um wirkliche Vielfalt zu erleben, andererseits um die alltägliche schulische Arbeit nicht mehrfach zu unterbrechen. Veranstalter waren dieses Mal die Fachgruppen Englisch, Deutsch und Musik, das Planungsteam bestand aus Frau Kraus, Herrn Tegeler, Frau Michler, Frau Schlichting, Herrn Pohlig und der Schülervertretung.

Ein Programmpunkt dieses Tages waren drei Theater-Aufführungen in unserer Aula: Für die Jahrgänge 6 und 7 spielte ein vierköpfiges, ausschließlich aus Englisch-Muttersprachlern bestehendes Ensemble des „White Horse Theatre“ (Soest) die Mittelalter-Geschichte „The Green Knight“, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 bekamen das Jugendstück „Salt and Vinegar“ geboten und der 12. Jahrgang durfte Shakespeares „Romeo and Juliet“ erleben.

Der Musiker Kutlu Yurtseven, der die Schule schon einmal zusammen mit der Auschwitzüberlebenden Esther Bejarano besucht hatte, führte mit Schülern der Jahrgänge 8-11 einen Workshop zum Thema „Rap“ durch und stellte im Anschluss Teilnehmern der Jahrgänge 10 und 11 sein gemeinsam mit Rossi Pennino verfasstes Buch „Eine ehrenwerte Familie. Die Mocrophone-Mafia – mehr als nur Musik“ vor.

Auch der alljährliche Vorlesewettbewerb der 6. Klassen war in diesem Jahr als Programmpunkt des Kulturtags anberaumt: Schulsieger in der kleinen Aula wurde Tim Gronow aus der Klasse 6c. Herzlichen Glückwunsch! (Tim hat inzwischen schon am regionalen Vorlesewettbewerb der Schulsieger in der Stadtbibliothek in Westerstede teilgenommen und auch diesen für sich entschieden! Auch hierzu gratulieren wir herzlich!)

In den Pausen gab es in der Pausenhalle zudem vielfältige von der SV geplante Aktionen zum Welt-Aids-Tag.

Einzig die geplante Veranstaltung „Weihnachtsgeschichten mit Musik“ für den 5. Jahrgang musste aus Krankheitsgründen leider entfallen, sie wird aber (mit oder ohne Kulturtag) im Dezember 2020 auf jeden Fall wieder stattfinden!

Insgesamt war es ein lebendiger Vormittag und so hoffentlich eine Bereicherung des Schullebens. Eine Fortsetzung – so oder so ähnlich – könnte im kommenden Schuljahr folgen.

Nachwuchstalente vom Gymnasium Westerstede gewinnen den 3. Jugendkunstpreis des Kunstvereins Neuenburg

D. Schlichting
Montag, 10. Februar 2020




Sieben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Westerstede haben sich erfolgreich um den 3. Jugendkunstpreis des Kunstvereins Neuenburg beworben. In den Jahren zuvor hatte der Kunst-verein Preise für Malerei und Lyrik ausgeschrieben, im Jahr 2019 ging es um Songwriting. Unsere sieben Jungen und Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren reichten in unterscjiedlichen Konstellationen eigene Songs ein und treten nun am 29.02.20 um 16 Uhr beim Preisträgerkonzert auf der großen Bühne im Vereenshuus an der Urwaldstraße 37 in Neuenburg auf.

Mit dabei sind die 15-jährige Sängerin Geske Hinrichs und ihre Bandkollegen Niklas Behrens (Schlagzeug), Ole Kolpack (Klavier) und Max Schwabe (Gitarre). Sie haben sich 2017 im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Rockmusik unter der Leitung von Frau Schlichting zu der Gruppe „Maniac“ zusammengefunden. Erst vor einem Jahr kam der Bassist Christoffer Schöne hinzu. Die fünf treffen sich wöchentlich im Bandraum der Schule, und zwar dann, wenn (fast) alle anderen schon zu Haus sind: am Freitagnachmittag um 16 Uhr. Allein dieser Übungstermin zeigt, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen bei der Sache sind. In der Übungszeit wird nicht nur Musik gemacht, es wird auch leidenschaftlich und ausführlich über die Auswahl neuer Stücke und die nächsten Auftritte diskutiert sowie an den eigenen Songs herumgebastelt. Dabei geht es immer sehr lebhaft zu und die Band macht ihrem Namen „Maniac“ (= verrückt) oft alle Ehre.

In ihren Texten verarbeiten die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker ihre Alltagserfahrungen. So thematisiert der Song „Just be yourself“ die vielfältigen Erwartungen, die vor allem von Gleichaltrigen auf einen Teenager einprasseln, sei es über soziale Medien oder auch im direkten Kontakt auf dem Schulhof. Mutig setzen die fünf Westersteder ihre Botschaft dagegen: „Just be yourself“! Sei du selbst und kümmere dich nicht darum, was andere von dir denken! Diese Botschaft verpacken sie in einem eingängigen und melodiösen Pop-Song, dessen Refrain zum Mitsingen einlädt.

Als Solokünstlerin, die sich selbst auf dem Klavier begleitet, singt Geske Hinrichs in der Pop-Bal-lade „Every lovesong“ darüber, wie sich eine glückliche Liebe anfühlt. Aber auch in diesem Song ist nicht alles „eitel Sonnenschein“, denn auch die Ängste vor dem Scheitern der Beziehung werden angesprochen.

Auch die 15-jährige Josphin Meyer setzt sich in ihrem Song „Teenage Mind“ mit den Problemen Jugendlicher auseinander. Für die Party aufgestylt wünschen sich Teenager einerseits dazuzugehören, andererseits tun sie so, als würde es sie nicht interessieren, sollten sie nicht eingeladen sein. Im einen Moment vollkommen fertig, im nächsten gut drauf, finden sie keinen Ausweg aus ihrem komplizierten Gefühlsleben. Der Schlagzeuger Niklas Behrens und der Pianist Ole Kolpack begleiten Josephins kraftvollen Pop-Song.

Die Begeisterung des 11-jährigen Linus Zinn für das Klavierspielen sucht ihresgleichen. Schon als er als Grundschüler zum „Schnuppernachmittag“ des Gymnasiums kam, nahm er Kontakt zu den Musiklehrkräften auf und kündigte seine Teilnahme in der Arbeitsgemeinschaft „Juniorband“ an. Bei etlichen Schulkonzerten mischte der quirlige Sechsklässler schon mit, sei es als Pianist im Jugendorchester, in seiner Band „The Sane Insane“ oder als Solo-Interpret klassischer Klavierwerke. Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg erreichte er jüngst einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Sein Song „Magical world“ handelt davon, wie sehr er sich wünscht, zu der magischen Welt der Musikstars dazuzugehören, aber auch von seinen Selbstzweifeln, die ihn schüchtern und ängstlich werden lassen.

Als Preise erhalten die Jugendlichen eine professionelle Studioaufnahme ihrer Songs. Über ein großes Publikum beim Preisträgerkonzert würden sie sich freuen und laden alle herzlich ein, dabei zu sein! Der Eintritt ist frei.

Jetzt noch ein bisschen bequemer – 10 neue Sitzkissen im B³

D. Evers
Donnerstag, 23. Januar 2020




Die durchweg gut besuchte Schulbibliothek B³ ist bei unseren Schülerinnen und Schülern sichtlich beliebt. In jeder Pause sind nahezu alle Plätze belegt, oft lässt man sich hier sogar einfach auf dem Boden nieder, um zu lesen, zu spielen und Aufgaben anzufertigen. Das Sofa und die Sessel werden geradezu belagert.

So gab es nur eine Lösung: Um einerseits die Laufwege und die großzügige Wirkung der Räumlichkeiten zu erhalten und andererseits allen unseren Besuchern die Chance zu eröffnen, es sich bequem zu machen oder zumindest keinen kalten Allerwertesten zu bekommen, wurde die Anschaffung neuer, Platz sparender Sitzmöbel notwendig.

Nun gibt es zehn neue, passend zum Farbkonzept der Bibliothek ausgewählte Balancepads aus dem sporttherapeutischen Bereich in frischem Kiwigrün. Möglich wurde die Erweiterung der Ausstattung mit Hilfe des Förderkreises, der das Projekt vollumfänglich unterstützt hat. Das Team des B³ möchte sich an dieser Stelle erneut sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken!

Erasmus+Projekt: Austauschwoche auf Kreta

Zarah, Vanessa, Inka, Jann und Max (10c)
Sonntag, 12. Januar 2020




Anfang November waren wir auf Kreta, um dort am insgesamt dritten internationalen Treffen im Rahmen des Erasmus+Projekts „Water – A Combining Element“ teilzunehmen. Neben uns Deutschen waren auch noch jeweils fünf Schülerinnen und Schüler von den anderen Projektschulen aus Spanien, Italien und Finnland vor Ort.

Nachdem wir in der Erasmus-AG das Modul „Tourismus und Sport“ in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet hatten, setzten wir uns in dieser Woche nun mit den touristischen Attraktionen Kretas und den dortigen Sportmöglichkeiten auseinander. So unternahmen wir während der Woche viele Ausflüge und besichtigten den antiken Ort Knossos, die ehemalige Lepra-Insel Spinalonga und die hübschen touristischen Städte Agios Nikolaos und Rethymno. Auch sportlich waren wir sehr aktiv: Neben Tretbootfahren und Segeln standen auch Strandspiele, Rudern und Schwimmen auf dem Programm. Besonders genießen konnten wir auch die Freizeit, in der wir mit den Schülerinnen und Schülern aus den anderen Ländern viele Dinge unternahmen – sei es Bowlen, Quatschen, Shoppen oder auch Feiern. In dieser Woche sind viele neue internationale Freundschaften entstanden, sodass bei der großen Abschiedsparty am letzten Abend so einige Tränen flossen.

Insgesamt sind wir sehr froh darüber, an diesem Projekt teilzunehmen, da wir so die Chance bekommen haben, die griechische Kultur und ihre große Gastfreundschaft kennenzulernen, neue Freundschaften zu schließen und unsere Englischkenntnisse zu verbessern.

Wir freuen uns sehr darauf, unsere Gäste aus Spanien, Italien, Finnland und Griechenland im Mai bei uns in Westerstede begrüßen zu dürfen.

Save the ocean: Weglassen statt Wegwerfen

Umwelt AG
Mittwoch, 04. Dezember 2019




„Save the ocean: Weglassen statt Wegwerfen“ ist die erste Wochen-Challenge für euch zum Mitmachen! Dies ist nur der Anfang, und der geht sauber los.

Wir wollen mit einer möglichst plastikfreien Woche starten. Wie das gehen soll? Ganz einfach: Versucht, eine Woche lang auf einwegverpackte Lebensmittel und Getränke zu verzichten, und benutzt stattdessen Brotdosen und wiederbefüllbare Wasserflaschen!

Werdet ihr Probleme haben, diese so viel umweltfreundlichere Variante zu leben? Wahrscheinlich nicht, und es lohnt sich doch wirklich, den ganzen Verpackungsmüll wegzulassen und damit die Plastikflut im Meer zu reduzieren! Denn viele dieser Plastikflaschen und ähnlichen Verpackungen werden überhaupt nicht recycelt, sondern verbrannt, oder sie landen im Meer.

Wir fordern euch auf, nächste Woche Mut zu zeigen und euch und eure Freunde zu motivieren, einfach mal was Gutes zu tun.

! Mach mit !

Unsere Austauschfahrt nach Oss (NL)

Benedikt Schäfer (10a)
Montag, 02. September 2019




Nach dem Besuch der Niederländer in Westerstede im vergangen September stand für uns, die 10a, im Frühsommer (6.-10. Mai) der Rückaustausch an, den wir in der ca. 90.000 Einwohner großen Stadt Oss und den umliegenden Orten verbrachten.

Die Hinfahrt war recht unterhaltsam, die ca. vier Stunden vergingen dank Musik, Gesprächen und Mario Kart-Duellen doch recht schnell. Als wir ankamen, war es zunächst ein wenig komisch, da beide Gruppen ein paar Berührungsängste hatten; da jedoch sofort der erste Programmpunkt, der Besuch einer Kletterhalle, anstand, verflogen diese recht schnell. Nach einer kurzen Erfrischung in den Gastfamilien ging es abends gleich weiter: Der Freundeskreis meines Austauschschülers traf sich in einer Snackbar, in der es Pommes und Weiteres, aber auch typisch niederländisches Essen wie zum Beispiel Frikandeln gab. Wir verbrachten den anschließenden Abend bei einem der Austauschschüler zu Hause.

Am nächsten Tag stand unser Amsterdam-Besuch an. Dort hatten wir zunächst eine Stadtführung, die von ehemaligen Obdachlosen organisiert wurde. Dazu wurden wir in mehrere Gruppen aufgeteilt, wobei meiner Gruppe hauptsächlich das Rotlichtviertel von Amsterdam gezeigt wurde. Dort erfuhren wir viel über die zahlreichen Bordelle und Coffeeshops: Mit diesen Themen wird in Amsterdam bzw. generell in den Niederlanden sehr viel offener umgegangen als in Deutschland. Natürlich konnten wir sie nicht von innen besichtigen, weil man dazu volljährig sein muss, aber auffällig war, dass man den Geruch des Marijuanas in der gesamten Stadt wahrnehmen konnte. Danach hatten wir Freizeit, in der ich mit mehreren Niederländern Shoppen war, vor allem bei „De Bijenkorf“, dem größten Mode-Kaufhaus in Amsterdam. Den Rest unserer Freizeit verbrachten wir in den kleineren Gassen der Altstadt, bevor wir uns auf den Weg zum Rijksmuseum machten, in dem vor allem Gemälde niederländischer Künstler wie Rembrandt oder van Gogh ausgestellt sind. Die Führung dort war recht interessant, jedoch war die Zeit knapp bemessen. Zurück in Oss gingen wir abends in die Bar h32, da dort das Champions League-Halbfinale zwischen Barcelona und Liverpool übertragen wurde. Außerdem konnte man dort sehr gut essen und trinken.

Am Mittwoch stand unser Besuch im Freizeitpark „Efteling“ an, jedoch war das Wetter leider nicht sonderlich gut, weshalb wir am Ende des Tages ziemlich nassgeregnet waren. Das minderte den Spaß an den Attraktionen jedoch nur geringfügig. Die Aufgabe, einen Vlog zu drehen, erledigten alle Gruppen (die Videos haben wir uns dann am letzten Tag gemeinsam in der Schule angesehen). Abends trafen wir uns wieder, diesmal bei einem der Niederländer zu Hause, um das andere Halbfinale, Amsterdam gegen Tottenham, zu schauen.

Den Donnerstag verbrachten wir in Oss. Wir trafen uns bei der Schule und gingen dann gemeinsam zum örtlichen Kreativzentrum „Muzelinck“, wo wir in Gruppen verschiedene Workshops belegten. Diese lauteten „Beatboxen“, „Greenscreen-Effekte“ und „Malen des Gegenübers mit Darstellung verschiedener Charakterzüge“. Danach hatten wir wieder Freizeit und schauten uns in Oss um. Um die Stadt noch besser kennenzulernen, bildeten wir Gruppen, die nun die Aufgabe hatten, Fotos von verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu machen. Diese Fotos wurden mit Punkten bewertet und am Freitag ausgewertet – die Sieger bekamen ein kleines Präsent. Zum Abschluss gingen wir alle gemeinsam im „Frietenhuis“ die berühmten niederländischen Pommes essen, wozu es auch wieder Frikandeln oder andere landestypische Snacks gab.

Den letzten Abend verbrachten wir dann nochmal zusammen im h32, und nachdem ich von meiner Gastmutter am Morgen der Rückreise auch noch einige kleine Gastgeschenke bekommen hatte, bestieg ich den Bus endgültig mit gemischten Gefühlen. Ich wusste, dass ich einige der niederländischen Schüler vermissen würde.

Ich kann den Austausch mit den Niederlanden nur als sehr positiv beschreiben, zumindest, was meine persönlichen Erfahrungen betrifft. Dieses Land, das uns allen gut bekannt zu sein scheint, birgt eine interessante Kultur, und ich fand den Austausch sehr gut, um neue Erfahrungen zu machen und die Niederlande mal auf eine andere Art und Weise kennenzulernen. Auch einen Einblick in ein anderes Schulsystem zu bekommen war sehr gut. In dieser Schule arbeiten die Schüler nämlich ausschließlich mit iPads, und generell war die Schule technisch sehr gut ausgestattet. Meine Gastfamilie war sehr freundlich, fürsorglich und darauf bedacht, dass ich mich wohlfühle. Mit meinem eigenen Austauschpartner habe ich mich in Oss auch besser verstanden als noch zuvor in Westerstede.

Allerdings wäre das alles vielleicht noch gelungener, wenn die niederländischen Austauschpartner nicht ein Jahr jünger wären als die deutschen Schüler. Es war kein echtes Problem, aber gespürt hat man den Altersunterschied schon.

Und ganz allgemein muss man sagen, dass die verschiedenen Austauschreisen unserer zehnten Klassen sehr unterschiedlich lang sind, auch dies könnte verbessert werden.

Insgesamt kann ich aber nur jedem, dem die Möglichkeit geboten wird, an so einem Austausch teilzunehmen, empfehlen, diese wahrzunehmen.

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Unterrichtszeiten

Stunde

Westerstede

Apen

1./2. Stunde 08:00 - 09:30 08:00 - 09:35
1. große Pause 09:30 - 09:50 09:35 - 09:55
3./4. Stunde 09:50 - 11:20 09:55 - 11:30
2. große Pause 11:20 - 11:45 11:30 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15 11:45 - 13:20
Mittagspause 13:15 - 14:10 13:20 - 14:00
7./8. Stunde 14:10 - 15:40 14:00 - 15:30

Coronavirus SARS-CoV-2

Informationen vom 15.05.2020 zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts und zur Lernmittelausleihe für das Schuljahr 2020/21.

Aktuelles

Anmeldung für Viertklässler

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,
aufgrund der besonderen Situation durch das Coronavirus, das einen normalen Schulablauf leider noch Wochen verhindert, stellen wir in diesem Jahr den Eltern der Viertklässler alle wichtigen Formulare und Informationen für die Anmeldung zum Download zur Verfügung. Darunter finden Sie auch die Hinweise, wie und bis wann Sie uns bitte diese Anmeldeunterlagen übermitteln können.

zu den Anmeldeformularen...

Lernen zu Hause

Hinweise der Schulleitung für das "Lernen zu Hause"

ISERV-Anmeldung

www.gym-wst.eu


Vertretungsplan (Os)

Einsehbar unter IServ - Vertretungsplan

Aktuelle Termine

4Dez
04.12.2020 19:30 - 21:00
Europaschule