Aus dem Schulleben

Vortrag Wissenschaftsforum am 9. Februar: Zukunfts-Szenarien für eine nachhaltige Entwicklung

Daniel Osewold
Donnerstag, 02. Februar 2023




Prof. Dr. Hermann Lotze-Campen ist Agrarökonom und Abteilungsleiter der Forschungsabteilung „Klimaresilienz“ am Potsdam Institute for Climate Impact research (PIK). Zudem hat er die Stiftungsprofessur „Nachhaltige Landnutzung und Klimawandel“ an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.

Im Wissenschaftsforum Westerstede wird er am 9. Februar um 18:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Westerstede einen Vortrag zum Thema „Zukunfts-Szenarien für eine nachhaltige Entwicklung“ halten.

Kurzfassung

Die Bioökonomie wird sich in Zukunft sehr dynamisch entwickeln, als Konsequenz aus den ambitionierten Zielen zur Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen sowie den politisch beschlossenen Zielen zur nachhaltigen Entwicklung, den "Sustainable Development Goals" (SDGs). Mit meiner Arbeitsgruppe am PIK entwickle ich computerbasierte, langfristige Zukunftsszenarien, wie die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zur vor-industriellen Epoche begrenzt werden kann. So können wir quantitativ darstellen, wie sowohl der Energiesektor hin zu erneuerbaren Quellen umgebaut werden kann, aber auch die Emissionen aus Landwirtschaft und Landnutzung auf ein Minimum reduziert werden können. Wir berücksichtigen dabei in unseren Modellen auch eine steigende Nachfrage nach biomasse-basierten Rohstoffen, z.B. Baumaterialien oder Kunststoffe. Unsere detaillierten Szenarien bis zum Ende des Jahrhunderts untersuchen konkrete Zielkonflikte und Synergien zwischen nachhaltiger Produktion und Konsum (SDG 12), Emissionsreduktion (SDG 13) sowie neuen Einkommensmöglichkeiten für ländliche Regionen auf der ganzen Welt, vor allem in der Land- und Forstwirtschaft (SDG 1, 2).

Diese Alternativen im ländlichen Raum sind vor allem auch deshalb wichtig, da gleichzeitig für den Klimaschutz die Tierhaltung deutlich reduziert werden muss und an Bedeutung in der Landwirtschaft verlieren wird. Allerdings birgt eine wachsende Bioökonomie auch erhebliche Herausforderungen, z.B. durch eine wachsende Konkurrenz um Land und Wasser zwischen Nahrungs-, Futter-, Energie- und Materialproduktion (SDG 6, 15), möglicherweise steigende Nahrungsmittelpreise (SDG 2), sowie die Notwendigkeit der Anpassung an verbleibende Klimawirkungen selbst bei 1,5 Grad globaler Erwärmung. Wir zeigen, wie nachhaltige Technologie-Entwicklung in der Landwirtschaft und auch neue Strategien bei Biodiversitäts- und Naturschutz zunehmend wichtig werden.

Kontakt:
Prof. Dr. Hermann Lotze-Campen
Potsdam Institute for Climate Impact research (PIK)
www.pik-potsdam.de/members/hlotze

Kontakt Wissenschaftsforum Westerstede:
Dr. Daniel Osewold
Gymnasium Westerstede – Europaschule
daniel.osewold@gym-wst.eu

„Informatik-Biber“ – Gymnasium Westerstede nimmt erfolgreich am bundesweiten Informatikwettbewerb teil

Daniel Osewold
Sonntag, 29. Januar 2023




Das Gymnasium Westerstede hat im November 2022 mit 172 Schülerinnen und Schülern beim „Informatik-Biber“, dem mit ca. 465.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas, mitgewirkt. Es gehört damit zu einer von 2700 teilnehmenden Schulen.

Beim diesjährigen Wettbewerb konnte mit einer bundesweiten Steigerung um ca. 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein neuer Höchstwert erzielt werden. Die Rekordzahlen belegen, dass das große Interesse am Thema Informatik ungebrochen ist.

Im schuleigenen Lehrplan des Fachs Mathematik ist die Teilnahme am Biber-Wettbewerb im 6. Jahrgang ein verpflichtender Baustein. In diesem Jahr waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus diesem, aber auch aus anderen Jahrgängen sehr erfolgreich. Die erste Preisstufe konnte von sieben Schülerinnen und Schülern erreicht werden. Über diese großartige Platzierung durften sich Finn Stern (6b), Jonas Burgdorff und Sasuke Kuiper (6d), Jan-Erik Siemer und Isa Hamjediers (6d), Tim Schmidt (8b) und Max Schreiber (8e) freuen. Sie erhielten als Preis je ein Schreibset (Jg. 6) bzw. einen USB-Stick (Jg. 8).

11 weitere Schülerinnen und Schüler unserer Schule erreichten die zweite Preisstufe. Auch sie erhielten von ihren Mathematik­lehrkräften jeweils einen kleinen Sachpreis.

Das Erreichen der ersten Preisstufe entspricht nicht einem schulinternen Ranking, sondern bedeutet, dass die Gewinnerinnen und Gewinner deutschlandweit zu den besten zwei Prozent gehören.

Wir beglückwünschen alle Schülerinnen und Schüler zu ihrer erfolgreichen Teilnahme! Im Herbst dieses Jahres wird das Gymnasium Westerstede wieder beim Informatik-Biber dabei sein.

Kinder frühzeitig für das Thema Informatik interessieren

„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. Vielmehr wird das Ziel verfolgt, den Teilnehmenden die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der 16. Auflage des Motivationswettbewerbs unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 12 (Jg. 6) bzw. 15 dieser Aufgaben mussten unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Besuch aus Italien!

Katharina Borgmann, Greta Hennen (10c)
Montag, 12. Dezember 2022




Am 06.10.2022 machten sich die 23 aus Asti stammenden ItalienerInnen auf den Weg zu uns und unseren Familien. Hier sollten sie die nächsten fünf Tage verbringen, um den deutschen Schulalltag und das Familienleben kennenzulernen.

Eine kleine Gruppe empfing die Italiener am Flughafen Bremen und entführte sie nach Westerstede. Mit einem großen Willkommensplakat begrüßte der Rest der Klasse und unser Klassenlehrer, Herr Hackmann, unsere AustauschschülerInnen. Anschließend zeigten wir ihnen unser Zuhause und unsere Familien. Am Abend trafen wir uns gemeinsam an der Hössen und lernten uns erstmal besser kennen.

Ein kurzer Einblick in eine deutsche Schulstunde erwartete sie am nächsten Tag. Aber damit auch dieser Tag aufregende Erlebnisse mit sich bringen würde, fuhren wir gemeinsam zur Eishalle Sande, wo wir Schlittschuh liefen und gemeinsam etwas aßen.

Am Wochenende unternahmen alle privat etwas mit den Austauschschülern, viele trafen sich beispielsweise auf dem Kramermarkt oder auch in Dangast.

Unser nächstes Ziel war Bremen, wo wir mit viel Vorfreude ankamen. Uns erwartete sowohl eine fantastische Stadtführung als auch eine Präsentation eines durch Europa gereisten US-Amerikaners, und Zungenbrecher. Ja, genau richtig gehört, denn Herr Strehl brachte uns zum einen deutsche und zum anderen italienische „Tongue-Twister“ bei. Das war sehr spaßig; danach ging es in flottem Schritt zurück zu unserem Zug.

Der Dienstag diente dazu, uns das Thema Migration näherzubringen. Deshalb waren wir in Bremerhaven im Auswandererhaus. Hier gab es für uns eine gelungene Mischung aus Museum und Aufgaben zum Selbermachen und Verstehen.

Am Abend war dann schon Zeit für die Abschiedsfeier. Wir trauerten nicht beim „Tschüss-Sagen“, sondern feierten gemeinsam und genossen die Zeit. Wir tanzten, lachten und sangen. Der Beat hat uns echt zerrissen.

Trotzdem hieß es am nächsten Tag „Goodbye“. Oder besser: „See you next time! Wenn es wieder heißt: Austausch!“ (Dennis F.). Wir sind schon sehr gespannt auf den Rückaustausch und die neuen Erinnerungen, die wir dann erschaffen werden.

Rica Schellstede mit Hans-Riegel-Fachpreis im Fach Physik ausgezeichnet

Daniel Osewold
Montag, 14. November 2022




Rica Schellstede aus dem Seminarfach "Science on stage" (SF 306, Frau Kemnitz und Herr Dr. Osewold) konnte mit Ihrer Facharbeit "Shepard Scale – eine akustische Täuschung – Analyse und Weiterentwicklung eines Exponats" beim Dr. Hans Riegel-Fachpreis die Jury im Fachgebiet Physik überzeugen. Ricas Semiarfacharbeit wurde mit einem hervorragenden 3. Platz ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Der Dr. Hans Riegel-Fachpreis wird jährlich für herausragende Facharbeiten der MINT-Fächer verliehen. Für die Region Ammerland wird der Fachpreis in Zusammenarbeit mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vergeben, deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die eingereichten Facharbeiten begutachten.



Schüleraustausch Jahrgang 10: Besuch aus Wroclaw (Breslau)

Mia Specht / Jelle Haase (10d)
Montag, 07. November 2022




Deutsch: streng, geordnet und immer pünktlich – das hatten sich die zwanzig polnischen Austauschschüler noch vor ihrer Ankunft vorgestellt. Der von der Schule organisierte und vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk geförderte Austausch mit der Hochschule Lyzeum im polnischen Wroclaw vom 7. bis zum 14. Oktober stellte sich als kleiner Kulturschock heraus. Insgesamt war es jedoch ein tolles Erlebnis und eine lehrreiche Erfahrung.

Nachdem wir uns an den ersten Tagen näher kennengelernt und unsere Gäste aus Polen sich in die Familien eingefunden hatten, stand eine dreitägige Exkursion nach Hannover an. Diese war thematisch im Bereich der neugedachten Mobilität in Großstädten angelegt, weswegen ein erstes Zwischen-Anlaufziel die Fahrradstadt Bremen war. Unserer langen Anreise zum Trotz waren alle gespannt bei der Sache und konnten vom Besuch im „Repair Café‟ und einer informativen Rundführung durch das Fahrradquartier Bremen einiges mit auf den weiteren Weg nehmen. Gelernt haben wir, warum die Umgestaltung zu einem hohen Fahrradanteil im Individualverkehr von Großstädten relevant ist und wie die dafür erforderliche Planung überblickt und umgesetzt wird. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, Bremen weiter zu erkunden, uns zu stärken und auf Shoppingtour zu gehen. All dies trug dazu bei, dass sich die polnische und die deutsche Gruppe während der gemeinsamen Erlebnisse immer mehr vermischten.

Daran anschließend folgte das Einchecken in der Akademie des Sports in Hannover und eine Sporteinheit in der dortigen Turnhalle. Nach dem Ausklingen des anstrengenden Tages am Buffet konnten wir uns für den anstehenden Besuch in der Autostadt ausruhen, denn diese war unser nächstes Ziel. Angekommen in Wolfsburg teilten wir uns zunächst in Gruppen auf und nahmen an einer Führung durch das Zeithaus teil. Hier wurde ein Bogen gespannt, der von der reichhaltigen Historie der Automobilindustrie bis hin zur von Elektromobilität und den Gedanken an das Klima geprägten Zukunft reichte. Auch die Aura des ausgestellten „Bugatti Veyron‟ machte Eindruck. Doch nicht nur Autoliebhaber kamen auf ihre Kosten – spannende Architektur, weitere Modelle und auch eine Rutsche sorgten für viel Freude und einen sehr gelungenen Ausflug.

Im weiteren Tagesverlauf genossen wir das Umfeld der Akademie und eine Kleingruppe begab sich auf den Weg zur Hannoveraner Innenstadt bei Dunkelheit. So gut, wie wir uns mittlerweile kannten und aufeinander eingespielt waren, wurde unter den in der Unterkunft Gebliebenen währenddessen viel gespielt und gelacht. Alles in allem kann das Programm nicht nur als lehrreich betrachtet werden, sondern es hat uns näher zusammenrücken lassen. Auch die anfangs hinderliche Sprachbarriere haben wir gemeinschaftlich überwunden. Die polnischen Austauschschülerinnen und -schüler nutzten nach eigenen Worten die Möglichkeit, mit der deutschen Kultur in Kontakt zu kommen und sich in dieser wohlzufühlen. Besonders beeindruckt waren sie von der Größe Hannovers und dem hohen Stellenwert des Fahrrads in Deutschland. Einen schönen Abschluss fand diese spannende Woche bei einem gemeinsamen Grillabend in Großsander.

„Wie arm sind die, die nicht Geduld besitzen!“ – Shakespeares Othello am Schloss Gödens Sande

Julian Niemann und Jonas Hemken
Montag, 26. September 2022




Wie bereits im letzten Jahr durften Schülerinnen und Schüler der 11., 12. und 13. Klasse sowie einige interessierte Shakespeare-Liebhaber am 14. September am Schloss Gödens in Sande ein Theaterstück der American Drama Group genießen. Auch 8 Lehrkräfte unserer Schule wollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Dieses Jahr auf dem Programm: Shakespeares Othello.

Vor beleuchteter Schlosskulisse und in leicht dämmriger Abendstimmung führte das mehrköpfige Künstlerteam diesen Klassiker des englischen Theaters auf. Kurz gesagt handelt die Tragödie von Intrigen, Liebe, Eifersucht und Mord. Interessante Dialoge und spannende Situationen spielte die American Drama Group professionell und detailreich, mit guter Rhetorik und Gestik erzeugten die Darstellerinnen und Darsteller eine dem Meisterwerk würdige Stimmung und zogen die aufmerksamen Zuschauer in ihren Bann. Auch einige humoristische Aspekte konnten das Publikum überzeugen: Versteckter Witz, oft kaum merklich eingeflochten, machte das Stück noch unterhaltsamer als es ohnehin war. Der tobende Applaus gab ihnen Recht!

Insgesamt kann man den Abend guten Gewissens als sehr gelungen bezeichnen und wärmstens empfehlen, dem Spektakel im nächsten Jahr oder bei gegebener Gelegenheit wieder beizuwohnen. Im kommenden Jahr kann man die American Drama Group in einem weiteren Shakespeare-Stück im Schlossgarten sehen: Dann wird Romeo und Julia aufgeführt. Dabei sollte auch fest gehalten werden, dass man keineswegs Shakespeare-Enthusiast sein muss, um Gefallen an diesen Aufführungen zu finden – besonders auf Romeo und Julia könnte dies zutreffen, denn es ist einfach ein wahrer Klassiker!

Eine Insel mit 1100 SchülerInnen

C. Michler
Montag, 19. September 2022




Man hätte meinen können, das Vorhaben sei waghalsig, übermütig oder auch überambitioniert, doch wir alle wurden am 6. September 2022 eines Besseren belehrt: Dank der gelungenen Vorbereitung des Planungsteams verbrachten knapp 1100 Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Schule alle zusammen einen außergewöhnlichen Tag auf Spiekeroog.

Bereits morgens um 8:00 Uhr starteten 21 Busse an drei unterschiedlichen Standorten im regnerischen Westerstede und in Apen zur selben Zeit in Richtung Neuharlingersiel. Knapp 90 Minuten dauerte die reibungslos verlaufende Fahrt; kein Fahrgast war unpünktlich oder wurde vergessen – alle waren anwesend.

In Neuharlingersiel angekommen bot sich ein fast biblisches Bild. Unter dem noch dunkel mit Wolken verhangenen Himmel bestiegen zahlreiche Klassen das Schiff. Die Assoziation zur Arche Noah lag ganz nah, dabei handelte es sich natürlich um die Spiekeroog 1 und 2.

Gegen 9.30 Uhr legte die Spiekeroog 1 mit 600 Passagieren ab, die zweite Fähre folgte kurze Zeit später mit dem Rest. Die Fähren waren voll, die Stimmung gut und die wenigen regulären Fahrgäste nahmen es sportlich. Die Insel empfing die gesamte Schule zunächst noch mit leicht bedecktem Himmel, als aber alle Klassen am Strand versammelt waren, riss der Himmel auf und die Sonne setzte sich durch.

Sogleich begannen die Klassen ihren Tag auf der Insel zu gestalten. Ob Volleyball, Wikingerschach, Fußball, Völkerball, Tauziehen, Ultimate Frisbee, Muscheln Sammeln oder auch Inselspiele – die Stimmung war gut und die Schülerinnen und Schüler beschäftigt. Die einen verharrten die ganze Zeit am Strand und genossen die Sonne und den Wind, die anderen zogen gegen Nachmittag durch die niedlichen Straßen der Insel. Möglicherweise war das eine kleine Überforderung für den pittoresken Inselkern, aber Eisdiele und Co arbeiteten die Schulgruppen in aller Ruhe ab. Gegen 15.30 Uhr versammelten sich die Inselbesucherinnen und -besucher wieder am Fährhafen und stiegen bei Sonnenschein erneut auf die Spiekeroog 1 und 2. Dem Festland entgegenblickend erinnerte man sich bereits an einen schönen Tag, der ganz im Sinne der Schulgemeinschaft stand.

Am Hafen sammelten die Busse alle Lerngruppen wieder ein und es ging zurück nach Westerstede. Und auch hier ist festzuhalten: Es wurde niemand vergessen. Nicht auf alle mag dieser Tag gleichermaßen gewirkt haben, festzuhalten ist dennoch, dass wir als Schulgemeinschaft bewiesen haben, dass wir alle zusammen in der Lage sind, gemeinsam eine Sache zu machen.

Und somit schauen wir optimistisch in Richtung Fortsetzung…

Eine erfahrungsreiche Reise der Fußball-Schulmannschaft

Jannes Warnken (10d)
Dienstag, 26. Juli 2022




Nach zwei coronabedingten Jahren Pause des Fußball-Schulturniers traten wir, die WK II-Jungs (Jahrgänge 2006-2008), dieses Jahr wieder bei dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ an. Die Reise begann am 11. Mai nach monatelangem Training in der Fußball-AG auf der heimischen Hössensportanlage mit dem Kreisentscheid, bei dem wir uns auf dem Kunstrasen mit der KGS Rastede und dem Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht messen durften und um den Einzug in den Kreisgruppenentscheid kämpften. Im ersten Spiel für uns gegen die KGS Rastede zeigten wir unser ganzes Können und konnten mit tollen Kombinationen und Toren das Duell mit 5:1 für uns gewinnen. Danach kam es zum Entscheidungsspiel um die nächste Runde gegen das Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht. Wir gingen früh mit 1:0 in Führung, doch anschließend übernahmen die Gäste das Ruder und drängten uns tief in die eigene Hälfte, mit kaum Entlastung nach vorne unsererseits. Es kam dann folgerichtig zum verdienten Ausgleich. Doch wir ließen uns davon nicht aus dem Konzept bringen, mobilisierten nochmals alle Kräfte und setzten uns zum Schluss verdient mit 3:1 durch. Der erste Schritt war getan, wir zogen in die nächste Runde, den Kreisgruppenentscheid, ein. Das Trainerduo König/Ahmadi war am Ende des Tages hochzufrieden mit der gezeigten Leistung. Wir hatten sowohl fußballerisch als auch kämpferisch eine gute Leistung geboten.

Die Fortsetzung der Reise fand am 2. Juni mit dem Kreisgruppenentscheid auf der Hössen statt. Nach Absagen zweier anderer Teams mussten wir lediglich über eine Spieldauer von 2 x 35 Minuten gegen die KGS Wittmund antreten. Zwar gewannen wir das Spiel wieder deutlich mit 4:1, doch wir ließen uns zu oft von der teilweise unfairen und aggressiven Spielweise des Gegners anstecken und konzentrierten uns zu wenig auf unsere Stärken. Dennoch war es eine ordentliche Leistung, die den Einzug ins Bezirksfinale bedeutete.

Der Bezirksentscheid fand am 20. Juni auf der Sportanlage des Regionalligisten BW Lohne statt. Wir trafen uns früh an der Brakenhoffhalle und machten uns dann gemeinsam mit dem Bus auf den Weg nach Lohne. Im Gepäck hatten wir ein neues, vom Trainerduo König/Ahmadi ausgetüfteltes taktisches System mit zwei Stürmern und den von Jelle Haase initiierten neuen Schlachtruf („Rhodo-dendron“), der das Ammerland bzw. unsere Stadt Westerstede symbolisieren sollte. Nun zum Wesentlichen: Die insgesamt sechs Mannschaften wurden zu zwei Dreiergruppen aufgeteilt, so dass es zuerst zwei Gruppenspiele über 2 x 10 Minuten gab, in denen wir um den Halbfinaleinzug kämpften. Wir erwischten leider die deutlich stärkere Gruppe, wie sich im Nachhinein herausstellte, denn unsere Gruppengegner standen sich am Ende des Turniers im Finale wieder gegenüber. Zuerst trafen wir auf das Schulzentrum „Sonnenhügel“ aus Osnabrück – eine der wenigen DFB-Eliteschulen im Land. Der neue königliche Schlachtruf vor dem Spiel verleihte uns eine Extra-Portion Motivation. Dieser zusätzliche Schub war auch notwendig, denn das gegnerische Team bestand aus zahlreichen Spielern, die aktuell beim VfL Osnabrück im Nachwuchsleistungszentrum spielen und somit eine sehr gute fußballerische Ausbildung genießen. Wir waren also der klare Underdog. Dennoch verkauften wir uns sehr teuer, konnten auf dem hohen Niveau mithalten und spielten uns auch viele Torchancen heraus. Als der Schlusspfiff ertönte, hieß es jedoch aus unserer Sicht leider 0:2, sodass wir das erste Gruppenspiel als Verlierer beendeten. Im zweiten Gruppenspiel gegen die starke Truppe vom Franziskusgymnasium Lingen ging es also um alles oder nichts. Trotz einer erneut starken Leistung hatten wir wieder mit 0:2 das Nachsehen und verpassten daher das Halbfinale: Das Ende einer langen Reise. Die mangelnde Chancenverwertung und einfache Fehler, die auf diesem Niveau eiskalt bestraft wurden und zu Gegentreffern führten, hinderten uns daran, an diesem Tag mehr zu erreichen.

Doch war dies kein Grund, um traurig zu sein, vielmehr überwiegte der Stolz auf das Erreichte. Denn wir hatten im Vergleich zu allen Gegnern, auf die wir auf unserer Reise trafen, einen deutlich jüngeren Kader, da die gegnerischen Mannschaften bis auf kleine Ausnahmen nur aus Spielern des Jahrgangs 2006 bestanden, wobei wir nur fünf 2006er dabei hatten.

Abschließend kann man also sagen, dass wir aus unseren Möglichkeiten das Maximum herausgeholt haben. Für uns alle war es eine tolle Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden. Außerdem war es besonders, dass wir außerhalb des Vereinssports gegen Mannschaften aus ganz anderen Regionen und gegen Spieler, die sonst in viel höheren Ligen aktiv sind, spielten und dass viele von uns auch so einiges von den eigenen Mitspielern lernen konnten, die ebenfalls auf einem höheren Niveau im Verein spielen. Zudem war es ein schönes schulgemeinschaftliches Erlebnis, da unsere Mannschaft aus Spielern mehrerer Jahrgänge und Klassen bestand. Wir lernten neue Gesichter kennen und entwickelten uns zu einer Einheit – insgesamt eine tolle Sache, für die wir uns bei Herrn König bedanken wollen, der uns das alles ermöglicht hat. Für seinen unermüdlichen Einsatz in den zahlreichen Trainingseinheiten in der Fußball-AG und in der sonstigen Organisation können wir nicht oft genug Danke sagen, denn das alles ist nicht selbstverständlich, und das Turnier ist ein Event, an dem nur wenige Schulen teilnehmen. Für das nächste Schuljahr hoffen wir auf eine erneute Teilnahme und auf eine wieder so erfolgreiche Reise!

Klassenfahrt der 10a nach Lautenthal im Harz

Vanessa und Emilie, 10a
Montag, 18. Juli 2022




Am 04.07.2022 kam die 10a, nach einer achtstündigen Zugfahrt mit vielen Komplikationen, im schönen Lautenthal an. Die Klasse freute sich, vier Tage lang in einem großen Haus nur für sich zu wohnen, zu leben und zu kochen. Doch die Realität zeigte uns, dass es nicht nur Komplikationen beim Zugfahren geben kann, sondern auch beim Liefern der Brötchen, sodass wir täglich den Brötchenbestand unseres ,Nahkaufs‘ aufkaufen mussten.








Natürlich war die Klassenfahrt mit der dreistündigen Wanderung bergauf durch die Harzer Berge zur Sommerrodelbahn auch sportlich geprägt!

Der letzte Tag wurde dann mit einem frühen Besuch des Bergbaumuseums, einem Spielenachmittag und einem Grillabend mit einer Runde Werwolf am Lagerfeuer beendet. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eher ein Abenteuerurlaub als eine Klassenfahrt war!

Sportabzeichen-Wettbewerb der Sparkassen-Finanzgruppe

Julia Timling, LzO
Montag, 11. Juli 2022




Europaschule Gymnasium Westerstede unter den bundesweiten Preisträgern, LzO überreicht Preisgeld in Höhe von 2 000 Euro.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist seit 2008 nicht nur Partnerin des Deutschen Olympischen Sportbundes und damit Förderin des Leistungssports, sondern auch Partnerin des Deutschen Sportabzeichens. Seit Beginn dieser Partnerschaft gibt es jedes Jahr den Sportabzeichen-Wettbewerb, der nicht nur sportliche Leistungen auszeichnet, sondern auch herausragendes Engagement ehrt. Sportlich aktive Schulen, Vereine und Institutionen können am Wettbewerb teilnehmen und sich somit die Chance auf sportbezogene Preisgelder in Höhe von bis zu 100.000 Euro Gesamtwert sichern. Die Europaschule Gymnasium Westerstede hat nun einen der begehrten Geldpreise gewonnen.

Die Auszeichnung der bundesweit sportlichsten Teams erfolgte in den Themenschwerpunkten Inklusion, Innovation, Integration, Kooperation, sportliche Leistungen und Sonstiges. Mit ganz besonderem Engagement für das Deutsche Sportabzeichen präsentierte sich dabei die Europaschule Gymnasium Westerstede. Sie kann sich nun über einen sachbezogenen Geldpreis in Höhe von 2.000 Euro freuen. Olaf Harbers, Leiter der LzO-Filiale in Westerstede, übergab den Gewinn nun im Rahmen der Sportabzeichentage an Robert König, Lehrer und Leiter der Fachgruppe Sport, sowie an dessen Kolleginnen und Kollegen. „Sport fördern heißt, Standorte lebenswert machen“, begründete Harbers das sportliche Engagement der LzO. „Wir legen seit Jahren hohen Wert auf die Förderung des Breitensports in der Region – und das nicht nur im Rahmen des Sportabzeichen-Wettbewerbs.“

Neues Jahr – neue Chancen. Auch in diesem Jahr sucht der Deutsche Olympische Sportbund gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe auf www.sportabzeichen-wettbewerb.de bundesweit besonderes Engagement für das Deutsche Sportabzeichen. Bewerbungen werden bereits in Empfang genommen.

Schulfaustball-Turnier in Brettorf: Westersteder Oberstufenschüler erfolgreich!

Jens Kolb
Montag, 04. Juli 2022




Mit einem 7., 5. und 2. Platz im Gepäck sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Westerstede am 23.06.2022 vom diesjährigen Schulfaustball-Turnier aus einer der Faustball-Hochburgen im Landkreis Oldenburg zurückgekehrt. Bei bestem Wetter und guter Stimmung wurden die Spiele auf der Sportanlage des TV Brettorf absolviert – gespielt wurde in den Altersklassen 1 und 2 (von der 9. bis zur 12. Klasse).

"Es ist toll, mal gegen andere Teams zu spielen!", freut sich Lehrer J. Kolb: "Die Schüler waren noch einmal neu motiviert und begeistert! Es hat wirklich Spaß gemacht."

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Unterrichtszeiten

Stunde

Westerstede

Apen

1./2. Stunde 08:00 - 09:30 08:00 - 09:35
1. große Pause 09:30 - 09:50 09:35 - 09:55
3./4. Stunde 09:50 - 11:20 09:55 - 11:30
2. große Pause 11:20 - 11:45 11:30 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15 11:45 - 13:20
Mittagspause 13:15 - 14:10 13:20 - 14:00
7./8. Stunde 14:10 - 15:40 14:00 - 15:30

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