Aus dem Schulleben

Sommerfest 2018

SV
Donnerstag, 21. Juni 2018




MAJUNA

Annette Bosselmann
Freitag, 15. Juni 2018




Am Freitag, 16.3.2018 konnten wir zum zweiten Mal die spanischsprachige Theatergruppe MAJUNA am Gymnasium Westerstede als Gast begrüßen. Die Musikerin Marcela Guarnizo Caro und der Erzähler José Paniagua setzten gekonnt spanische Kinderbücher in Sprache, Mimik und Musik um, sodass die Schülerinnen und Schüler des 6. und 7. Jahrganges mit ihrem bisher erworbenen Vokabular viele Inhalte der Erzählungen verstehen konnten. Mitmach-Aktionen sorgten zudem für eine ausgelassene Stimmung. An dieser Stelle möchten wir dem Förderverein danken, dass er diese Veranstaltung unterstützt hat.

Y disfrutamos mucho de la presentación de MAJUNA. ¡Hasta la próxima!

Angel-AG zielt ganz genau!

M. Pretz
Sonntag, 10. Juni 2018




Beim „Casting“-Wettbewerb der Teilnehmer der Angel-AG erhielten die drei Besten Glastrophäen. Tjark konnte sich in diesem spannenden Wettkampf, der über mehrere Wochen verlief, vor Max und Fabien durchsetzen. Beim „Casting“ geht es darum, sich mit konzentrierten Würfen einem Ziel oder einer Zielscheibe, sie sich auf dem Boden befindet, zu nähern oder diese sogar zu treffen. Für die Würfe werden dann Punkte vergeben. Bei diesem Wettbewerb, der auf dem Land stattfindet und viel Spaß macht, können die Teilnehmer ihre Zielsicherheit schulen.

Allez les bleus!

R. König
Sonntag, 27. Mai 2018




Unsere jüngsten Kicker erstrahlten kürzlich in ganz neuem Gewande. Auf dem Hössen-Kunstrasen gab es im Wettbewerb „Jugend-trainiert-für-Olympia“ sogleich einen Kantersieg gegen die KGS Rastede. Daran knüpft sich nun die Hoffnung auf viele weitere schulsportliche Erfolge und positive Teamerlebnisse im neuen und sehenswerten blauen Outfit an.

Ein ganz herzliches Dankeschön unserem Förderverein für die Finanzierung des Trikotsatzes!

Schulband des Gymnasiums Kleine Burg aus Braunschweig zu Gast in Westerstede

Geske Hinrichs, 8a
Samstag, 12. Mai 2018




Im Januar waren wir – 16 Mitglieder der AG Rockmusik sowie Frau Schlichting und Herr Stolz – für ein paar Tage in Braunschweig. Vor den Osterferien kam es endlich zum Gegenbesuch der Braunschweiger Schulband. Am Mittwoch, 7.3.18 trafen wir uns schon vormittags, um alles vorzubereiten. Wir bauten eine Bühne in der Mensa auf und probten gemeinsam. Mittags reiste die elfköpfige Schulband Kleine Burg mit ihren beiden Lehrkräften an und wurde nach einer kurzen Schulführung vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Lange begrüßt.

Die Proben der Braunschweiger und Westersteder Schülerinnen und Schüler verliefen sehr gut, sodass sich ein harmonisches Zusammenspiel entwickelte. Neben der Arbeit kam aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Am Donnerstag holten wir die Braunschweiger vormittags aus der Jugendherberge an der Hössen, in der sie untergebracht waren, ab und gingen gemeinsam boßeln. Nach einem aufwändigen Bühnenaufbau und intensiven Proben am Nachmittag fand am Abend endlich das Konzert in der Mensa statt, auf das wir uns sehr gefreut hatten. Es waren viele Besucher da, weshalb die Stimmung schnell auf dem Höhepunkt war. Alle Bands konnten ihr Erarbeitetes erfolgreich präsentieren, auch drei gemeinsame Stücke der Braunschweiger und Westersteder kamen gut an. Nach dem Abbauen feierten wir noch ein bisschen in der Cafeteria.

Der nächste Tag war leider schon der Abreisetag. Alles in allem hoffen wir, dass den Braunschweigern der Besuch bei uns so viel Spaß gemacht hat wie uns der Aufenthalt bei ihnen.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Müller-Crecelius, der nicht nur sein umfangreiches Bandequipment zur Verfügung stellte, sondern es auch auf- und abbaute und während des Konzerts am Mischpult stand.

Wer unser Konzert verpasst hat, bekommt am Pfingstmontag, den 21.05.18 auf der Rhodo noch einmal die Gelegenheit, viele von uns zu hören. Ab 14 Uhr spielen auf der Bühne "Auf der Lohe" die Solisten Hanno Hinrichs, Leandra Widow und Anna Glashagen sowie die Bands Everend, Mango und tendenziös, persuasiv.

Mit den Ohren sehen

Timon Papenfuß, Malte Schmidt (Jg. 12)
Sonntag, 06. Mai 2018




Die herausragenden sportlichen Leistungen bei den Paralympischen Winterspielen Mitte März in Pyeongchang (Südkorea) riefen nicht zuletzt durch die umfassende Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein großes öffentliches Interesse für den Behindertensport hervor. Gleichzeitig erhielt damit auch die Relevanz der Inklusion von körperlich und geistig eingeschränkten Personen in allen Bereichen der Gesellschaft mehr Beachtung. Deshalb hat sich unser Seminarfach „Sport hat viele Gesichter“ am Beispiel der Sportart Blindenfußball mit dem Behindertensport auseinandergesetzt, um das Sporttreiben mit einer körperlichen Einschränkung praktisch zu erfahren. So haben wir zusammen mit einigen interessierten Oberstufenschülerinnen und -schülern der Jahrgänge 11 und 12 kurz vor den Osterferien an dem Projekt „Behindertensport (er)leben“ des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN) teilgenommen.

Zur Hinführung in die Thematik diente uns in der Vorwoche der Dokumentarfilm „Gold – Du kannst mehr als du denkst“, der die Biographien zweier Athleten und einer Athletin mit einem Handicap veranschaulichte und deren Vorbereitung auf die Paralympics in London 2012 in den Fokus rückte. Die große mentale Herausforderung der Lebensbewältigung mit einer körperlichen Behinderung und die in dieser Hinsicht besondere gesellschaftliche Funktion des Sports als Motor für Inklusion und Integration wurde dabei offenkundig.

Bevor es in die Praxis ging, hielt der Projektkoordinator für Blindenfußball des BSN, Maurizio Valgolio, einen umfassenden und anschaulichen Vortrag über die Strukturen des Behindertensports. Angefangen mit Informationen zum BSN und der allgemeinen Geschichte des Behindertensports, kam er schließlich auf die spezifischen Regeln und Besonderheiten des Blindenfußballs zu sprechen, die mithilfe von Videomitschnitten der letztjährigen Europameisterschaft in Berlin gut nachvollziehbar erklärt wurden. Anschließend fanden wir uns dann in der Hössen-Sporthalle zusammen. Dort wurde uns als erstes mit einer Dunkelbrille unser Sehsinn genommen. Als Einstieg machten wir einige Koordinationsübungen, um uns an die Dunkelheit zu gewöhnen. Bereits bei unseren ersten Orientierungsversuchen gerieten wir spürbar in Schwierigkeiten. Hilfestellungen des Referenten halfen uns, diese schrittweise zu verringern. Als dann im nächsten Schritt der spezielle, dank einer inneren Rassel hörbare Ball ins Spiel gebracht wurde, stellte vor allem die Ballkontrolle bei einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine große Herausforderung dar. Aktive Fußballerinnen und Fußballer hatten hier einen Vorteil. Das darauffolgende Passspiel mit Partnern war nur durch deutliche verbale Kommunikation untereinander möglich, da nur so auf die Position der Mitspielerinnen und Mitspieler geschlossen werden konnte. Im abschließenden regelgerechten Spiel sorgen neben dem Rasselball sogenannte Rufer, platziert in vorgegebenen Zonen außerhalb des Spielfeldes, sowie die ebenfalls sehfähigen Torleute für eine akustische Orientierung.

Insgesamt konnten wir einen umfassenden Einblick in den Blindenfußball und somit in eine für uns neue Facette des Sports gewinnen. Der Verzicht auf den Sehsinn bescherte uns viele wertvolle Erfahrungen, z.B. wurden der Hör- und Tastsinn um einiges stärker als sonst beansprucht, was keinesfalls leicht zu bewältigen war.

In dieser Hinsicht hat uns der Workshop sensibilisiert, im Alltag bewusster und rücksichtsvoller zu handeln. So reicht beispielsweise ein reflexartiges Nicken nicht aus, um sehbehinderten Menschen eine Antwort auf eine Frage zu geben. Diese Sensibilität und gegenseitige Rücksichtnahme gilt es nun auch auf andere Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu übertragen, in denen uns Menschen mit Handicaps begegnen.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein des Gymnasiums Westerstede und der LzO, welche uns die Finanzierung des Workshops ermöglicht haben. Er war in jedem Fall ein gelungener Abschluss des Seminarfachunterrichts in der letzten gemeinsamen Stunde vor den Abiturprüfungen.

NatWi-Wettbewerbs-AG bei „Jugend forscht“ erfolgreich

B. Kemnitz
Samstag, 28. April 2018




Regionalwettbewerb 2018
Emma Grundmann (7a) hat das Gymnasium Westerstede in diesem Jahr in Kooperation mit dem Gymnasium Eversten (Oldenburg) beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Emden erfolgreich vertreten.

Bei ihrem Projekt, angesiedelt im Bereich „Arbeitswelt“, geht es um Biokunststoff aus Küchenresten. Emma untersuchte dabei experimentell, wie aus verschiedenen Abfallprodukten der Küche (u.a. Champignons und Kartoffelschalen) wertvolle Rohstoffe gewonnen und in einem zweiten Schritt chemisch zu einer nützlichen Folie verändert werden können. Sie stellte im Rahmen des Wettbewerbs an zwei Tagen ihr Projekt den Juroren und der Öffentlichkeit vor und wurde mit einem guten dritten Platz belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

Wer wie Emma eine spannende naturwissenschaftliche Frage im Kopf hat und sich dieser gern widmen möchte, ist herzlich in der NatWi-Wettbewerbs-AG willkommen. Betreuen können wir Projekte in den Bereichen Informatik, Physik, Mathematik, Biologie und Chemie. Wir treffen uns immer montags in der 7./8. Stunde in O4/02 und teilen uns dann auf die entsprechenden Fachräume auf.

Programmieren lernen könnt ihr bei uns natürlich auch. Wenn ihr hierzu Lust habt, dann solltet ihr euch unseren Online-Programmier-Kurs unbedingt einmal anschauen: https://p5js.gym-wst.de – Hier lernt ihr schnell und mit viel Spaß interaktive animierte Programme zu erstellen.

Basketball: Heimturnier mit Höhen und Tiefen

Tom-Ole Theilken
Samstag, 21. April 2018




Am Donnerstag, dem 8.2.2018 war das Gymnasium Westerstede erstmalig Gastgeber des Basketball-Bezirksentscheids der „Jugend trainiert für Olympia“-Serie. Neben der Westersteder Schulmannschaft hatten sich die Mannschaften der Liebfrauenschule in Oldenburg, des Gymnasiums Lohne und das Johannes-Althusius-Gymnasiums in Emden für das in der Hössenhalle ausgetragene Turnier qualifiziert.

Nachdem unsere Mannschaft, betreut von Tim Nienaber und angeführt von Kapitän Bastian Poelmeyer, zum Auftakt mit 39:33 gegen die Gäste aus Oldenburg gewonnen hatte, entwickelte sich im Modus „Jeder gegen jeden“ ein sehr spannendes und ausgeglichenes Turnier. In ihrem zweiten Spiel trafen die Hausherren auf den vermeintlich stärksten Konkurrenten aus Lohne. Nach einer knappen 2-Punkte-Führung zur Halbzeit gab es jedoch einen Bruch im Westersteder Spiel, weshalb die Begegnung am Ende deutlich mit 24:49 abgegeben wurde. Da das Gymnasium Lohne im Anschluss auch seine beiden anderen Partien gewinnen konnte, stand vor dem abschließenden Spiel der Westersteder der klare und verdiente Turniersieger bereits fest.

In der Folge schenkte unsere Mannschaft in einer knappen Niederlage in der Verlängerung gegen die Gäste aus Emden auch noch den zweiten Turnierplatz her. Diesen belegte nach Austragung aller Partien die Liebfrauenschule; Vierter wurde das Johannes-Althusius-Gymnasium.

Im Rahmen der Siegerehrung lobte Robert König, Leiter der Fachgruppe Sport, die tolle Organisation, die größtenteils in der Hand von Schülerninnen und Schülern unserer Schule gelegen hatte: „Es war toll mit anzuschauen, wie sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums für den reibungslosen Ablauf dieses Turniers engagiert haben.“

Die Angel-AG baut tolle Posen!

Tjark Ubbens, 7f
Samstag, 14. April 2018




Vor den Osterferien haben wir mit der Angel-AG Herrn Karwath, Buchautor (Das große Fliegenlexikon) und großer Experte für das Fliegenfischen, in seiner Werkstatt besucht. Dort haben wir selber Posen gebaut.

Zuerst haben wir uns einen Korken genommen und ein Loch durch die Mitte gebohrt. Danach sind wir zu den Drehbänken gegangen und haben aus einem Stück Holz das Oberteil der Pose hergestellt und den Korken in Form gebracht. Als Unterteil der Pose haben wir ein Stück Holz und eine halbe Sicherheitsnadel verwendet. Das Unterteil haben wir durch den Korken gesteckt und von oben mit dem Oberteil verbunden.

Der Nachmittag bei Herrn Karwath hat uns allen viel Spaß gemacht. Vor allem, dass wir selber handwerklich arbeiten konnten und am Ende tolle Ergebnisse hatten, war prima. Vielen Dank noch einmal an Herrn Karwath!

Einige Wochen später haben wir uns wieder getroffen, dieses Mal in der Schule zum Anmalen und Lackieren der Posen. Während des Anmalens haben wir einen spannenden Angelfilm gesehen.

Schulschach-Turnier in Schortens 2018: Die Teilnehmer berichten!

Christoph Heidmeier
Sonntag, 08. April 2018




Jarne Bruns (5f): Am Mittwoch, 7.2.2018 sind wir mit unserer Schach-AG zum Schachtunier nach Schortens gefahren. Um 9 Uhr ging das Turnier los. Meine Mannschaft trat mit 4 Spielern gegen 7 andere Teams an: „So, bitte bereit machen für die erste Runde“ ertönte es im Bürgerhaus. Sofort liefen viele Schüler zu ihrem Platz. Als die Uhren freigegeben wurden, herrschte eine gespannte Stille. Alle Schüler strengten sich an, auch ich war hoch konzentriert. Hier und da hörten wir Jubelrufe, aber was man am meisten hörte, war: Schach! In dem siebenrundigen Turnier mit 30 min. Überlegungszeit pro Spiel erzielte meine Mannschaft den 6. Platz. Insgesamt hat mir das Turnier gut gefallen und ich konnte mir einige neue Tricks anschauen. Hoffentlich bis zum nächsten Jahr!

Marvin Elling (10d): Auch im diesem Jahr hat unsere AG am jährlichen Schach-Turnier in Schortens teilgenommen. Ähnlich wie beim Tischtennis treten hier Einzelspieler als Team, das aus vier Personen pro Mannschaft besteht, gegeneinander an. Dabei wird eine Reihenfolge von eins bis vier festgelegt und eine Nummer aus einem Team spielt gegen die entsprechende Nummer des anderen Teams. Unser Gymnasium konnte dieses Jahr ganze drei Teams stellen, die auch alle das Turnier mit einem zufriedenstellenden Ergebnis beendeten. Für mich war es die erste Teilnahme an einem Schachturnier. Obwohl ich es mir wesentlich kleiner und ruhiger vorgestellt hatte, war ich doch positiv überrascht. Von guter Stimmung über tolle Gemeinschaft bis hin zu spannenden Partien war alles dabei. Ungeachtet dessen, dass ich erst seit einem Monat mehr oder weniger aktiv an der Schach-AG teilnehme, die übrigens sehr zu empfehlen ist, war bei den Gegnern von machbar bis unglaublich stark alles dabei. Unser Team verpasste letztendlich knapp den dritten Platz. Insgesamt kann ich es empfehlen, sich selbst sein Bild von der Schach-AG zu machen, denn das Schachspiel ist, egal ob man gewinnt oder verliert, triumphiert oder untergeht, Erster oder Letzter wird, eine enorme Bereicherung.

Eric Keller (7d): Es war ein schwerer Kampf und wir sind auf starke Gegner getroffen. Überraschend konnten wir das Favoritenteam aus Jever mit 3 zu 1 schlagen. Im letzten Jahr war Jever noch stärker und wir hatten viel mehr Probleme.

Felix Neuhaus (10e): Wir Schüler der Schach-AG sind am 7.2.2018 zum Schachturnier nach Schortens gefahren. Der Bus wurde von der Schule gestellt und fuhr gegen 8:30 Uhr ab. Als wir ankamen, wurden auf allen Tischen bereits Schachbretter und Figuren aufgestellt. Nach einer kurzen Einspielphase wurden wir ins Schachturnier eingeführt. Das Turnier umfasste eine Altersgruppe von etwa 10-18 Jahren, von unserer Schule nahmen insgesamt drei Schachgruppen mit jeweils vier Spielern teil. Mit jedem neuen Spiel traf man auf Gegner, die allesamt einen einzigartigen Spielstil hatten. Dadurch konnten wir neue Taktiken austauschen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Schließlich endete das Turnier und wir fuhren gegen 14:30 Uhr zufrieden zum Gymnasium zurück.

Matthias Tillmans (7b): Auch in diesem Jahr traten viele Mannschaften im Gemeindehaus in Schortens an, um sich für die Endrunde der Schulschachmeisterschaft zu qualifizieren. Die Stimmung war wie immer sehr gut und die Teams des 7./8. Jahrgangs kamen auf den 3. und 5. Platz. Das reicht nicht für die Qualifikation, dennoch ist es eine gute Leistung und wir sind sehr zufrieden.

Michael Tillmans (7b): Dieses Jahr bildete unsere Altersstufe wieder zwei Teams, die je aus vier Personen bestanden. Die erste unserer sieben Spielrunden bestritten wir direkt gegen unser zweites Team gewannen knapp. Am Ende reichte es für unser erstes Team für Rang 3, unsere zweite Mannschaft erreichte Platz 5.

Erasmus: Austauschfahrt nach Finnland

Jan-Niklas Topf, Simon Thyen, Marie Haferkamp, Dennis Westendorf (Jg. 10)
Samstag, 31. März 2018




Im Rahmen des Erasmus-Plus-Projekts, an dem wir gemeinsam mit vier weiteren Schulen aus Spanien, Italien, Griechenland und Finnland teilnehmen, haben wir gemeinsam mit Frau Tüchsen und Herrn Tegeler vom 18. bis zum 25. Februar als vorletzten Zielort Finnland besucht. Jede/r von uns vier Schülerinnen und Schülern hat je zwei Tage für die Daheimgebliebenen zusammengefasst.


Tag 1 + 2 (Jan-Niklas)

Unsere Projektfahrt im Rahmen des Erasmus-Austausch-Programms begann am 18. Februar um 7:15 Uhr am Hauptbahnhof in Oldenburg. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug zum Flughafen nach Hamburg. Nach dem Check-In und etwas Wartezeit flogen wir ca. 2 Stunden nach Helsinki, von wo es nach zweistündiger Wartezeit nach Oulu, die nördlichste Großstadt der EU, ging. Dort trafen wir auf unsere italienischen, spanischen und griechischen Projektpartner und wurden von den Finnen abgeholt. Nach insgesamt ca. 13 Stunden Anreise waren wir um 23:00 Uhr schließlich in den Familien. Besonders beeindruckt waren wir sofort von den Schnee- und Eismengen vor Ort bei -25 Grad. Der zweite Tag begann für uns mit der ersten Stunde um 8:35 Uhr. In unterschiedlichen Gruppen versuchten wir, ein Hühnerei aus dem ersten Stock fallen zu lassen, ohne dass es zerbrach. Auf diese Weise wurde „das erste Eis gebrochen“ und wir konnten uns alle schnell kennenlernen. Anschließend wurden die unterschiedlichen Projektergebnisse in fast schon vertrauter Atmosphäre präsentiert.

Den Abend verbrachten wir gemeinsam in einem typischen Holzhaus an der Küste. Nach dem Abendessen bekamen wir besonderen Besuch: Joulupukki, der finnische Weihnachtsmann, überreichte uns zahlreiche Geschenke. So konnten wir zwei Monate nach dem verregneten Heiligabend in Deutschland endlich verschneite Weihnachten bei -20 Grad genießen. Einige nutzten außerdem die Möglichkeit, eine traditionelle finnische Sauna mit Blick auf die zugefrorene Ostsee zu besuchen.

Tag 3 + 4 (Simon)

Den Morgen starteten wir in einer lokalen Töpferei, wo wir uns in diesem Handwerk ausprobieren konnten. Im Anschluss entdeckten wir auf einer Busfahrt unsere Gastgeberstadt und ihre lokalen Sehenswürdigkeiten. Nach dem Mittagessen im Restaurant direkt an der Ostsee fuhren wir Schlitten, was insbesondere den Lehrern Spaß bereitete. Nachdem in der Nacht zu Dienstag bereits Temperaturen von -26 Grad geherrscht hatten, konnten wir an diesem Tag bedauerlicherweise keine künstlerische Umsetzung unseres Projektthemas vornehmen. Geplant war gewesen, Leuchttürme aus Schnee und Eis zu modellieren, doch zu unserer Überraschung war es sogar den Finnen dafür zu kalt. So bestand der abschließende Tagespunkt aus einem Besuch mit Führung im Heimatmuseum, wo wir viel über die Bedeutung der Ostsee für die finnische Gesellschaft in den geschichtlichen Epochen erfuhren und auch, weshalb Finnland so außerordentlich viele und unterschiedliche Leuchttürme besitzt. In der nachmittäglichen Freizeit besuchten wir Schüler das Schwimmbad, während einige Lehrer ihre Rodelkünste verfeinerten.

Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der nördlichsten Großstadt der EU: In Oulu besuchten wir das Kunstmuseum und erfuhren u.a. eine Menge über die finnische Hip-Hop- und Graffiti-Kultur der letzten Jahrzehnte. Eine zweite Ausstellung präsentierte Oulu als wichtiges Technologie-Zentrum. So hatte beispielsweise Nokia hier einen der bedeutendsten Standorte. Anschließend besuchten wir LudoCraft, einen weltweit agierenden Spiele-App-Entwickler. Nach einem gemeinsamen Essen hatten alle noch etwas Freizeit, um die Stadt zu erkunden.

Tag 5 + 6 (Marie)

Am folgenden Tag trafen wir uns morgens wieder zur ersten Stunde in der Schule. In der Aula wurde uns ein Workshop angeboten, bei dem wir erfahren konnten, wie die Schule technische Geräte im und um den Unterricht herum einsetzt. Besonders interessant ist, dass jeder Schüler einen eigenen Laptop besitzt, auf dem im und außerhalb des Unterrichts fast alles Schulische zu erledigen ist: von der Bearbeitung von Aufgaben über das Lesen und Markieren von Texten bis hin zur Verwendung ganzer Schulbücher, die digital auf den Laptops verfügbar sind. Außerdem erfuhren wir, dass es an der Schule einen Angestellten gibt, der ausschließlich für die Technik da ist. Dieser sorgt dann „nur“ dafür, dass die Endgeräte, welche in der ganzen Schule verteilt sind, einwandfrei funktionieren. Im Anschluss besuchten wir die Grundschule in Kalajoki und sahen zu, wie die Kinder dort Roboter von „Lego Education“ programmierten. Wir selbst durften es auch ausprobieren und einen Roboter bauen. Zurück in unserer Austauschschule setzten wir diese Arbeit dann fort, indem wir das Blinken von LED-Lichtern programmierten. Das wollten wir abschließend für die Erstellung unseres Kunstproduktes zum Thema „Lighthouses“ nutzen. Außerdem machten mithilfe der Schultablets Videos, die ebenfalls im Zusammenhang mit unserem Projektthema stehen. Sie sind auf dem Weblog von Erasmus (https://keeponshiningproject.wordpress.com/) zu sehen.

Den Abend verbrachten wir dann alle zusammen bei einer unserer finnischen Gastgeber.

Am nächsten Tag setzten wir die künstlerische Arbeit an unserem Thema fort. Zunächst wurden wir in die Besonderheiten der finnischen Mythologie mit ihren Helden und ihrer Bedeutung für die Finnen eingeweiht. Dies setzte ein Zeil von uns dann passenderweise selbst in einem spontanen Theaterspiel auf der Bühne um, während eine weitere Gruppe einen von Schülern selbst erstellten „Escape Room“ besuchten. Dieser thematisiert verschiedene Stadien der 100-jährigen Unabhängigkeit Finnlands und steht den Bewohnern der Stadt zur freien Nutzung zur Verfügung.

Mittags besuchten wir die Berufsschule der Stadt, wo wir die Kunsträume zur weiteren Arbeit an unserem Leuchtturm fortsetzten. In Kleingruppen erstellten Bilder mit selbst gewählten Begriffen zum Thema „Leben“. Die bereits programmierten LEDs vom Vortrag wurden in das Gesamtwerk eingebaut und in unsere Austauschschule zurückgebracht. Später konnten wir dort die Hauswirtschaftsräume nutzen, um uns Pizza zu backen, bevor wir abends vom Schulchor unterhalten wurden. Abschließend gab eine Rallye mit allen Teilnehmern des Projektes inklusive der Lehrer durch die Schule. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten natürlich das Nachsehen, was sie aber nicht daran hinderte, an diesem „Abschlussabend“ gemeinsam mit uns traditionelle Tänze aus den verschiedenen Ländern zu präsentieren, die dann alle zusammen tanzten. Leider mussten wir uns an diesem Abend schon von den Griechen, Spaniern und Italienern verabschieden, da sie alle früh am nächsten Morgen die Rückreise antraten.

Tag 7 + 8 (Dennis)

Da bis auf uns Deutsche und natürlich die Finnen nun keine Projektteilnehmer mehr vor Ort waren, konnten wir den Samstag ganz entspannt beginnen, was wir natürlich alle zum Ausschlafen nutzten. Im Verlauf des Tages trafen wir uns zum Quadfahren auf einem zugefrorenen See, was sehr viel Spaß machte, aufgrund der mittlerweile wieder eisigen Temperaturen von -17 Grad aber schnell zu kalt wurde, sodass wir lieber das Mittagessen im Haus genossen. Abends trafen wir uns dann wieder alle zum Bowlen und zum Essen: Bei Hesburger, vergleichbar mit bekannten Fastfoodketten in Deutschland, probierten wir finnische Burger. Da wir am nächsten Tag zeitig abfahren mussten, packten wir bereits am Samstag unsere Koffer.

Der Sonntag begann mit dem letzten Frühstück in unseren Gastfamilien, auch mussten die letzten Sachen noch eingepackt werden. Gegen 12:30 Uhr trafen wir uns an der Schule, um voneinander Abschied zu nehmen, was zu zahlreichen Tränen führte. Mit dem Taxi begann dann unsere lange Rückreise in die Heimat. Von Oulo flogen wir erneut zurück nach Helsinki, wo die Anschlusszeiten so eng beieinander lagen, dass wir quer durch den Flughafen rennen mussten. Zurück in Hamburg war unser Hunger dann so groß, dass sich alle schnell etwas besorgten, bevor wir die Zugreise über Bremen nach Oldenburg antraten. Gegen 23:00 Uhr kamen wir dann glücklich zuhause an und hatten nicht nur uns, sondern auch das kalte Wetter aus Europas Norden mitgebracht.

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Unterrichtszeiten

Stunde

Westerstede

Apen

1./2. Stunde 08:00 - 09:30 08:00 - 09:35
1. große Pause 09:30 - 09:50 09:35 - 09:55
3./4. Stunde 09:50 - 11:20 09:55 - 11:30
2. große Pause 11:20 - 11:45 11:30 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15 11:45 - 13:20
Mittagspause 13:15 - 14:10 13:20 - 14:00
7./8. Stunde 14:10 - 15:40 14:00 - 15:30

Aktuelles

Aktuelle Termine

26Jun
26.06.2018 17:00 - 23:00
28Jun
28.06.2018 - 08.08.2018

Aus der Presse

Europaschule