Aus dem Schulleben

Water – a combining element | Auftakt eines spannenden Projekts

T. Norrenbrock
Samstag, 10. November 2018




Erneut ist unsere Schule vom Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz als Teilnehmer an einem „Erasmus+“-Projekt ausgewählt worden. Als koordinierende Schule organisieren wir während der nächsten zwei Schuljahre (2018/19 und 2019/20) die Zusammenarbeit mit vier weiteren Schulen aus Kalajoki (Finnland), Neapel (Italien), Heraklion (Kreta, Griechenland) und Vera (Spanien). Das Projektthema lautet: Water – a combining element.

Worum geht es in dem Projekt?
Wasser geht als Lebensgrundlage alle Menschen an. Dieses Thema verbindet sie. Da die teilnehmenden Schulen aus unterschiedlichen Naturräumen Europas mit ihren unterschiedlichen Kulturen stammen, treffen kulturell und naturräumlich bedingt zum Teil sehr verschiedene Herangehensweisen an die Nutzung des Elements Wasser aufeinander. Für die Untersuchung dieser verschiedenen Nutzungsformen und deren Auswirkungen werden im Rahmen des Projektes von jeder Schule jeweils 20 Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die zusammen mit außerschulischen Expertinnen und Experten und den betreuenden Lehrkräften über zwei Jahre hinweg kontinuierlich an fünf Themenfeldern arbeiten:

  • Im Modul „Kunst und Geschichte“ untersuchen wir, wie das Thema Wasser in der Malerei, Musik und Literatur der fünf Regionen im Laufe der Zeit Veränderungen erfahren hat.
  • Im Themenfeld „Tourismus und Sport“ steht die Erholungsfunktion des Elements Wasser im Mittelpunkt. Es wird erarbeitet, welche Bedeutung der Tourismus an den Gewässern im Umfeld der teilnehmenden Schulen hat und wie er sich auf die Umwelt auswirkt.
  • Veränderungen durch den prognostizierten Klimawandel und mögliche Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen in den teilnehmenden Regionen, um den anstehenden Problemen zu begegnen, sind die Schwerpunkte des Moduls „Umwelt und Klimawandel“.
  • Im Modul „Wasserwirtschaft“ werden die Beschaffung von Trinkwasser und die Abwasserentsorgung, Wasser als Wirtschaftsraum und der Schutz vor Wassermassen untersucht.
  • Das Themenfeld „Häfen“ befasst sich mit den Anlegestellen für Schiffe an Ufern von Flüssen und Seen oder an Meeresküsten, die seit jeher Orte sind, an denen sich Menschen treffen, um Waren zu handeln oder Ideen auszutauschen. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung ganzer Räume, wobei sich ihre Bedeutung im Laufe ihrer Geschichte möglicherweise durchaus verändert hat.

Zu den internationalen Projekttreffen in Finnland, Italien, Griechenland und Spanien werden von unserer Schule jeweils fünf Schülerinnen und Schüler reisen, die unsere Projektergebnisse im Verlauf einer Projektwoche mit den Beteiligten der anderen Schulen auf Englisch diskutieren und digital aufbereiten. Die Unterbringung in den Gastländern und der Gäste in Westerstede erfolgt in Gastfamilien, sodass jeder Projektteilnehmer in der Regel einen festen Austauschpartner hat.

Das endgültige Produkt der zweijährigen multilateralen Zusammenarbeit wird eine mehrsprachige Smartphone-App sein, welche die während des Projekts erforschte naturräumlich und kulturell bedingte Vielfalt der Nutzung von Wasser digital erlebbar machen soll. Ergänzt werden soll die digitale Aufbereitung durch eine Website, die von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgebaut und gepflegt wird. Somit werden die Ergebnisse des Projekts im gesamteuropäischen Raum für Bildungszwecke nutzbar sein.

„Erasmus+“ ist ein EU-Bildungsprogramm, das den Auslandsaufenthalt und die Aktivitäten zu dessen Vorbereitung finanziell unterstützt.

Wir freuen uns auf zwei spannende Erasmusjahre!

Gedenkgang

Jan Kleen
Montag, 29. Oktober 2018




Konzert und Lesung Esther Bejarano Wichtiger Hinweis: Konzert und Besuch werden wegen Krankheit verlegt!

Michael Timpe
Montag, 22. Oktober 2018




Leider muss das für den 23.10.2018 geplante Konzert der Microphone Mafia ebenso verlegt werden wie die Diskussionsveranstaltung mit Esther Bejarano am 24.10.2018 in der Aula. Esther Bejarano ist erkrankt und kann daher den Auftritt nicht wie geplant durchführen. Ein neuer Termin wird derzeit gesucht und rechtzeitig bekannt gegeben. Voraussichtlich finden das Konzert und die Diskussionsveranstaltung noch in diesem Jahr 2018 statt.

Fahrt nach Kalkriese am 26. September 2018

Mats Plate, 7a
Sonntag, 21. Oktober 2018




Als wir, die Lateiner der 7. Klassen, uns morgens am 26.9. um 8:00 Uhr mit dem Bus auf den Weg nach Kalkriese nahe Osnabrück machten, waren wir alle sehr gespannt und neugierig. Im Museum zur Varusschlacht angekommen, wurde der Lateinzusammenschluss der 7e und 7f von Frau Morisse den gesamten Vormittag von Frau Christina Goth durch das Gelände geleitet, die 7a, 7b und 7d von Frau Labohm von Frau Bianca Grauert. Beide Gästeführerinnen leisteten hervorragende Arbeit und erklärten sehr gut und viel. Wir besprachen z.B. Formationen und Angriffstaktiken und stellten diese auch nach. Justus verkleidete sich als Germane, David als Römer und Rika als Römerin, außerdem sprachen wir über Ernährung und Hygiene sowie über die Häuser der Römer und der Germanen. Die Gästeführerinnen erzählten uns, dass der Ausgrabungsleiter angesichts der zahlreichen neuen Funde entschieden hat, die Ausgrabungen vorerst zu stoppen, um die vielen Funde erst zu untersuchen. Außerdem soll 2021 erneut eine Sonderausstellung der Funde aufgebaut werden.

Varus, ein römischer Statthalter, der sechs der 28 römischen Legionen befehligte, hatte von Kaiser Augustus den Befehl erhalten, das Imperium auf der anderen Seite des Rheins zu erweitern. Er nahm also drei Legionen und viele Zivilisten (d.h. Handwerker, Kinder, Frauen usw.) mit und marschierte mit diesen 15.000 bis 20.000 Personen los. Auch ein gewisser Arminius, der Sohn eines germanischen Fürsten, war dabei. Er war von den Römern mit nach Rom genommen worden, um die Bindung zu dem germanischen Stamm der Cherusker zu erhalten und ihn notfalls als Druckmittel gegen die Germanen einsetzen zu können. Arminius hatte das Kommando über die Hilfstruppe und sicherte durch sein Vorreiten das jeweilige Gebiet. Als Varus viele germanische Dörfer eingenommen und zerstört hatte, machte er sich mit seinen Soldaten auf in ein Winterlager. Arminius hatte inzwischen, so sagt es eine der vielen Legenden, mit seinen ehemaligen germanischen Landsleuten Mitleid bekommen, er schmiedete daher mit anderen germanischen Stämmen einen Plan gegen Varus, was als ein Wunder galt, da auch diese Stämme untereinander verfeindet waren. Arminius ritt also vor und ließ Varus eine Nachricht zukommen, in der er mitteilte, dass er einen germanischen Aufstand bekämpfe und dringend Hilfe brauche. Varus vertraute seinem Freund, er hatte ja auch eigentlich nichts zu befürchten mit seinen drei Legionen. Er machte also auf dem Weg zum Winterlager einen Umweg, um Arminius zur Hilfe zu eilen. Dabei führte der Weg ihn und sein Gefolge aber in sehr sumpfiges und unübersichtliches Gelände, wo die vereinten Germanen die vielen Römer von hinten und von den Flanken aus angriffen. Die drei Legionen wurden innerhalb von drei bis vier Tagen zerstört. Varus stürzte sich in sein Schwert, um nicht von den Germanen gefangen genommen zu werden und einen qualvolleren Tod zu sterben. Dies taten wahrscheinlich auch andere höhere Offiziere. Die Germanen plünderten danach bei den toten Römern, die auf 30 Quadratkilometern verstreut lagen. Die Reste dieser Ereignisse sind heute teilweise im Museum zu sehen, aber auch noch unter der Erde zu finden.

Für die Römer war die Niederlage eine solche Schmach, dass innerhalb der römischen Legionen die vernichtete 17., 18. und 19. Legion nicht mehr neu besetzt wurde. Stattdessen wurden eine 29., 30. und 31. Legion hinten angehängt. Kaiser Augustus soll seinen Kopf gegen die Wand geschlagen und gerufen haben: „Redde, Vare, mihi legiones!“ („Varus, gib mir meine Legionen zurück!“). Erwähnenswert ist zudem, dass die „Varusschlacht“ nach ihrem Verlierer Varus und nicht nach dem Gewinner Arminius benannt wurde. Arminius hat im Deutschen den Namen Hermann. Er wurde zwischen 19-21 n. Chr. ermordet, der Grund dafür ist nicht bekannt.

Heute hat man von einem Aussichtsturm auf dem Museumsgelände einen wundervollen Ausblick über das gesamte Areal. Der Ausflug nach Kalkriese war ein unvergessliches Erlebnis, denn dort findet man immer noch Geheimnisse, die es zu lösen gilt.

Wir helfen krebskranken Kindern!

Tom, Anna, Clarissa und Jesse (7c)
Dienstag, 21. August 2018




1602,30 € überreichte die Klasse 7c am 21.06.2018 Frau Dr. Pia Winter, Geschäftsführerin der „Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V.“

An dieser Stelle möchten wir über unser Klassenprojekt berichten, an dem wir im vergangenen Schuljahr über mehrere Monate gearbeitet haben. Wir wollten ein soziales Projekt durchführen, und schnell waren wir uns einig, dass wir uns für krebskranke Kinder engagieren wollten. Wir entschieden uns für dieses Thema, weil eine Krebserkrankung in jedem Alter auftreten kann. Gerade für Kinder ist es sehr schlimm, da sie ja noch ihr ganzes Leben vor sich haben. Zunächst informierten wir uns in Kleingruppen über unterschiedliche Aspekte zu diesem Thema. Wir sammelten Informationen über die verschiedenen Arten der Erkrankung, die Therapieformen, Forschungsergebnisse und vieles mehr und erstellten dazu Plakate. Schon allein das Recherchieren im Internet war spannend, wir waren aber auch erschrocken über deie Auswirkungen, die diese Krankheit auf die Kinder hat. Zum Schluss hatten wir sogar die Gelegenheit, zwei Ärztinnen zu interviewen. Sie konnten uns viele Fragen beantworten.

Neben den vielen Informationen, die wir gesammelt hatten, wollten wir den Kindern natürlich auch selber helfen. Daher entschlossen wir uns dazu, Spenden zu sammeln. Als erstes führten wir einen Kuchenverkauf durch. Bei dieser Aktion konnten wir fast 100,00€ einnehmen. Außerdem organisierten wir einen Sponsorenlauf: Unsere Sponsoren kamen aus unseren Familien oder aus dem näheren Freundeskreis. Auch wenn wir dabei wie die Wilden gerannt sind, gilt hier der Dank vor allem den Spendern, die uns toll unterstützt haben. Insgesamt sind wir auf die stolze Summe von 1602,30€ gekommen.

Am 21.06.2018 konnten wir diesen Betrag dann gemeinsam mit der ganzen Klasse an Frau Dr. Pia Winter, Geschäftsführerin der „Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V.“ überreichen. Dieser Verein unterstützt die betroffenen Kinder und Familien in der schweren Zeit der Therapien und Krankenhausaufenthalte. Frau Winter konnte uns viel über die Abläufe auf der Station erzählen und sie erklärte uns, wofür die Spendengelder verwendet werden.

Für uns war das Projekt ein voller Erfolg und ein tolles Erlebnis! Die Hilfsbereitschaft der Leute war beeindruckend! An dieser Stelle möchten wir uns bei allen, die unser Projekt unterstützt haben, ganz herzlich bedanken.

Vorlesewettbewerb Spanisch im Jahrgang 6

Annette Bosselmann
Montag, 06. August 2018




Am 21.6.18 fand für die Spanischschülerinnen und -schüler des 6. Jahrgangs in den ersten beiden Stunden der Endausscheid des Vorlesewettbewerbs statt. Aus den drei Lerngruppen waren im Vorfeld die jeweils drei besten Schülerinnen und Schüler jedes Kurses ermittelt worden; sie konnten ihre Vorlesefähigkeiten hier nochmals unter Beweis stellen.

Die Prüfung begannen sie zuerst mit einem eingeübten Text, anschließend lasen sie einen ihnen unbekannten Text vor. Beurteilt wurden sie in diesem Jahr von einer zweiköpfigen Jury. Diese konnte sich nach einer intensiven Beratungsphase schließlich für die drei Sieger entscheiden: Den ersten Platz erreichte Felix Meyer (6c), den zweiten Amelie Schmidt (6a) und den dritten Lennart Simon (6b). Herzlichen Glückwunsch!

In der zweiten Stunde wurde die Siegerehrung vorgenommen. Einige Klassenspiele auf Spanisch rundeten die Veranstaltung für die auf die Siegerehrung wartenden Schülerinnen und Schüler ab.

Austauschfahrt der Klasse 10a nach Poprad (Slowakei)

Henning Eliaß
Montag, 30. Juli 2018




Vom 22. Mai bis zum 1. Juni hatte die 10a im Rahmen des Europa-Austauschs die Gelegenheit, die Kultur der Slowakei und die Wildnis der hohen Tatra zu erleben. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Stadt Poprad (früherer Name: Deutschendorf) bereits im September letzten Jahres unsere Schule besucht hatten, waren nun wir mit dem Gegenbesuch an der Reihe. Herzlichst wurden wir von unseren Gastgebern empfangen. Unsere Schülerinnen und Schüler waren in Gastfamilien untergebracht, die viel Energie und Zeit in unser Wohlergehen steckten. Ein abwechslungsreiches Programm wurde geboten, wobei ein Ausgleich zwischen gemeinsamen Erlebnissen und Freizeit zur eigenen Erkundung geschaffen wurde. So besichtigten wir eine Eishöhle, gingen in der Berglandschaft der hohen Tatra wandern und besuchten die Stadt Kosice, welche seit Jahrhunderten Schmelztiegel vieler Kulturen ist.

Wir bedanken uns für viele neue kulturelle, naturbezogene und vor allem zwischenmenschliche Begegnungen während des Austauschs!

Erholsame Ferien!

Norbert Brumloop
Donnerstag, 28. Juni 2018




Nach unserem gelungenen Schuljahresausklang und dem wunderschönen Sommerfest am vorletzten Schultag wünschen wir nun allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule sonnige und erholsame Sommerferien!

Sommerfest 2018

SV
Donnerstag, 21. Juni 2018




MAJUNA

Annette Bosselmann
Freitag, 15. Juni 2018




Am Freitag, 16.3.2018 konnten wir zum zweiten Mal die spanischsprachige Theatergruppe MAJUNA am Gymnasium Westerstede als Gast begrüßen. Die Musikerin Marcela Guarnizo Caro und der Erzähler José Paniagua setzten gekonnt spanische Kinderbücher in Sprache, Mimik und Musik um, sodass die Schülerinnen und Schüler des 6. und 7. Jahrganges mit ihrem bisher erworbenen Vokabular viele Inhalte der Erzählungen verstehen konnten. Mitmach-Aktionen sorgten zudem für eine ausgelassene Stimmung. An dieser Stelle möchten wir dem Förderverein danken, dass er diese Veranstaltung unterstützt hat.

Y disfrutamos mucho de la presentación de MAJUNA. ¡Hasta la próxima!

Angel-AG zielt ganz genau!

M. Pretz
Sonntag, 10. Juni 2018




Beim „Casting“-Wettbewerb der Teilnehmer der Angel-AG erhielten die drei Besten Glastrophäen. Tjark konnte sich in diesem spannenden Wettkampf, der über mehrere Wochen verlief, vor Max und Fabien durchsetzen. Beim „Casting“ geht es darum, sich mit konzentrierten Würfen einem Ziel oder einer Zielscheibe, sie sich auf dem Boden befindet, zu nähern oder diese sogar zu treffen. Für die Würfe werden dann Punkte vergeben. Bei diesem Wettbewerb, der auf dem Land stattfindet und viel Spaß macht, können die Teilnehmer ihre Zielsicherheit schulen.

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Unterrichtszeiten

Stunde

Westerstede

Apen

1./2. Stunde 08:00 - 09:30 08:00 - 09:35
1. große Pause 09:30 - 09:50 09:35 - 09:55
3./4. Stunde 09:50 - 11:20 09:55 - 11:30
2. große Pause 11:20 - 11:45 11:30 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15 11:45 - 13:20
Mittagspause 13:15 - 14:10 13:20 - 14:00
7./8. Stunde 14:10 - 15:40 14:00 - 15:30