Aus dem Schulleben

Großzügige Spende der Europaschule Gymnasium Westerstede an das Rhein-Gymnasium Sinzig

Dörte Berresheim, Rhein-Gymnasium Sinzig
Freitag, 20. Mai 2022




Am Freitag, 13. Mai 2022 fand die offizielle Übergabe einer großen Geldspende der Europaschule Gymnasium Westerstede (Niedersachsen) an das Rhein-Gymnasium auf dem Sinziger Schulhof statt. Vier Mitglieder des Westersteder Kollegiums und zwei Schülervertreter waren persönlich angereist, um die einzigartige Spendensumme von 18.500 Euro an die Schulgemeinschaft des RGS zu überreichen und um sich vor Ort ein Bild vom Zustand nach der Flutkatastrophe zu machen.

Nachdem die Westersteder Schule bereits im November 2021 Kontakt mit Sinzig aufgenommen hatte, wurde eine große Hilfsaktion für das von der Flutkatastrophe betroffene Rhein-Gymnasium geplant. In der letzten Märzwoche fand nach monatelanger Vorbereitung ein Sportfest in Westerstede statt, an dem die ganze Schulgemeinschaft beteiligt war. Für diese Hilfsaktion unter dem Motto „Wir bewegen uns! Wir bewegen etwas!“ hatten die Schülerinnen und Schüler der Europaschule Gymnasium Westerstede zuvor Sponsoren im privaten Umfeld geworben. Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer hatten einen viertägigen Sportwettkampf für alle Jahrgangsstufen organisiert und alle Beteiligten waren mit großer Motivation für die gute Sache angetreten. Diesem Engagement und der überwältigenden Spendenbereitschaft der Westersteder ist es zu verdanken, dass jetzt diese große Geldsumme übergeben werden konnte.

Am Rhein-Gymnasium Sinzig ist diese Hilfe sehr willkommen. Nach der Flut im Sommer 2021, bei der die gesamte Sporthalle, der Ganztagsbereich und große Bereiche des Schulhofs zerstört wurden, muss an den Gebäuden in den nächsten Monaten noch viel saniert und instand gesetzt werden. Am schwersten getroffen hat es jedoch die Bereiche Musik, Theater und Sport, die „Seelen unserer Schule“, so Schulleiter Jens Braner. „In der Flut haben wir Violinen und Violoncelli verloren, die unseren Streicherklassen zur Verfügung gestellt werden konnten. Noch schlimmer hat es unsere Theater-AG getroffen. Seit 35 Jahren produzieren hier Schüler für Schüler Theater. Die komplette Bühnenwerkstatt, der Fundus, die Regiewerkstatt, alles wurde zerstört und wird größtenteils nicht ersetzt werden. Hinzu kommt die Turnhalle, die nicht mehr benutzt werden kann. Das ist für den Schulsport katastrophal.“ Es ist deshalb kein Zufall, dass die Sportfachgruppe aus Westerstede bei der Organisation und Durchführung der Spendenaktion eine tragende Rolle spielte.

Neben dem Westersteder Schulleiter Henning Kratsch waren die Initiatoren der Hilfsaktion Thomas Hundhausen und Joachim Pohlig sowie deren Kollegin Simone Buten angereist, um den symbolischen Spendenscheck zu überreichen. Begleitet wurden sie von den Schülervertretern Sönke Harms und Tim Folkerts, die bereits im Vorfeld mit der Sinziger SV Kontakt aufgenommen hatten. Die Gäste zeigten sich tief betroffen von der Situation in Sinzig und im Ahrtal, wo man auch Monate nach der Flut das Ausmaß der Zerstörung immer noch sehen kann. Der Schulleiter Jens Braner und der Sportlehrer Jochen Diller führten die Westersteder Delegation über das Schulgelände und in die Sporthalle, die sich nach wie vor im Rohbau befindet. Der Leiter der Sinziger Theatergruppe Marc Steuer zeigte den Gästen einen Filmzusammenschnitt früherer Theateraufführungen, was die anschließende Begehung des zerstörten Ganztagsbereichs umso trauriger machte.

Bei der Übergabe der Spende dankte Braner im Namen der Schulgemeinschaft des RGS allen Kollegen und Kolleginnen, allen Schülerinnen und Schülern und den Eltern aus Westerstede für die große Hilfe und das Engagement. Die Sinziger zeigten sich überwältigt von der Solidarität und Unterstützung von Gymnasium zu Gymnasium. Mit dem Spendengeld wird etwas bewegt werden können! Am Rhein-Gymnasium hoffen nun alle auf einen schnellen Wiederaufbau der zerstörten Gebäudeteile. Wenn das geschehen ist, dann können dank der vielen Spenden die wichtigen Bereiche des Schullebens Theater, Musik und Sport finanziert und endlich wiederbelebt werden.

(Dieser Text ist auch auf der Homepage des Rhein-Gymnasiums Sinzig und zudem am 17.05.2022 in der Rhein-Zeitung erschienen.)

Ahrtal-Spendenaktion: Ein voller Erfolg!

R. König, J. Pohlig
Sonntag, 24. April 2022




Unter dem Motto „Wir bewegen uns! Wir bewegen etwas!“ hat unsere Schule in der Woche vor den Osterferien ein Sportfest gefeiert, an dem die gesamte Schulgemeinschaft beteiligt gewesen ist. Jeweils eine Klassenstufe war dabei in dem eigens dafür erschaffenen Wettbewerb „Schlag den Jahrgang!“ für die Dauer von je drei Unterrichtsstunden in der Hössenhalle sportlich aktiv.

Das Ziel bestand darin, Spendengelder zu erspielen, die dem von der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 betroffenen Rhein-Gymnasium Sinzig (Ahrtal) zugutekommen sollen, um hier den Wiederaufbau der besonders schwer geschädigten Bereiche Theater, Musik und Sport zu unterstützen. Gleichzeitig war es uns ein großes Anliegen, unseren Schülerinnen und Schülern nach langen Monaten pandemiebedingten Verzichts nun endlich wieder einmal die Möglichkeit zu geben, in einem vielseitigen Wettstreit sportliche Gemeinschaft zu erleben.

Gemeinsam wetteifern und spielend Gutes tun

Nach dem bekannten Spendenmodell hatten sich die Schülerinnen und Schüler zuvor im privaten Umfeld Sponsorinnen und Sponsoren gesucht. Für jeden individuell im Wettbewerb erkämpften Punkt – 6 Punkte pro Spiel waren möglich – sollte ein selbst gewählter Geldbetrag in Aussicht gestellt werden. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler ging in mindestens einem Spiel für die Klasse an den Start. In kleinen Teams (2-5 Mitglieder) mussten die von der Fachgruppe Sport ideenreich zusammengestellten sportlichen Herausforderungen bewältigt werden. Ohne die konkreten Aufgaben vorab zu kennen, hatten sich die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer motorischen Stärken (Schnelligkeit, Ausdauer, Wendigkeit oder Ballgefühl…) den Wettspielen zugeordnet. Alle sportlichen Angebote erforderten Kooperation untereinander und waren entweder Adaptationen bekannter Spielideen (z.B. Kleinfeld-Faustball, Ninja-Parcours, 4-Matten-Fangspiel oder Hallenbiathlon) oder aber Neuschöpfungen der Sportlehrkräfte („Mattencurling“, „Frisbee-Basketball“ oder die Brennballvariante „Ammerland“).

Gute Stimmung bei den Wettbewerben

Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer hatten sich auch über die eigentlichen Wettspiele hinaus so einiges einfallen lassen, und so waren sie während der insgesamt vier Veranstaltungstage durchweg als Ordner und Spielerklärer, mal als Schiedsrichter, mal als Sparringsgegner und nicht zuletzt natürlich als Motivatoren in vollem Einsatz. Dank der guten Organisation im Vorfeld folgte hier Spiel auf Spiel, der Punktestand war dabei für alle aktuell zu verfolgen. Eine Übertragungsanlage, dankenswerterweise gestellt von der Firma Coldewey, machte es möglich, dass auch die pausierenden Mitschülerinnen und Mitschüler, pandemiebedingt aus der Distanz von der Tribüne aus, das Geschehen gebannt verfolgen konnten. Hinzu kam die mitreißende Moderation des Sportlehrers Felix Zimmer – so herrschte in der Hössensporthalle vier Tage lang eine tolle Wettkampfatmosphäre! Dieses neue Modell der Schulsport-Spendenveranstaltung hat sich bereits jetzt bewährt, es muss nicht immer der klassische Sponsorenlauf sein.

Toller Abschluss der Woche

Zum Abschluss der Woche dankte Schulleiter Henning Kratsch den Schülerinnen und Schülern im Rahmen mehrerer Siegerehrungen der Jahrgänge auf dem Pausenhof für ihre großartigen Leistungen. Die SV sorgte an diesen letzten Schultag vor den Osterferien mit großem Aufwand dafür, dass die Woche auch kulinarisch in toller Erinnerung bleiben wird – vielen Dank dafür! Die abschließende Auswertung der Spendenaktion erfolgt noch, es zeichnet sich aber bereits ab, dass eine erfreulich hohe Geldsumme für das Sinziger Gymnasium erspielt worden ist. Sobald ein Endbetrag feststeht, wird dieser natürlich sofort bekanntgegeben. Aber auch die jahrgangsbesten Klassen und Kurse (5e, 6b, 7b, 8e, 9c, 10e, 11a, 12 Mö/Km) durften sich freuen: Es gab mit freundlicher Unterstützung des Schulträgers Gratis-Eintrittskarten für einen Besuch des Hössenbads!

Ahrtal-Aktion

H. Kratsch
Mittwoch, 16. März 2022




Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern- und Erziehungsberechtigte,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Freunde und Gönner des Gymnasiums Westerstede,

mit großem Entsetzen habe ich – wie vermutlich wir alle – im vergangenen Juli die Berichterstattung über die Flutkatastrophe im Ahrtal und in anderen Regionen unseres Landes verfolgt. Jener sonst eher unscheinbare, liebliche Fluss, den ich zuletzt vor einigen Jahren besucht hatte, war zu einem reißenden, ja vernichtenden Strom angeschwollen, der mit unvorstellbarer Naturgewalt und riesigen Wassermassen Menschen, Fahrzeuge und ganze Gebäude mit sich riss.

Vor diesem Hintergrund begrüße ich als Schulleiter der Europaschule Gymnasium Westerstede die geplante Aktion zum Einwerben von Spendengeldern für das Rhein-Gymnasium in Sinzig ausgesprochen und hoffe, dass es uns gelingt, einen signifikanten Geldbetrag zu erzielen, um der Schulgemeinschaft in Sinzig zu helfen. Insbesondere freut es mich, dass wir mit dem Rhein-Gymnasium eine Schule gefunden haben, die unserer sehr ähnlich ist und der wir sehr konkret in ausgewählten Bereichen, die eben nicht sofort vom Staat oder von Versicherungen ersetzt werden, helfen können. Musik, Theater und auch Sport sind hier nur einige Bereiche, in denen es nach wie vor an Vielem mangelt.

Einen ausführlichen Bericht und eindrucksvolle Bilder von den Zerstörungen, die die Flut angerichtet hat, sowie auch das Blatt zum Einwerben von Sponsorengeldern finden Sie unten verlinkt.

Natürlich ist uns allen bewusst, dass auch andere Krisen unserer Aufmerksamkeit bedürfen und das mediale und gesellschaftliche Augenmerk aktuell sicherlich eher auf dem schrecklichen Krieg in der Ukraine und den damit einhergehenden Fluchtbewegungen liegt. Da verschiedene Akteure unserer Schule jedoch auch hier bereits aktiv geworden sind, indem etwa Sachspenden eingeworben wurden und wir gemeinsam als Schulgemeinschaft unsere Solidarität mit den Opfern des Krieges bekundet haben, erscheint es mir gleichwohl als richtig, die seit einem Vierteljahr intensiv vorbereitete Hilfsaktion für eine Schule im Flutgebiet durchzuführen. Denn nur weil ein Thema die Schlagzeilen nicht mehr beherrscht, bedeutet dies ja nicht, dass die damit zusammenhängende Not bereits völlig gelindert ist.

Mein Dank gilt allen an der Organisation Beteiligten, insbesondere Herrn Hundhausen und Herrn Pohlig als Initiatoren, den Mitgliedern der Vorbereitungsgruppe, engagierten Schülerinnen und Schülern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Elternschaft und nicht zuletzt auch der Fachgruppe Sport für ihr großartiges Engagement.

Ich wünsche uns allen eine erfolgreiche Wettkampfwoche, die hoffentlich nicht nur viele Spendengelder generieren wird, sondern uns als Schulgemeinschaft auch die Möglichkeit gibt, nach den langen Monaten der Pandemie einmal wieder gemeinsam „in Bewegung“ zu kommen, um – ganz im Sinne des Mottos der „Ahrtal-Aktion“ – etwas Gutes „zu bewegen“.

Mit freundlichem Gruß und herzlichem Dank für Ihre und eure Unterstützung

Henning Kratsch
Schulleiter


Links:
Bericht über die Flutkatastrophe und die Hilfsaktion
Blatt zum Einwerben von Sponsorengeldern
Bilder der Flutschäden am Rhein-Gymnasium Sinzig




Ausflug ins Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg

Jonathan Pehl, 5d
Montag, 28. Februar 2022




Am 10.12.2021 haben die Klassen 5d und 5e des Gymnasiums Westerstede einen Ausflug ins Oldenburgische Landesmuseum Natur und Mensch gemacht. Dort ging es in einer Führung vor allem um die Exponate zum Thema Alt-und Jungsteinzeit.








Hier gab es viele interessante Dinge zu sehen: Neben einem detailgetreuen Nachbau einer Grabkammer aus der Jungsteinzeit fanden wir vor allem die echten Moorleichen besonders spannend.

Sie sind für ihr Alter sehr gut erhalten, da sie unter dem Wasser und Schlamm nahezu luftdicht eingeschlossen waren. Haut, Gewebe, Haare und Knorpel wurden so konserviert. Die Knochen und die Zähne wurden jedoch zerstört, was daran liegt, dass durch die Zersetzung von Torfmoosen eine Säure gebildet wird, die diesen den Kalk entzieht, wodurch sie an Stabilität verlieren und sich auflösen. Alle Moorleichen haben rote Haare, was ebenfalls durch die Säure im Moor verursacht wird.

Gegen Ende der Führung durften sich alle Kinder ein Schieferamulett anfertigen. Und das ging so: In eine Schieferscheibe, die bereits mit einem kleinen Loch versehen war, konnten wir mit Hilfe eines kleinen Faustkeils ein beliebiges Motiv einritzen. Manche von uns arbeiteten auch noch ein Stückchen Leder in das Amulett mit ein. Zum Schuss fädelten wir noch ein festes Strohband durch das Loch, damit wir uns das Amulett um den Hals hängen konnten. So haben es vermutlich auch die Menschen in der Steinzeit getan.

Zusammenfassend kann man aus Schülersicht sagen, dass es ein sehr schöner und lehrreicher Ausflug war. Vor allem war es interessant zu sehen, wie echte Werkzeuge und Waffen aus der Steinzeit aussahen und wie gut sie auch heute noch funktionieren.

Informatik-Biber – 11. Teilnahme des Gymnasiums Westerstede am bundesweiten Informatikwettbewerb

D. Osewold
Montag, 21. Februar 2022




Das Gymnasium Westerstede hat im November 2021 mit 245 Schülerinnen und Schülern am Informatik-Biber, dem mit ca. 450.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas, teilgenommen. Eine erneute Rekordteilnahme!

Während bedingt durch die Pandemie im vergangenen Jahr ein minimaler Rückgang zu Buche stand, konnte beim diesjährigen Wettbewerb ein neuer Höchstwert erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete der Wettbewerb eine bundesweite Steigerung um mehr als 47.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. um mehr als 12 Prozent. Die Rekordzahlen des diesjährigen Informatik-Bibers belegen das große Interesse am Thema Informatik.

Herausragende Ergebnisse des Gymnasiums Westerstede

Im schuleigenen Arbeitsplan des Fachs Mathematik ist die Teilnahme am Biber-Wettbewerb nur im 6. Jahrgang ein verpflichtender Baustein, alle anderen können freiwillig dabei sein. In diesem Jahr waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Jahrgängen sehr erfolgreich. Die erste Preisstufe konnten von 16 Schülerinnen und Schülern erreicht werden. Sie bearbeiteten die ihnen gestellten Aufgaben überwiegend im Tandem.

In Jahrgang 6 haben sich über diese großartige Platzierung Marwin Rogge und Alexander Sraschewski (6c), Maira Wirth und Milena Düßmann (6c), Marlon Jonker und Peter Revermann (6e), Nika Brunken und Yara Brunken (6f) sowie Luisa Tischendorf und Johanna Hollmann (6f) gefreut. Im 7. Jahrgang konnten Theodor Schulze und Malte Strauß (7e) und im 8. Jahrgang Jordan Fischer und Jakob Hermann (8d) die erste Preisstufe erringen. Wie bereits mehrfach in den letzten Jahren konnten sich auch wieder Tarje Bruns und Jesse Müller (10c) über diese Preisstufe freuen. In diesem Jahr erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Preisstufe einen Baumwollrucksack. Außerdem erreichten am Gymnasium Westerstede 11 weitere Schülerinnen und Schüler die zweite Preisstufe. Auch sie erhielten von ihren Mathematik¬lehrkräften einen Sachpreis.

Das Erreichen der erste Preisstufe entspricht nicht einem schulinternen Ranking, sondern bedeutet, dass diese Schülerinnen und Schüler deutschlandweit zu den besten zwei Prozent gehören. Wir beglückwünschen alle, die dabei waren, zu ihrer erfolgreichen Teilnahme. Im kommenden Herbst wird das Gymnasium Westerstede wieder am Informatik-Biber teilnehmen.

Kinder frühzeitig für das Thema Informatik interessieren

„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. Vielmehr wird das Ziel verfolgt, den Teilnehmenden die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der seit 2007 nunmehr 15. Auflage des Motivationswettbewerbs wieder unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten gelöst werden.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Christmas-Rock in der Mensa

Dagmar Schlichting, Martin Alder
Montag, 14. Februar 2022




Trotz Corona ist es unseren verschiedenen Bands in der Vorweihnachtszeit gelungen, wieder mal mit ihrer Musik aufzutreten. Bei relativ niedrigen Inzidenzzahlen war es möglich, am 10. Dezember in der Mensa einen Konzertabend auf die Beine zu stellen.

Zwar durften nur die Musiker der Bands teilnehmen, dennoch war es ein Abend, der nach Normalität schrie und die Zuhörer die Corona-Einschränkungen wenigstens für einige Stunden vergessen ließ.

Die sechzehnköpfige „Juniorband“, die Jüngsten an diesem Abend, eröffnete das Konzert und hieß die Zuhörer willkommen. Mit „Shallow“ und „Let it snow“ bewies sie, dass auch schon die Siebt- und Achtklässler auf der Bühne eine gute Show machen können!

Die Band „Gehörsturz“ präsentierte den Zuhörern daraufhin ihre neuen Errungenschaften aus dem Bereich der Popmusik, die sie in den Proben der vorhergegangenen Monate erarbeitet hatte. Dabei durfte neben „Burn it down“ auch ein weihnachtliches „Last Christmas“ nicht fehlen.

„The Insane Insane“ zeigte danach mit „Empire State of Mind“ oder auch „In the End“, wie vielfältig ihr musikalisches Können ist.

Neben den Bands präsentierten an diesem Dezemberabend auch Josi sowie Christoffer und Max ihre Interpretationen selbstgeschriebener Songs in der weihnachtlich geschmückten Mensa.

Den Abschluss des Abends, der ein Programm von über zwei Stunden bot, bildete schließlich die Band „Maniac“.

Mit einem klassischen „YMCA“ holte sie die Zuhörer von den Stühlen und brachte sie zu dem bekannten Hit zum Tanzen! Aber auch ihre eigenen Kompositionen, die sie im Jahr zuvor im Tonstudio aufgenommen hatten, bildeten den krönenden Abschluss eines rockigen, weihnachtlichen Konzertabends.

damn.write! Die 14. Ausgabe

AG Schülerzeitung
Montag, 07. Februar 2022



Lest hier die neueste Ausgabe der Schülerzeitung damn.write! Coronabedingt verzichten wir nun leider schon zum dritten Mal in Folge auf unsere Druckausgabe. Aber davon lassen wir uns nicht entmutigen, wir machen einfach weiter und hoffen darauf, dass die Dinge sich bald normalisieren.

Aufgepasst, wir bieten euch nicht nur interessante Texte, sondern haben dieser 14. Ausgabe optisch ein Makeover verpasst. Schaut rein, es lohnt sich!

Eure damn.writers


damn.write 14 herunterladen...

End Plastic Soup!

Emily Weisensee und Bastian Zach (10e)
Dienstag, 01. Februar 2022




Bereits der Autor Anthony T. Hincks sagte, dass Plastik die Zutat aller Rezepte unserer Enkelkinder sein werde. Weil es uns als Klasse wichtig war, etwas gegen dieses Problem der Plastikverschmutzung zu tun, damit genau dieser Fall nicht eintreten wird, haben wir uns dazu entschlossen, an dem Projekt „End Plastic Soup“ (initiiert von Rotary) teilzunehmen, welches sich aktiv gegen den hohen Plastikkonsum einsetzt.

Im Rahmen dieses Wettbewerbs, in dem man sich künstlerisch mit dem Problem auseinandersetzen sollte, haben wir daher fast drei Monate lang an unserem Projekt gearbeitet. Unser Ergebnis kann seit Sonntag, 16.01.2022 neben weiteren Arbeiten anderer Schulen im Güterschuppen besichtigt werden.

In unseren Kunststunden haben wir in dieser Zeit lebensgroße Figuren aus Plastik und Draht, die sogenannten „Plastic People“, gestaltet. Diese verkörpern die Reaktionen verschiedener Menschengruppen auf die Vermüllung der Städte, Felder, Meere – auf die Vermüllung unserer Welt. So gibt es zunächst eine Figur, die Plastik auf dem Strand entsorgt, welchen wir als Inszenierungsort gewählt haben, weil unter anderem besonders die Meereswelt aufgrund der Verschmutzung leiden muss, was an etlichen Müllteppichen in den Ozeanen deutlich wird. Als Antwort darauf gibt es zwei Figuren, die diesen Müll sowohl am Strand selbst als auch im Meer einsammeln. Doch trotz dieses Einsammelns befindet sich immer noch zu viel Plastik in der Umwelt, was für viele Tiere sehr gefährlich oder sogar tödlich ist. Deshalb helfen zwei weitere Figuren betroffenen Tieren, symbolisch einer Robbe und einer Möwe. Abschließend befindet sich eine Figur liegend auf dem Strand, erschöpft von den vielen Gegenmaßnahmen und dem ermüdenden Thema. Insgesamt soll unsere Inszenierung somit darauf aufmerksam machen, dass man die Welt nicht allein retten kann. Sie soll darauf aufmerksam machen, dass man dem Problem der Plastikverschmutzung nur gemeinsam entgegenwirken kann, indem man sich gegenseitig unterstützt und zusammenarbeitet. Doch nicht nur das Endresultat unserer Arbeit bereitete unserer Klasse Freude. Auch bei der Herstellung der bizarren Figuren gab es viel zu lachen. Besonders das Einwickeln in Maschendraht zur Abnahme der menschlichen Proportionen war sehr amüsant. Des Weiteren verbrachten wir unsere Zeit damit, den Plastikmüll in den Draht zu fädeln. Der Müll, den wir aufgehoben hatten, diente nunmehr zum Schmücken der Figuren. Eine große, alte Plastiktüte wurde plötzlich zur Rettungsweste eines Gestrandeten. Die kleinen, bunten Plastikstücke gingen vielfältig in unsere Kreationen ein.

Dabei wurde uns immer klarer, dass dieser Plastikmüll nicht nur Teil unserer Gestaltungen, sondern ein Teil unseres Lebens ist. Die Tatsache, dass wir mit dem Plastikmüll aus unseren Haushalten lebensgroße Figuren herstellen konnten, spricht Bände. Alltäglich begegnen wir diesem Müll in den unterschiedlichsten Formen, besonders aber in Form von Verpackungsmüll. Obwohl dieser oft bunt und fröhlich gestaltet ist, um potenzielle Kunden anzulocken, ist die Wahrheit hinter dem Plastik doch recht trist. Vielfach wird er aus Fahrlässigkeit einfach ins Meer geworfen. Die Ökosysteme des Meeres und ihre Bewohner sind von den Konsequenzen dieses Verhaltens direkt betroffen und haben darunter zu leiden. Oft scheint den Menschen gar nicht bewusst zu sein, was sie dort anrichten. Deswegen ist es von großer Bedeutung, dieses Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Durch Aktionen wie „End Plastic Soup“ wird den Menschen die Möglichkeit gegeben, sich auf kreative Weise mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Sie zeigen auf, dass ein Problem wie das des Plastikmülls noch weit davon entfernt ist, gelöst zu werden. Durch Wettbewerbsdenken werden zusätzlich Anreize geschaffen, sich mit dieser Problematik zu beschäftigen – dennoch auch abseits dieser Anreize dringend gehandelt werden, um tatsächliche Berbesserungen zu erreichen. Für unsere Klasse war diese Erfahrung mit dem Thema „Plastik” sowohl amüsant als auch lehrreich. Unser Interesse ist auf jeden Fall geweckt.

We wish you a merry christmas – Das diesjährige Weihnachtskonzert

Brigitte Kraus, Markus Sarwas
Mittwoch, 22. Dezember 2021




Am 3. Dezember fand das Weihnachtskonzert des Gymnasiums statt, leider nicht in der Kirche, sondern in der Aula der Schule, und auch leider nicht vor vielen, vielen begeisterten externen Konzertbesuchern, sondern lediglich intern – weil Corona es nicht anders zuließ.

So gab es eine Veranstaltung in zwei Teilen: Um 17:00 Uhr musizierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-8, um 18:00 Uhr gab es den Konzerttermin für die Älteren. Zu Beginn der ersten Veranstaltung spielten Instrumentalisten der Klasse 6a und 8a unter der Leitung von Angelika Kleffner das bekannte „Prélude“ aus dem Te Deum von M. A. Charpentier („Eurovisionsmelodie“). Der Chor 5-6 trat mit weihnachtlich-winterli­chen Chorsätzen auf, die Merit und Maria (8a) begleiteten. Als Klaviersolist war Linus (8a) mit einem der Lyrischen Stücke von Edward Grieg, „Butterfly“, zu hören. Die letzte Gruppe dieses ersten Teils bildete der Chor 7-8 mit englischsprachiger Weihnachtsmusik, am Klavier begleitet von Johannes Liebl (Jg. 12).

Die zweite Veranstaltung begann mit internationalen Chorsätzen, vorgetragen vom Chor 9-10, dann folgte der Kammerchor der Jahrgänge 11-13 mit einem eher klassischen Programm mit Werken von J. S. Bach und K. Jenkins sowie traditionellen Weihnachtsliedern aus verschiedenen Ländern. Die Chöre wurden begleitet von Johannes Liebl, Christine Hackbarth und den Instrumentalistinnen Anna, Famke und Janina, die Leitung lag bei Brigitte Kraus. Das Jugendorchester unter der Leitung von Markus Sarwas spielte „Drei Stücke im alten Stil“ von K. Penderecki, ein Weihnachtsmedley namens „Twelve Days of Christmas“, dann „We wish you are Merry Christ­mas“, und als Letztes wurde der „Polar Express“ von Alan Silvestri auf die Reise ge­schickt.

Den Abschluss bildeten zwei gemeinsame Stücke: „Tollite Hostias“ aus dem Oratorio de Noël von C. Saint-Saëns und, wie in jedem Jahr, „Oh du fröhliche“.

Obwohl das große Pu­blikum fehlte, war die Atmosphäre so feierlich wie es eben unter diesen Umständen möglich war: Tannenduft, ein wenig Baumschmuck, festliche Kleider, ein bisschen Scho­kolade und ein großes Engagement aller Beteiligten!

« La France mobile » mit dem FranceMobil

Lilly Zimmermann (7d)
Dienstag, 07. Dezember 2021




Als wir hörten, dass das FranceMobil zu den 7. Klassen in den Französischunterricht kommt, waren wir alle sehr aufgeregt. Die beiden Französinnen Marion und Sasha vom FranceMobil waren dann am Dienstag, 9. November bei uns in Westerstede im Unterricht und haben die ganze Zeit nur Französisch mit uns gesprochen!

Wir haben zuerst ein Spiel gespielt, bei dem wir uns vorgestellt haben – gut, dass wir das schon im Unterricht geübt hatten! Dann wurden wir in Gruppen eingeteilt, und immer, wenn die Musik stoppte, mussten wir z.B. unser Lieblingsessen nennen oder sagen, wie alt wir sind. Dann haben wir aus dem Lied « Bienvenue chez moi » von Bigflo & Oli französische Städte heraushören müssen. Das hat sogar fast immer geklappt, auch wenn das Lied sehr schnell war, manchmal mussten wir aber auch raten.

Die 45 Minuten waren viel zu schnell vorbei und es hat sehr viel Spaß gemacht!

Ngọc Ánh Nguyễn Tô thị gewinnt 3. Platz beim Dr. Hans Riegel-Fachpreis der Universität Oldenburg

D. Osewold
Mittwoch, 24. November 2021




Unsere Schülerin Ngọc Ánh aus dem Seminarfach "Science on stage" (SF 203, Frau Kemnitz und Herr Dr. Osewold) konnte mit Ihrer Facharbeit "Entwicklung und Analyse eines Modells zur Darstellung von Polarlichtern" beim Dr. Hans Riegel-Fachpreis die Jury im Fachgebiet Physik überzeugen.

Der Dr. Hans Riegel-Fachpreis wird jährlich an herausragende Facharbeiten der MINT-Fächer verliehen. Für die Region Ammerland wird der Fachpreis in Zusammenarbeit mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vergeben, deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschftler die eingereichten Facharbeiten begutachten.

Ngọc Ánhs Facharbeit konnte die Fachjury Physik überzeugen und wurde mit einem hervorragenden 3. Platz ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Dr. Hans Riegel-Fachpreis: Universität Oldenburg

Ein Bericht zur Preisverleihung findet sich in der NWZ: NWZ

Weitere Artikel gibt es im ARTIKELARCHIV

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